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		<title>Aktuelles von explizit.net</title>
		<link>http://www.explizit.net</link>
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		<language>de-de</language>
		
			<copyright>explizit.net</copyright>
		
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 19:07:03 +0200</pubDate>
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						<guid isPermaLink="false">news-2660</guid>
						<pubDate>Sat, 09 May 2026 10:35:00 +0200</pubDate>
						<title>&quot;Hab Mut, steh auf!&quot;: Countdown zum Katholikentag in Würzburg</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/hab-mut-steh-auf-countdown-zum-katholikentag-in-wuerzburg/</link>
						<description>In der nächsten Woche (13.-17. Mai) wird der 104. Deutsche Katholikentag stattfinden. Die Portale explizit.net und kath.de werden live aus Würzburg berichten. Das dortige Katholik:innen-Treffen wird unter dem Motto &quot;Hab Mut, steh auf!&quot; stehen.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>In der nächste Woche - genau vom 13. bis 17. Mai - wird in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag stattfinden. Erwartet werden nach Veranstalterangaben &quot;erneut zehntausende Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland und darüber hinaus&quot;. Die Katholikentage gehören zu den größten regelmäßig stattfindenden Ereignissen des kirchlichen Lebens in Deutschland. &quot;Sie finden in der Regel alle zwei Jahre in wechselnden Städten statt und bieten Raum für Austausch, Begegnung, Gebet und gesellschaftspolitische Diskussion – offen für Menschen aller Konfessionen und Weltanschauungen&quot;, so der Katholikentag.&nbsp;</p>
<p>Veranstaltet wird der Katholikentag vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in Zusammenarbeit mit dem gastgebenden Bistum Würzburg. Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“, einem Zitat aus dem Markusevangelium (Mk 10,49), will der Katholikentag Raum geben, &quot;sich mit aktuellen gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen auseinanderzusetzen. Themen wie Frieden und Gerechtigkeit, Klimaschutz, soziale Verantwortung, Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft und der Wandel der Kirche stehen im Mittelpunkt des Programms&quot;.&nbsp;</p>
<p>An den fünf Veranstaltungstagen sind rund 700 Veranstaltungen und zei zentrale Gottesdienste geplant. ZU den prominenten Gästen werden in Würzburg Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz gehören. Der Veranstalter betont: &quot;Die Veranstaltungen basieren auf der christlichen Hoffnung und dem Prinzip der unveräußerlichen Würde jedes Menschen. Gerade angesichts globaler Krisen, gesellschaftlicher Spannungen und innerkirchlicher Herausforderungen versteht sich der Katholikentag als Forum, um gemeinsam nach tragfähigen Antworten und solidarischen Lösungen zu suchen.&quot;<br /><br />Neben Diskussionen, Werkstätten und Gottesdiensten will der Katholikentag 2026 - wie seine Vorgänger - auch ein Ort der Begegnung sein. Dies geschieht auf der sogenanntebn &quot;Kirchenmeile&quot; - am Mainufer und in der Würzburger Innenstadt.&nbsp;<br /><br /><em>Quellen: <a href="http://www.katholikentag.de" target="_blank">www.katholikentag.de</a>&nbsp;und <a href="http://www.kath.de" target="_blank">www.kath.de</a>&nbsp;</em></p>
<p><strong>Hinweis: Die Portale explizit.net und kath.de werden live vom Katholikentag in Würzburg (13.-17. Mai) berichten.&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
						
						
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					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2658</guid>
						<pubDate>Sun, 03 May 2026 17:04:07 +0200</pubDate>
						<title>03. Mai: Tag der Pressefreiheit</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/03-mai-tag-der-pressefreiheit/</link>
						<description>Jedes Jahr erstellt „Reporter ohne Grenzen“ eine „Rangliste der Pressefreiheit“. Und in der Ausgabe 2026 ist die Bilanz ernüchternd. „Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte der Rangliste der Pressefreiheit fallen mehr als die Hälfte aller Länder und Territorien der Welt in die Kategorien ‚schwierig‘ oder ‚sehr ernst‘ (…) und nur ein Prozent der Bevölkerung lebt in Ländern mit ‚guter‘ Pressefreiheit“, so der ROG-Report.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Dabei macht die globale Negativentwicklung der Pressefreiheit auch vor Deutschland nicht halt: „Deutschland belegt auf der Rangliste der Pressefreiheit 2026 Platz 14, ein Rückgang um drei Plätze. Grund dafür ist vor allem, dass Journalist*innen auf der Straße und im Netz wachsenden Bedrohungslagen ausgesetzt sind.“ „Nur noch einer von 100 Menschen weltweit kann sich durch eine vielfältige, gesunde Medienlandschaft informieren. Auch wenn wir den Niedergang der Pressefreiheit seit einem Vierteljahrhundert dokumentieren, bleibt dieser Befund dramatisch“, sagt Christian Mihr, Geschäftsführer für Politik und Strategie bei <strong><a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4237/nur-noch-ein-prozent-der-weltbevolkerung-lebt-in-landern-mit-guter-pressefreiheit" target="_blank">Reporter ohne Grenzen</a>.</strong></p>
