Matthias Alexander Schmidt

Als Millennial entwickle ich ein attraktives Arbeitsprofil für unsere Generation, das auch große Veränderungen stabil übersteht. Ich berate: Was erwarten Millennials von Unternehmen, Politik, Kirche & Gesellschaft?

Millennial, geboren 1986 in West-Berlin, Jesuitenschüler, Philosoph & kath. Diplom-Theologe. Freier Autor und freier Journalist für kath.de, explizit.net, hinsehen.net, Hessischer Rundfunk (hr), Deutschlandfunk, Südwestrundfunk (SWR), ze.tt (Partner von ZEIT ONLINE), Publik-Forum EXTRA, Herder Verlag, Wochenschau-Verlag (Funkkolleg hr-iNFO).

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Beiträge von Matthias Alexander Schmidt

Kath.de-Wochenkommentar: Die WM – nur ein Grund zur Freude?

(explizit.net / kath.de)Kaum Aufmerksamkeit für Proteste in Brasilien

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Papst Franziskus hat die süditalienische Mafia „exkommuniziert“. Deren Mitglieder beschritten den „Weg des Bösen“ und seien daher nicht in Gemeinschaft mit Gott. Was der Papst bei seinem Besuch im von der ’Ndrangheta gebeutelten Kalabrien gesagt hat, hatten die Bischöfe Siziliens bereits 1994 in einem Pastoralpapier geschrieben:„Die Mafia gehört ohne Ausnahme zum Reich der Sünde. Alle, die ihr freiwillig angehören... müssen wissen, dass sie in einem nicht heilbaren Widerspruch zum Evangelium Jesu Christi leben und dementsprechend außerhalb der Gemeinschaft der Kirche stehen.“ Für die Einwohner Kalabriens und für die Opfer der Gewaltverbrechen sind die klaren Worte des Papstes wichtig. Die Anerkennung des Leids und der Ungerechtigkeit durch den Papst kann die Menschen motivieren, angesichts der Gewalt nicht aufzugeben. Außerdem ruft der Papst damit die in den Strukturen des Bösen gefangenen Mitglieder der Mafia auf, umzukehren.

Mit Eiern gegen Arroganz? - kath.de-Wochenkommentar

<emphasize>Europawahl: Junge Wähler interessieren Argumente</emphasize>

(explizit.net/kath.de) Etiketten vereinfachen komplexe Sachverhalte. Sie können bei der Orientierung helfen, aber auch Verwirrung stiften. Wer sich bei seiner Wahlentscheidung nicht auf Zuschreibungen wie „links“ und „rechts“ verlassen will, muss sich informieren, was Parteien wollen. Wer nicht Bescheid weiß, ist bei seiner Wahlentscheidung, wenn er denn wählen geht, auf oberflächliche Meinungen und Etiketten angewiesen. Laut der Forschungsgruppe Wahlen interessieren sich gegenwärtig 59 Prozent der Deutschen wenig oder überhaupt nicht für die Europawahl. 2009 machten nur 43,3 Prozent der in Deutschland Wahlberechtigten von ihrem Recht Gebrauch. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen waren es sogar nur rund 30 Prozent.

Das Kreuz demütig annehmen

Eine Betrachtung zum Karfreitag über die Demut, wie sie an Jesus abgelesen werden kann

(explizit.net) Am Gründonnerstagabend gibt es vielerorts Ölbergstunden als Vorbereitung auf das Leiden und Sterben Jesu am Karfreitag. Wie ist das Gebet Jesu am Ölberg zu verstehen: „Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst“ (Mk 26,39)? Mit Blick auf die Geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola, die sogenannten Exerzitien, bin ich der Frage nachgegangen, inwiefern ein Leben in der Nachfolge Christi zwischen Lebensbejahung und Selbstliebe und der Bereitschaft, das Kreuz auf sich zu nehmen, also einer Todesbereitschaft besteht.

