Matthias Alexander Schmidt

Ich schreibe für explizit.net und hinsehen.net, weil ein Internetportal mit relevanten, kritisch beleuchteten Themen "dran" ist. Gesellschaftliche, religiöse oder kulturelle Zusammenhänge richtig durchzudenken und dann verständlich und griffig auf den Punkt zu bringen, das ist (nicht nur) für mich als Theologen an der Zeit. Das "Katholische" bei hinsehen.net sehe ich zum Einen in der Vielfältigkeit der Themen und zum Anderen in dem Anspruch, mich selbst zu vielschichtigen Phänomenen zu positionieren, und dabei meine Ansichten zur Debatte zu stellen.

Geboren 1986 in Berlin, Abitur am Canisius Kolleg SJ, Freiwilliges Soziales Jahr in Brüssel. Studium Philosophie, Theologie und Medienstudium PTH „Sankt Georgen“, Frankfurt am Main. Diplom-Theologe. Praktikum Radio Vatikan. Von 2009 bis 2012 Redakteur, dann Chefredakteur kath.de. Freiberufliche pädagogische Mitarbeit in der Kinder- und Jugendbildung. Freier Autor für hr1, hr2, hr-iNFO, you fm und Deutschlandfunk.

Beiträge von Matthias Alexander Schmidt

Als Student den Vatikan vertreten: "Das Ziel ist Frieden"

Als Student den Vatikan vertreten / Teilnehmer von "Model United Nations" im Gespräch

(explizit.net) Als Delegierter für die „National Model United Nations Conference“ (MUN), die im Frühjahr 2014 in New York stattfindet, vertritt Nikolas Schmidt mit seiner Delegation die Interessen des Heiligen Stuhls. Die Rheinische Friedrich Wilhelms Universität zu Bonn nimmt seit 1998 an diesen studentischen Simulationskonferenzen der Vereinten Nationen teil. Im Gespräch mit explizit.net berichtet der Student, wie diese Konferenzen funktionieren und was er dabei lernen kann: Argumentieren, gemeinsam Lösungen erarbeiten und sich Berufsperspektiven eröffnen. Als Christ ist Nikolas Schmidt überzeugt: "Das Interesse des Heiligen Stuhls ist ein genuines UN-Interesse: Frieden herzustellen."

kath.de-Kommentar: Abwertung und Instrumentalisierung

Die Neokatechumenen müssten Kardinal Meisners Verhältnisbestimmung von sich weisen

(explizit.net/kath.de) Kardinal Joachim Meisner scheint dem Kirchenvolk seinen Abschied leicht machen zu wollen. Der noch amtierende Kölner Erzbischof hatte am vergangenen Freitag zu Angehörigen des „Neokatechumenalen Weges“ gesagt: „Eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien.“ Am Mittwoch ließ er mitteilen, er bedauere seine Äußerung. Es sei nicht seine Absicht gewesen, Menschen anderen Glaubens damit zu nahe zu treten, heißt es aus Köln. Dass der Kardinal sich – nicht zum ersten Mal – im Nachhinein um Schadensbegrenzung bemüht, ist zwar nachvollziehbar, wirkt aber unehrlich und bewirkt eher das Gegenteil.

Religiöser Ort: Cathedral of Christchurch, Canterbury

(explizit.net) Durch das

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betritt man das Gelände der Kathedrale von Canterbury.

Der Erzbischof von Canterbury steht als „Primate of all England“ an der Spitze der Anglikanischen Kirche. Er krönt außerdem die englischen Könige. Seit dem Bau ist die Kathedrale auch ein bedeutender Wallfahrtsort.

Hier beginnt auch der Haupt-Pilgerweg nach Rom, die „Via Francigena“. In ein bis zwei Tagesetappen gelangt man an die Küste und dann mit der Fähre nach Calais.

Der Papst ist keine PR-Kampagne - kath.de-Kommentar

Papst Franziskus‘ Demut bringt ihn ins Time Magazine

(explizit.net/kath.de) Papst Franziskus ist vom Time Magazine zum Mann des Jahres 2013 gewählt worden. Dadurch wird deutlich, dass Jorge Mario Bergoglio, der Bischof vom „anderen Ende der Welt“ innerhalb weniger Monate das Paradigma von Berühmtheit, Öffentlichkeitsarbeit und Imagekampagnen radikal umgedreht hat. Franziskus wird gerade deswegen öffentlich geschätzt, anerkannt und respektiert, weil er bescheiden und demütig auftritt, unbequeme Dinge sagt und gerade nicht um die Aufmerksamkeit buhlt, die ihm geschenkt wird.

Religiöser Ort: Saint-Sulpice in Amettes

(explizit.net) Der Heilige Benoît Joseph Labre wurde 1748 in Amettes geboren. Die Kirche ist zwar dem Heiligen Sulpicius geweiht, aber wichtiger ist dieser Sohn der Stadt, dessen Reliquien hier verehrt werden. Er gilt als Heiliger der Obdachlosen und der Pilger. Amettes liegt auf der ursprünglichen Pilgerroute des Bischofs Sigerich von Canterbury, der „Via Francigena“. Benoît wollte eigentlich Priester werden, seine schulischen Leistungen waren jedoch zu schlecht. Nachdem er bei Kartäusern, Zisterziensern und Trappisten abgelehnt wurde oder aus gesundheitlichen Gründen wieder ausgetreten war, begann er ein Leben als Pilger quer durch Europa. Jahrelang lebte er in radikaler Armut, bis hin zur Selbstverleugnung. Er starb 1783 in Rom auf den Stufen der Kirche Santa Maria ai Monti, wo ebenfalls seine Reliquien verehrt werden.

Schweden: Der Pfarrer lässt das Auto stehen

(explizit.net) Interview-Serie: Diaspora im schwedischen Uppsala, Teil 1 von 3

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Als Hamburger Priesteramtskandidat kennt er die Situation der Katholiken in der Diaspora. In seinem Heimatbistum Hamburg sind lediglich 6,8 Prozent der Menschen katholisch, in Deutschland sind es immerhin noch 30 Prozent. Von seinem Studienort Frankfurt am Main hat Dag Heinrichowski sich aufgemacht nach Uppsala in Schweden, wo nur 1,5 Prozent Katholiken leben. Er studiert dort ein Jahr lang am „Newman-Institut“ des Jesuitenordens und unterstützt, zusammen mit dem Bonifatiuswerk, neben seinem Theologiestudium soziale und kirchliche Projekte.

"Der Euro ist keine Sportsocke"

„Alternative für Deutschland“-Vertreter im Gespräch

(explizit.net)

„Früher oder später wird die Eurozone auseinanderbrechen“, sagt Dr. Christian Schmidt. Am Tag nach der Bundestagswahl hat explizit.net mit dem stellvertretenden Berliner Landesvorsitzenden der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) gesprochen. Es sei „unwirtschaftlich und unsinnig“ zu meinen, eine einzige Währung könne in 16 unterschiedlichen und komplexen Ökonomien, wie denen der Eurozone, funktionieren. Nur durch eine eigene Währung kämen die derzeit wirtschaftlich schwächeren Länder wieder auf eigene Beine.

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