<p>Am Welttag der Pressefreiheit erinnerte die&nbsp;<strong>Deutsche Bischofskonferenz&nbsp;</strong>(DBK) daran, &quot;wie unverzichtbar freie und unabhängige Medien für unsere Demokratie sind.&quot; Die DBK &quot;ermutige alle, sich für die Pressefreiheit einzusetzen und unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.&quot;&nbsp;<span dir="auto">Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, erklärte dazu in einer <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/vielfaeltige-und-freie-presselandschaft-unerlaesslich" target="_blank">Stellungnahme</a>&nbsp;zum&nbsp;</span>Welttag der Pressefreiheit 2026:&nbsp;</p>
<p>„Eine freie und unabhängige Presse dient dem Weltgemeinwohl und wurzelt im christlichen Menschenbild, also in der Würde des Menschen, dem gegenseitigen Respekt und der Freiheit aller Menschen. Deshalb ist auch der Einsatz der katholischen Kirche für die Pressefreiheit nicht nur geboten, sondern geradezu unerlässlich“.</p>
<p>Die <strong>Gesellschaft der Katholischen Publizistinnen und Publizisten Deutschland e.V. </strong>(GKP) mahnte in einer <a href="https://www.gkp.de/tag-der-pressefreiheit-kein-grund-zum-feiern/" target="_blank">Pressemitteilung</a>: „Der Internationale Tag der Pressefreiheit ist in diesem Jahr kein Grund zum Feiern. Wer Journalistinnen und Journalisten angreift, egal ob körperlich oder durch Hetzkampagnen, greift unsere gesamte demokratische Gesellschaft an“, betont der Vorsitzende der GKP, Joachim Frank.&nbsp;<br /><br />Der Verband, dem auch der Autor angehört, warnte zudem vor Einschränkungen von Informationsfreiheitsgesetzen: „Den freiheitlichen Staat kann man nicht schützen, indem man Freiheiten immer weiter einschränkt“, so Frank. Stattdessen gelte es „Transparenz, Vielfalt und journalistische Integrität zu stärken sowie die Medienkompetenz zu fördern, damit mündige Bürgerinnen und Bürger in einer fragmentierten und rasant wachsenden Informationswelt souveräne und differenzierte Entscheidungen treffen können“.&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Prinzipien sind auch für kirchliche Medien zentral&quot;&nbsp;</strong><br /><br />Die oben genannten Prinzipien sind aus Sicht der GKP „auch für kirchliche Medien zentral“. „Die Vielfalt ihrer Presselandschaft ist ein Schatz der Kirche in Deutschland“, erläutert GKP-Vorsitzender Joachim Frank.&nbsp;„Sie ermöglicht Diskussionen und eine kritische Öffentlichkeit innerhalb einer hierarchisch verfassten Kirche und kann ihr helfen, verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.“&nbsp;<br /><strong><br />Aus diesem Grund unterstützt die GKP – ebenso wie die Portale&nbsp;<a href="http://www.explizit.net" target="_blank">www.explizit.net</a>&nbsp;und <a href="http://www.kath.de" target="_blank">www.kath.de</a>&nbsp;(die beide vom Verein publicatio aus Bochum herausgegeben werden) - den &quot;Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien“.</strong></p>
<p>Mit der Initiative betonen die Unterzeichnenden die zentrale Bedeutung freier und unabhängiger Medien für eine freie demokratische Gesellschaft. Der Appell fordert dazu auf, Medien- und Informationsfreiheit angesichts aktueller Herausforderungen entschlossen zu schützen sowie Angriffe klar zu benennen und zurückzuweisen. &quot;Wer Medien und Informationsfreiheit angreift, greift das demokratische Gemeinwesen an&quot; heißt es im <a href="https://www.mdr.de/unternehmen/informationen/gemeinwohl/leipziger-appell-freiheit-unabhaengigkeit-medien-demokratie-100.html" target="_blank">Appell</a>.&nbsp;&nbsp;<br /><br />Lesetipp:&nbsp;<br /><a href="https://www.kath.de/kommentar/2026-05-03-tag-der-pressefreiheit-wirklich-ein-grund-zum-feiern" target="_blank">Kommentar zum Tag der Pressefreiheit 2026 in unserem Partnerportal kath.de</a></p>
<p><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizt.net und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Medien</category>
							
						
						
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					<item>
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						<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
						<title>Kommentar zum Jahresgedächtnis des Todes von Papst Franziskus</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/kommentar-zum-jahresgedaechtnis-des-todes-von-papst-franziskus/</link>
						<description>Heute vor einem Jahr - am 21. April 2025 - verstarb Papst Franziskus. Papst Leo XIV. würdigte das Wirken seines Vorgängers im Rahmen der Osterfeierlichkeiten in Rom. Was wirkt vom Pontifikat von Papst Franziskus bis heute nach? Ein Kommentar von Christian Schnaubelt, Chefredakteur und Herausgeber unseres Partnerportals kath.de. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Papst Leo hat bereits am Ostermontag 2026 an seinen Vorgänger Papst Franziskus  erinnert, der vergangenes Jahr am Ostermontag (21. April 2025) verstarb. Beim „Angelus“  am 6. April 2026 auf dem Petersplatz lobte der Pontifex das „große Zeugnis  des Glaubens und der Liebe“ von Franziskus: „Im Licht des Auferstandenen  denken wir heute mit besonderer Zuneigung an Papst Franziskus, der am  Ostermontag des vergangenen Jahres sein Leben in Gottes Hand  zurückgegeben hat.“ Schon zuvor hatte Papst Leo im Rahmen der  Osterfeierlichkeiten auf dem Petersplatz Papst Franziskus gewürdigt, wo  Franziskus am 20. April 2025 letztmals öffentlich in Erscheinung getreten war, als er  den päpstlichen Segen „urbi et orbi“ spendete.</p>
<p><strong>Der &quot;unvollendete Reformer&quot;</strong></p>
<p>Ein Jahr nach seinem Tod zeigt sich: Papst Franziskus hat die  katholische Kirche nicht revolutioniert, aber sie in eine andere  Richtung ausgerichtet: stärker synodal, sozial und weltkirchlich.</p>