Als Student den Vatikan vertreten: "Das Ziel ist Frieden"

Als Student den Vatikan vertreten / Teilnehmer von "Model United Nations" im Gespräch

(explizit.net) Als Delegierter für die „National Model United Nations Conference“ (MUN), die im Frühjahr 2014 in New York stattfindet, vertritt Nikolas Schmidt mit seiner Delegation die Interessen des Heiligen Stuhls. Die Rheinische Friedrich Wilhelms Universität zu Bonn nimmt seit 1998 an diesen studentischen Simulationskonferenzen der Vereinten Nationen teil. Im Gespräch mit explizit.net berichtet der Student, wie diese Konferenzen funktionieren und was er dabei lernen kann: Argumentieren, gemeinsam Lösungen erarbeiten und sich Berufsperspektiven eröffnen. Als Christ ist Nikolas Schmidt überzeugt: "Das Interesse des Heiligen Stuhls ist ein genuines UN-Interesse: Frieden herzustellen."

kath.de-Kommentar: Abwertung und Instrumentalisierung

Die Neokatechumenen müssten Kardinal Meisners Verhältnisbestimmung von sich weisen

(explizit.net/kath.de) Kardinal Joachim Meisner scheint dem Kirchenvolk seinen Abschied leicht machen zu wollen. Der noch amtierende Kölner Erzbischof hatte am vergangenen Freitag zu Angehörigen des „Neokatechumenalen Weges“ gesagt: „Eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien.“ Am Mittwoch ließ er mitteilen, er bedauere seine Äußerung. Es sei nicht seine Absicht gewesen, Menschen anderen Glaubens damit zu nahe zu treten, heißt es aus Köln. Dass der Kardinal sich – nicht zum ersten Mal – im Nachhinein um Schadensbegrenzung bemüht, ist zwar nachvollziehbar, wirkt aber unehrlich und bewirkt eher das Gegenteil.

Religiöser Ort: Cathedral of Christchurch, Canterbury

(explizit.net) Durch das

<emphasize>Christ-Church-Gate </emphasize>

betritt man das Gelände der Kathedrale von Canterbury.

Der Erzbischof von Canterbury steht als „Primate of all England“ an der Spitze der Anglikanischen Kirche. Er krönt außerdem die englischen Könige. Seit dem Bau ist die Kathedrale auch ein bedeutender Wallfahrtsort.

Hier beginnt auch der Haupt-Pilgerweg nach Rom, die „Via Francigena“. In ein bis zwei Tagesetappen gelangt man an die Küste und dann mit der Fähre nach Calais.

Der Papst ist keine PR-Kampagne - kath.de-Kommentar

Papst Franziskus‘ Demut bringt ihn ins Time Magazine

(explizit.net/kath.de) Papst Franziskus ist vom Time Magazine zum Mann des Jahres 2013 gewählt worden. Dadurch wird deutlich, dass Jorge Mario Bergoglio, der Bischof vom „anderen Ende der Welt“ innerhalb weniger Monate das Paradigma von Berühmtheit, Öffentlichkeitsarbeit und Imagekampagnen radikal umgedreht hat. Franziskus wird gerade deswegen öffentlich geschätzt, anerkannt und respektiert, weil er bescheiden und demütig auftritt, unbequeme Dinge sagt und gerade nicht um die Aufmerksamkeit buhlt, die ihm geschenkt wird.

Religiöser Ort: Saint-Sulpice in Amettes

(explizit.net) Der Heilige Benoît Joseph Labre wurde 1748 in Amettes geboren. Die Kirche ist zwar dem Heiligen Sulpicius geweiht, aber wichtiger ist dieser Sohn der Stadt, dessen Reliquien hier verehrt werden. Er gilt als Heiliger der Obdachlosen und der Pilger. Amettes liegt auf der ursprünglichen Pilgerroute des Bischofs Sigerich von Canterbury, der „Via Francigena“. Benoît wollte eigentlich Priester werden, seine schulischen Leistungen waren jedoch zu schlecht. Nachdem er bei Kartäusern, Zisterziensern und Trappisten abgelehnt wurde oder aus gesundheitlichen Gründen wieder ausgetreten war, begann er ein Leben als Pilger quer durch Europa. Jahrelang lebte er in radikaler Armut, bis hin zur Selbstverleugnung. Er starb 1783 in Rom auf den Stufen der Kirche Santa Maria ai Monti, wo ebenfalls seine Reliquien verehrt werden.

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