<p>Er bleibt ein „unvollendeter Reformer“ <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-04-21-der-unvollendete-reformer" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-04-21-der-unvollendete-reformer</a>,  dessen Einsatz für die Umwelt (Enzykliken „Laudato si“ und „Laudate Deum“), sein  Aufruf, „an die Ränder der Gesellschaft“ zu gehen (Enzyklika „Fratelli tutti“),  und sein Appell zu Ehe- und Familienleben (Enzyklika „Amoris laetitia“) nachhaltig  Wirkung erzeugt haben.</p>
<p>Dazu werden – mit etwas Abstand – sicherlich auch die Weltsynoden  2023 und 2024 gehören, die ein neues Miteinander von Laien und Klerus  sowohl im Vatikan als auch in „synodalen Gremien“ in den Bistümern  initiiert haben.  Die von Franziskus initiierte Weltsynode, deren  Schlusstext im Herbst 2024 veröffentlicht und von Papst Franziskus unverändert ratifiziert wurde, werten  Vatikanbeobachter als erste grundlegende Kirchenreform seit dem Zweiten  Vatikanum. Zwar noch ohne Gesetzesänderungen, aber durch die Schaffung  eines „synodalen Stils“ der katholischen Kirche, die seine Nachfolger  schwerlich zurückdrehen können.</p>
<p><strong>Große Themen und große Probleme</strong></p>
<p>Neben den großen Themen Umwelt, Soziales, und Synodalität, für die  Papst Franziskus nicht nur politisch, sondern auch als Mensch einstand,  hatte der Pontifex in seiner Amtszeit auch mit großen Problemen zu  kämpfen. Sei es innerkirchlich mit der Reform der römischen Kurie und  seines oft kritisierten Finanzsystems. Und zudem weltkirchlich und  kirchenrechtlich mit der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der  katholischen Kirche. Hier erließ Papst Franziskus schärfere Normen,  Meldepflichten und verhängte Sanktionen, etwa im Fall des Ex-Kardinals  Theodore McCarrick. Dennoch kritisieren Betroffenenbeiräte und  Reformgruppen sein Handeln als nicht ausreichend. Ein schwarzer  Schatten, der sein Pontifikat begleitete und noch weiter aufgearbeitet  werden sollte.  Papst Leo folgte Franziskus’ Fußstapfen, setzte aber eigene Akzente</p>
<p>Zudem hat Franziskus zahlreiche Kardinäle (so viele wie keine seiner  Vorgänger) ernannt und das Kardinalskollegium „weltkirchlicher“ gemacht,  welches Papst Leo XIV. zu seinem Nachfolger wählte. Papst Leo hat  bereits früh klargemacht: Franziskus’ Kurs zu einer synodaleren Kirche  wird er fortsetzen, allerdings will er auch eigene Wege gehen und  Akzente setzen. Dazu gehört auch ein kollegialerer Umgang mit der Kurie  und den Kardinälen, denen er Anfang des Jahres 2026 mehr  Mitentscheidungsmöglichkeiten schaffte.</p>
<p>Kommentator:innen bewerteten das Wirken von Papst Franziskus zudem  als einen Beitrag zu einer „jesuanischeren“ Kirche und Franziskus als  einen Pontifex, der das Amt „entmythologisiert“ und „menschlicher“  gemacht habe.</p>
<p><strong>Franziskus’ Pontifikat weder verklären noch kleinreden</strong></p>
<p>Das Pontifikat hat die innerkirchlichen Konfliktlinien schärfer  sichtbar gemacht: zwischen den „Reformer:innen“, denen Franziskus zu  zögerlich blieb, und den „Traditionalist:innen“, die ihm Traditionsbruch  vorwarfen. Besonders in Europa (allen voran im deutschsprachigen Raum)  wurden die Reformen als „zu zaghaft“ bewertet, die grundlegende Probleme  (Macht des Klerus und die Verhinderung des Missbrauchs) nicht gelöst haben.</p>
<p>Dennoch hat Papst Franziskus mehr Türen aufgestoßen, als er  verschlossen hat. Dazu gehörten auch manche Türen, die zuvor sehr lange  verschlossen gewesen waren oder die von Teilen des Klerus zuvor als  „endgültig geschlossen“ (z.&nbsp;B. die Frage des Frauendiakonats) angesehen  worden waren. Durchgegangen ist Papst Franziskus durch die Türen nicht,  allerdings hat er seinen Nachfolgern neue Möglichkeiten für die Zukunft  eröffnet.</p>
<p><strong>Fazit: Gerade mit Blick auf die Weltkirche wird aus Sicht des Autors  deutlich: Franziskus’ Pontifikat bleibt ein unvollendeter Reformer,  sollte aber weder verklärt noch kleingeredet werden. Die Geschichte wird  zeigen, wie dessen Pontifikat bewertet werden wird …</strong></p>
<p><em>Christian Schnaubelt&nbsp;<br />(Chefredakteur und Herausgeber von kath.de)</em></p>
<p>P.S.: Dieser Kommentar erschien erstmals am 12. April 2026 in unserem Partnerportal kath.de:<br /><a href="https://www.kath.de/kommentar/2026-04-12-jahresgedaechtnis-des-todes-von-papst-franziskus-was-wirkt-von-seinem-pontifikat-nach" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2026-04-12-jahresgedaechtnis-des-todes-von-papst-franziskus-was-wirkt-von-seinem-pontifikat-nach</a>&nbsp;<br /><br />P.P.S.: Der Autor ist 2024 Papst Franziskus bei einer Audienz der GKP im  Vatikan persönlich begegnet und hat 2025 am päpstlichen „Jubiläum der  Medien“ teilgenommen, dem Papst Franziskus vorstand.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2651</guid>
						<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
						<title>Erzbischof Dr. Hubertus van Megen wird neuer Nuntius in Deutschland</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/erzbischof-dr-hubertus-van-megen-wird-neuer-nuntius-in-deutschland/</link>
						<description>Wie die Deutsche Bischofskonferenz mitteilte, hat Papst Leo XIV. den Rücktrittsgesuch des Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, angenommen. Gleichzeitig ernannte er Erzbischof Dr. Hubertus Matheus Maria van Megen zum neuen Nuntius. Der Niederländer war zuvor Nuntius in Kenia und im Südsudan sowie Vertreter des Vatikans beim UNO-Umweltprogramm (UNEP).</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner  Wilmer, dankte in einem Statement am 09. April 2026 Nuntius Eterović für &quot;seinen engagierten Dienst&quot; und führte wörtlich aus:<br /><br />„Sie haben in Ihrer Amtszeit in Deutschland zwei Bundespräsidenten, drei  Bundeskanzler, fünf Katholikentage, einen ökumenischen Kirchentag und  vier Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz erlebt. Außerdem sind  allein in Ihrer Wirkungszeit 18 Diözesanbischöfe in Deutschland ernannt  worden. Viele bilaterale Verträge einzelner Bundesländer mit dem  Heiligen Stuhl konnten Sie in der Entstehung begleiten und  mitunterzeichnen.“ Bischof Wilmer würdigte die &quot;verlässliche Zusammenarbeit und vatikanische Diplomatie&quot;, an der Erzbischof Dr. Nikola Eterović in seiner mehr als zwölfjähriger Tätigkeit als Nuntius mitgewirkt hat.&nbsp;</p>
<p>In einem Brief begrüßte Bischof Wilmer den künftigen Nuntius in  Deutschland, Erzbischof van Megen: „Wir heißen Sie von ganzem Herzen  willkommen und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit im Weinberg des  Herrn. Gerne werden wir Sie in dieser Arbeit unterstützen, um die  Brücken und das gegenseitige Vertrauen zwischen Rom und unserer  Ortskirche fortzusetzen“, so Bischof Wilmer wörtlich.<br /><br />Folgende biographische Angaben wurden zum Nuntius durch die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht:&nbsp;<br /><br />Erzbischof van Megen wurde 1961 in den Niederlanden geboren. 1987  erfolgte die Priesterweihe, 1994 trat er in den diplomatischen Dienst  des Heiligen Stuhls. 2014 wurde er zum Erzbischof geweiht und war  seitdem als Nuntius im Sudan und Eritrea tätig. 2019 ernannte ihn Papst  Franziskus zum Nuntius in Kenia und im Südsudan sowie zum Ständigen  Beobachter des Heiligen Stuhls bei den UN-Organisationen für das  Umweltprogramm (UNEP) und für menschliche Siedlungen (UN-Habitat).<br /><br />Die Deutsche Bischofskonferenz gab zudem bekannt, dass die Verabschiedung von Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović am 22. April um 18.00 Uhr  mit einem Gottesdienst in der Sankt Hedwigs-Kathedrale in Berlin stattfinden wird. Dem Gottesdienst wird der Apostolische Nuntius vorstehen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr.  Heiner Wilmer, wird die Predigt halten und Konzelebrant wird der Erzbischof von Berlin, Dr. Heiner  Koch, sein.&nbsp;<br /><br />Quelle:&nbsp;<br /><a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/nuntius-van-megen-folgt-auf-nuntius-eterovic" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/nuntius-van-megen-folgt-auf-nuntius-eterovic</a>&nbsp;<br /><br />Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2649</guid>
						<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:03:31 +0200</pubDate>
						<title>Ostern: Kein normales Fest in Betlehem</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/ostern-kein-normales-fest-in-betlehem/</link>
						<description>Aufgrund des Krieges im Nahen Osten können die Osterfeierlichkeiten in Betlehem in diesem Jahr nur eingeschränkt stattfinden. Gestern kam allerdings die gute Nachricht, dass das Caritas Baby Hospital geöffnet bleibt. Ein Hoffnungsschimmer für die Menschen in Betlehem, die wieder einmal ein kirchliches Hochfest ohne Pilger erleben.  </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Auch in diesem Jahr wird das Osterfest in Jerusalem und im Heiligen Land  nur gedämpft begangen. Die anhaltend angespannte Sicherheitslage  schränkt religiöse Feiern aller Konfessionen ein und überschattet die  hohen Feiertage, die eigentlich Hoffnung und Zuversicht vermitteln  sollen&quot;, schreibt das Caritas Baby Hospital in einer Meldung vom 02. April 2026 auf seiner Webseite.&nbsp;<br /><br />Die gute Nachricht: &quot;Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem bleibt auch über Ostern rund um  die Uhr in Betrieb. Dies ist nicht selbstverständlich, da die Versorgung  zunehmend brüchig wird&quot;, heißt es dort weiter.&nbsp;<br /><br /><strong>Kein normales Osterfest - kaum Pilger und Touristen</strong><br /><br />Für die Menschen in Betlehem, von denen ein Großteil von den Einnahmen von Pilgern und Touristen angewiesen ist, gibt es dieses Jahr kein normales Osterfest. Denn da Menschenansammlungen wegen des Krieges im Nahen Osten aktuell verboten sind, können die christlichen Feierlichkeiten zu Ostern nur sehr eingeschränkt stattfinden. Zuvor hatten diese Einschränkungen auch bereits den Ramadan betroffen.&nbsp;<br /><br />Wenn die Pilgerstätten geöffnet sind, kommen kaum Pilger und Touristen, da viele Reisen aus Sicherheitsgründen gecancellt wurden. Damit erfüllt sich eine Hoffnung vieler Menschen aus Betlehem nicht. Diese hatten nach dem letzten Weihnachtsfest 2025, an dem erstmal wieder viele Veranstaltungen mit Pilgern und Touristen stattgefunden haben, auf einer Wiederholung an Ostern 2026 gehofft. Denn sowohl die Stadt Betlehem als auch deren Einwohnenden brauchen dringend die Einnahmen der Pilger und der Touristen.&nbsp;&nbsp;<br /><br /><strong>Kirchenoberhäupter und Papst Leo XIV. drängen auf Frieden<br /><br /></strong>In dieser angespannten Situation appellieren die Kirchenoberhäupter  Jerusalems eindringlich an die internationale Gemeinschaft, sich für ein  Ende der Gewalt einzusetzen. Auch Papst Leo XIV. wiederholte am 03. April in einem Telefonat mit dem Israelischen Staatspräsidenten Herzog sein Angebot, &quot;Kanäle für den diplomatischen Dialog zu öffnen&quot;. Das Ziel des Vatikans sei ein „gerechter und dauerhafter Frieden im gesamten Nahen Osten&quot;, heißt es dazu in einer Meldung von Vatican News.&nbsp;<br /><br />Quellen:<br /><a href="https://www.kinderhilfe-bethlehem.de/news/Neuigkeiten/ostern-2026-caritas-baby-hospital-bleibt-trotz-krise-geoeffnet" target="_blank">https://www.kinderhilfe-bethlehem.de/news/Neuigkeiten/ostern-2026-caritas-baby-hospital-bleibt-trotz-krise-geoeffnet</a>&nbsp;<br /><a href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-telefonat-israel-praesident-herzog-voelkerrecht.html" target="_blank">https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-telefonat-israel-praesident-herzog-voelkerrecht.html</a>&nbsp;<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)<br /><br />P.S.: Der Autor hat mehrmals das Caritas Baby Hospital in Betlehem besucht und sich vor Ort ein Bild von der Arbeit gemacht, die für Betlehem und für die gesamte West Bank eine wichtige medizinische Funktion hat.</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Religion</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:24:14 +0200</pubDate>
						<title>Wilmer: „Die Recognitio ist erbeten“</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/wilmer-die-recognitio-ist-erbeten/</link>
						<description>Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ , hat am 31. März die Satzung für eine künftige Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland zur Recognitio (Anerkennung) im Vatikan vorgelegt. Auch die ZdK - Vorsitzende Irme Stetter-Karp begrüßte die Vorlage der Synodal-Satzung und hofft auf eine &quot;zeitnahe&quot; Anerkennung sowie eine konstituierende Sitzung &quot;noch in diesem Jahr&quot;. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mitteilte wurde Bischof Wilmer bei der Übergabe der Satzung von der  Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Beate Gilles, und  dem Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Matthias Kopp,  begleitet.<br /><br />Zudem veröffentlichte die DBK dieses Zitat des Vorsitzenden Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ:<br /><br />„Ich habe im Gespräch mit Erzbischof Filippo Iannone O.Carm., Präfekt  des Dikasteriums für die Bischöfe, die Satzung erläutert und zwar in  Kontinuität zu meinem Vorgänger, Bischof Dr. Georg Bätzing, sowie zu den  zahlreichen Vorgesprächen, die Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck geführt  hat. Die Recognitio ist erbeten, damit wir die Satzung anwenden und  eine Synodalkonferenz für die Kirche in Deutschland umsetzen können. Ich  bin froh und dankbar, dass wir heute so einen weiteren Schritt auf der  langen Etappe des Synodalen Weges fortgesetzt haben. Ebenso bin ich  dankbar, wie intensiv dieser Prozess in Deutschland in den vergangenen  Monaten mit dem weltweiten synodalen Geschehen zusammengeführt wurde.“<br /><br /><strong>ZdK-Präsidentin begrüßt Vorlage der Synodal-Satzung in Rom<br /><br /></strong>Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, gab zudem heute diese Stelliungnahme gegenüber den Medien ab:<br /><br />„Es ist gut, dass Bischof Wilmer als neuer Vorsitzender der Deutschen  Bischofskonferenz heute seinen Besuch in Rom damit verbunden hat, die  Satzung der künftigen Synodalkonferenz vorzulegen. Die katholische  Kirche in Deutschland hat auf ihrem Synodalen Weg mit großem Engagement  auf diese Synodalkonferenz hingearbeitet, in der künftig Bischöfe und  Laien dauerhaft gemeinsam beraten und Beschlüsse fassen möchten. Ich  hoffe sehr, dass die nun erbetene Recognitio, also die Anerkennung  dieser Satzung, zeitnah kommt. Die mehrfachen Vorgespräche zum Text der  Satzung werden dem Prozess sicher dienlich sein. Es wäre wunderbar, wenn  wir noch in diesem Jahr zur konstituierenden Sitzung der  Synodalkonferenz zusammenkommen könnten.“<br /><br />Quelle:<br /><a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/satzung-fuer-kuenftige-synodalkonferenz-in-rom-vorgelegt" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/satzung-fuer-kuenftige-synodalkonferenz-in-rom-vorgelegt</a>&nbsp;<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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						<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 17:42:30 +0100</pubDate>
						<title>Bistum Münster bekommt am 21. Juni neuen Bischof: Dr. Heiner Wilmer SCJ </title>
						<link>https://explizit.net/artikel/bistum-muenster-bekommt-am-21-juni-neuen-bischof-dr-heiner-wilmer-scj/</link>
						<description>Das mitgliederstärkste Bistum in Deutschland bekommt am 21. Juni einen neuen Bischof. Wie das Bistum Münster am 28. März mitteilte, wird die Amtseinführung von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ als 77. Bischof von Münster am Sonntag, 21. Juni im St.-Paulus-Dom in Münster, um 14:00 Uhr stattfinden. Der Nachfolger des emeritierten Bischof Felix Genn war am 26. März in Rom und Münster bekanntgegeben worden. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Der bisherige Bischof von Hildesheim, Dr. Heiner Wilmer SCJ, wurde von Papst Leo am 26. März zum neuen Bischof des mitgliederstärksten Bistums (Münster) ernannt. Der erst vor kurzem zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählte Mitglied der&nbsp;&quot;Congregatio Sacerdotum a Sacro Corde Jesu&quot; wird am 21. Juni 2026 in sein neues Amt als 77. Bischof von Münster eingeführt werden.<br /><br />Ursprünglich war der 28. Juni 2028 als Termin für die Amtseinführung angekündigt gewesen. &quot;Sie (die Amtseinführung - Anm. der Redaktion) wird aus terminlichen Gründen um eine Woche vorgezogen&quot;, teilte das Bistum Münster heute (28. März) mit.<br /><br />Weitere Informationen zur Bekanntgabe des neuen Bischofs von Münster am 26. März:&nbsp;<br /><a href="https://www.bistum-muenster.de/bischof_wilmer" target="_blank">https://www.bistum-muenster.de/bischof_wilmer</a>&nbsp;<br /><br />Das Bistum Münster dokuemntiert auch die Einführungsrede von Bischof Wilmer, dier er am 26. März im St. Paulus-Dom gehalten hat:<br /><a href="https://www.bistum-muenster.de/bischof_wilmer/einfuehrungsrede" target="_blank">https://www.bistum-muenster.de/bischof_wilmer/einfuehrungsrede</a>&nbsp;<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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						<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 15:40:52 +0100</pubDate>
						<title>&quot;Vernetzung unplugged&quot;: Interview mit Dr. Martin Dabrowski</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/vernetzung-unplugged-interview-mit-dr-martin-dabrowski/</link>
						<description>Am 05./06. März fand die Tagung &quot;Kirche im Web 2026&quot; in der Katholischen Akademie in Bayern statt. Dessen Studienleiter Dr. Martin Dabrowski spricht im &quot;3 Fragen an&quot; - Interview über das Themenfeld &quot;Vernetzung unplugged - Community Building, Einsamkeit und echte Begegnung im Spannungsfeld&quot;, das in München beraten wurde.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag im Rahmen des Monatsthemas März 2026 &quot;Digitalität,  Künstlche Intelligenz und Kirche&quot; der Portale explizit.net und kath.de.*</em></p>
<p><strong>1.Vernetzung unplugged&quot; lautete der Titel der Tagung &quot;Kirche im Web 2026&quot;. Wer kam in der Katholischen Akadamie in Bayern dazu&nbsp;</strong><strong>in München z</strong><strong>usammen?&nbsp;<br /></strong></p>
<p>Die ökumenische Studientagung „Kirche im Web“ findet jährlich statt und richtet sich an Entscheidungsträger:innen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der Digitalen Medien in der katholischen und evangelischen Kirche. Ziel der Tagungen ist es, jeweils zu einem Schwerpunktthema theoretische und praktische Inputs zu vermitteln, die dann in der Arbeit in den Bistümern und Landeskirchen umgesetzt werden können. </p>
<p>In diesem Jahr ging es um das Thema „Vernetzung unplugged. Community Building, Einsamkeit und echte Begegnung im Spannungsfeld“. Gut 50 Medienschaffende der beiden Kirchen waren aus ganz Deutschland und z.T. auch aus Österreich und der Schweiz angereist, um in Vorträgen, Podiumsgesprächen, Exkursionen und Masterclasses Informationen zur Thematik zu erhalten und kontrovers zu diskutieren. Außerdem diente KIW26 – wie in jedem Jahr – der Vernetzung und dem Austausch der Teilnehmenden untereinander.</p>
<p><strong>2.Bei #kiw26 wurde über das Themenfeld &quot;Community Building, Einsamkeit und echte Begegnung im Spannungsfeld&quot; diskutiert. Was sind die Ergebnisse?&nbsp;<br /></strong></p>
<p>In der großen Anzahl von Diskussionen im Rahmen der Podiumsgespräche, Exkursionen und Masterclasses wurden sehr unterschiedliche Aspekte der Tagungsthematik behandelt. Aus diesem Grund können hier nicht <em>„die Ergebnisse“</em> von KIW26 aufgezählt werden. Als ein allgemeines Ergebnis in Bezug auf die Fragestellung der Veranstaltung kann aber festgehalten werden, dass „echte“ Begegnung, Vernetzung und Community Building sowohl im virtuellen Raum, als auch – natürlich – im „realen“ Leben stattfinden können. Bei der Beurteilung, welche Form menschlicher Begegnung (plugged oder unplugged) jeweils sinnvoll(er) ist, kommt es immer darauf an, um welche Art von Kommunikation und Vernetzung es geht. Oft können aber auch beide Formen sinnvoll und angemessen sein.&nbsp;</p>
<p><strong>3.Die Tagung #kiw26 war bewusst so geplant, um Networking und Austausch in Präsenz zu ermöglichen. Wie wurde das Konzept angenommen?&nbsp;<br /></strong><br />In den letzten Jahren wurde die Tagung Kirche im Web auch live gestreamt und Teilnehmer:innen konnten an den Vorträgen und Workshops auch online per ZOOM partizipieren. Dieses Konzept haben wir in diesem Jahr verändert und nur noch den Eröffnungsvortrag und das Abschlusspodium gestreamt. Aus unserer Sicht hatte das hybride Angebot von Masterclasses den Nachteil, dass sowohl die Teilnehmenden vor Ort als auch die Online-Teilnehmer:innen mit der Kommunikation untereinander und der Vernetzung nicht zufrieden waren. Hier zeigten sich immer noch Nachteile, die auch durch größeren technischen Aufwand nicht beseitigt werden konnten. </p>
<p>Da bei der Tagung Kirche im Web die Vernetzung und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt stehen, haben wir darum den Schwerpunkt wieder zu einer Vor-Ort-Veranstaltung verschoben. Die Rückmeldungen, die wir während der Tagung erhalten haben, bestätigen aus unserer Sicht diese Veränderung. Insbesondere die Exkursionen zu Institutionen in München, bei denen einzelne Aspekte der Tagungsthematik diskutiert und vertieft werden konnten, wurden sehr gut beurteilt. Spätestens hier wäre die Online-Partizipation auch an ihre Grenzen gestoßen.<br /><strong><br />Zusatzfrage: Die Tagung Kirche im Web feiert im nächsten Jahr das 20. Jubiläum. Wie und wo ist die Tagung entstanden und wie hat sie sich entwickelt?&nbsp;<br /></strong><br />Die Tagung „Kirche im Web“ hat zum ersten Mal 2008 in der katholisch-sozialen Akademie Franz Hitze Haus in Münster mit dem Titel „Kirche im Web 2.0 - Entwickelt Internet Kirche?“ stattgefunden. Ziel der Veranstaltung war es, folgende Fragestellung zu analysieren: Welche allgemeinen Entwicklungen im Internet soll/muss die Kirche mitgehen, wo sind noch Defizite auf kirchlicher Seite, wo sollten Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit liegen und welche Standards muss die Kirche dabei beachten und einhalten? Bei der ersten Tagung kamen 30 Teilnehmende aus dem Raum der katholischen Kirche (KIW war noch nicht ökumenisch) nach Münster, um über Chancen und auch Grenzen, die sich der Kirche im Internet bieten, zu diskutieren. In den Folgejahren wuchs sowohl die Zahl der Kooperationspartner, als auch die der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 2010 fand KIW dann zu ersten Mal in der Katholischen Akademie in Stuttgart statt und 2012 kam der erste evangelische Kooperationspartner mit ins Vorbereitungsteam von KIW. </p>
<p>Jedes Jahr wurden neue und neueste Entwicklungen im Internet und im Bereich der Sozialen Medien analysiert und diskutiert. Thematisiert wurden die Planungen für einen katholischen Fernsehkanal im Internet (2009), die Entwicklung einer eigenen katholischen Web-Community (2010), Kirche und Social Media ( 2011), das Medienethische Impulspapier „Virtualität und Inszenierung“ (2012). Es folgten als Themenschwerpunkte: Crowdsourcing (2013), KNÜTS: Kleine nützliche Tools und Helfer, die das (virtuelle) Leben leichter machen (2014), „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Welt (2015), das KIWcamp (2016), „Kommunikation der Zukunft (2017), Storytelling (2018), „God is the key – Kirche als Marke“ (2019), „Lasst Maschinen Kirche machen“ (2020), „Netz gestalten“ als reine Online-Tagung (wegen Corona) (2021), „Wo Kirche online wächst“ (2022), „Neue Kirchenbilder – raus aus der Box“ (2023), „Die KI – Deus ex Machina?“ (2024), „Change Kommunikation in Kirchen“ (2025) und „Vernetzung unplugged“ (2026).</p>
<p>Das 20. Jubiläum von Kirche im Web feiern wir dann im nächsten Jahr vom 22. – 23. April 2027 in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster. Die Themenfindung, die Einladung der ersten Referent:innen beginnen jetzt – direkt nach Abschluss von KIW26.</p>
<p>Linktipp:&nbsp;<br />Weitere Informationen zu den Tagugen &quot;Kirche im Web&quot; gibt es auf <a href="http://www.kircheimweb.net" target="_blank">www.kircheimweb.net.</a>&nbsp;&nbsp;<br /><br /><strong>Das Interview mit Dr. Martin Dabrowski, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern, führte Christian Schnaubelt (Chefredakteur und Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de), der an der Tagung &quot;Kirche im Web 2026&quot; in München mitgewirkt hat.&nbsp;</strong><br /><br />*Hinweis:  Weitere Artikel zum Monatsthema März 2026 &quot;Digitalität, Künstlche  Intelligenz und Kirche&quot; der Portale explizit.net und kath.de werden hier  erscheinen: <a href="https://explizit.net/monatsthema/">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
								<category>Medien</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 11:50:05 +0100</pubDate>
						<title>&quot;Vernetzung unplugged&quot; - Tagung Kirche im Web 2026 in München</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/vernetzung-unplugged-tagung-kirche-im-web-2026-in-muenchen/</link>
						<description>Die Tagung Tagung &quot;Kirche im Web&quot; findet in der nächsten Woche in München statt. In der Katholischen Akademie Bayern wird  dabei &quot;Vernetzung unplugged, Community Building, Einsamkeit und echte Begegnung im Spannungsfeld&quot; das Thema sein. Die Opening-Keynote am 05. März mit Prof. Dr. Benjamin Gust und das Abschlusspodium am 06. März mit Vivien Pein und Prof. Dr. Alexander Filipovic werden live gestreamt.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag im Rahmen des Monatsthemas März 2026 &quot;Digitalität, Künstlche Intelligenz und Kirche&quot; der Portale explizit.net und kath.de.*<br /></em><br />&quot;Digitaler Gottesdienst, die KI als Seelsorgerin und  Glaubens-Communities, die sich nur über Instagram kennen: Gemeinschaft,  die früher nur in Präsenz möglich war, hat sich in den letzten Jahren  immer mehr ins Internet verschoben. Das hat sicher viele Vorteile, aber  ist digitale Vernetzung so real, wie es scheint? Was ist mit der steigenden Einsamkeit in der Gesellschaft und der  Gefahr von Radikalisierung in kleinen Gruppen gleichdenkender Personen  im Internet? Führen Soziale Netzwerke wirklich zu Vernetzung und echter  Begegnung, oder oft eher zu einer Vereinsamung der User:innen? Muss man  bei der Beurteilung der Online- und Offline-Vernetzung nicht auch das  Alter beachten und unter Umständen auch regeln?&quot;<br /><br />So beschreibt die <a href="https://kath-akademie-bayern.de/" target="_blank">Katholische Akademie Bayern</a> die Ziele der Tagung &quot;Kirche im Web 2026&quot;, die gemeinsam mit der Akademie Franz Hitze Haus in Münster, dem Internetportal katholisch.de, dem Internetportal evangelisch.de, ChurchDesk, dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP) und dem Studienprogramm Medien der PTH St. Georgen in Frankfurt a.M. durchgeführt werden wird. Die ökumenische Tagung, die jährlich zwischen München und Münster als Ort wechselt, findet mittlerweile zum 19. Mal statt.&nbsp;<br /><br /><em>Die Portale explizit.net und kath.de werden von der Tagung <strong>#kiw26 </strong>in München am 05./06. März live berichten. </em><br /><br /><strong>Videotipp: Opening-Keynote und Abschlusspodium im YouTube-Livestream<br /><br /></strong>Die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oDzv2zppZ-E" target="_blank">Opening- Keynote </a>von <strong>Prof. Dr. Benjamin Gust </strong>zum Thema „Vernetzung  unplugged“ am 05. März um 10:15 Uhr und das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fXJ1A5xALQs" target="_blank">Abschlusspodium</a> mit <strong>Vivian Pein</strong> und <strong>Prof. Dr.  Alexander Filipovic</strong> zum Thema „Soziale Netzwerke – Zwischen virtueller  Beziehung und echter Einsamkeit“ am 06. März um 11:00 Uhr werden live gestreamt. Eine  Online-Teilnahme ist über den <a href="https://www.youtube.com/@KatholischeAkademieinBayern/streams" target="_blank">YouTube-Kanal der Katholischen Akademie in  Bayern</a> möglich.&nbsp;<br /><br />Weitere Informationen zur Tagung &quot;Kirche im Web 2026&quot; gibt es auf der Website <a href="http://www.kircheimweb.net" target="_blank">www.kircheimweb.net.</a>&nbsp;<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)<br /><br /></em>*Hinweis: Weitere Artikel zum Monatsthema März 2026 &quot;Digitalität, Künstlche Intelligenz und Kirche&quot; der Portale explizit.net und kath.de werden hier erscheinen: <a href="https://explizit.net/monatsthema/">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
								<category>Medien</category>
							
						
						
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					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2635</guid>
						<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Synodalkonferenz nimmt weitere Hürde</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-synodalkonferenz-nimmt-weitere-huerde/</link>
						<description>Bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Würzburg wurde am 24. Februar 2026 die Satzung der künftigen &quot;Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland&quot; angenommen. In einem nächsten Schritt wird die Satzung zur sogenannten &quot;Recognitio&quot; dem Heiligen Stuhl vorgelegt werden. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Die &quot;Synodalkonferenz&quot; hat eine weiter Hürde genommen. Nach dem bereits das Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) der Satzung zugestimmt hat, hat am 24. Februar 2026 auch die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) die Zustimmung erteit.&nbsp;<br /><br />&quot;In einem nächsten Schritt wird die Deutsche Bischofskonferenz die Satzung zur sogenannten <em>Recognitio</em> an den Heiligen Stuhl senden&quot;, teilte die DBK mit (<a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/deutsche-bischofskonferenz-nimmt-satzung-fuer-kuenftige-synodalkonferenz-an" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/deutsche-bischofskonferenz-nimmt-satzung-fuer-kuenftige-synodalkonferenz-an</a>).&nbsp;<br /><br />Hinweis: Seit dem 12. Februar 2026 steht der Flyer mit den Beschlüssen des Synodalen Weges zum <a href="https://www.synodalerweg.de/service/aktuelles/meldung/flyer-zum-synodalen-weg-veroeffentlicht" target="_blank">Download</a> zur Vergügung<em>.<br /><br />Christian Schnaubelt (Chefredakteur Herausgeber der Portale  explizit.net und kath.de) begleitet die Frühjahrs - Vollversammlung der  DBK vom 23.-26. Februar vor Ort im Burkardus-Haus in Würzburg.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2634</guid>
						<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 13:19:25 +0100</pubDate>
						<title>Bischofskonferenz wählt Bischof Heiner Wilmer zum neuen Vorsitzenden</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/bischofskonferenz-waehlt-bischof-heiner-wilmer-zum-neuen-vorsitzenden/</link>
						<description>Bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Würzburg wurde Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ am 24. Februar zum neuen Vorsitzenden gewählt und Generalsekretärin Dr. Beate Gilles in ihrem Amt bestätigt. Die Portale explizit.net und kath.de dokumentieren die Statements sowie die Reaktionen.</description>
						<enclosure url="https://explizit.net/fileadmin/explizit/artikel/CS-DBK-VV-7546.jpg" length="733791" type="image/jpeg" />
						<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Der Bischof von Hildesheim, Dr. Heiner Wilmer SCJ, ist heute (24.  Februar 2026) zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz  gewählt worden. Er folgt auf Bischof Dr. Georg Bätzing und wird die  Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen  vertreten&quot;, dies gab die Deutsche Bischofskonferenz am 24. Februar in Würzburg bekannt (<em><a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-dr-heiner-wilmer-scj-ist-neuer-vorsitzender-der-deutschen-bischofskonferenz" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-dr-heiner-wilmer-scj-ist-neuer-vorsitzender-der-deutschen-bischofskonferenz</a>).&nbsp;<br /></em><br />Der neu gewählte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Heiner Wilmer SCJ, und die in ihrem Amt bestätigte Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Beate Gilles, äußerten sich nach der Wahl gegenüber Medienvertretern - darunter kath.de - und betonten dabei auch den Dank an Bischpf Georg Bätzing für sein Wirken als DBK-Vorsitzender (Videoaufzeichnung: <a href="https://www.dbk.de/presse/videobeitraege)." target="_blank">https://www.dbk.de/presse/videobeitraege</a>)&nbsp;<br /><br /><strong>Reaktionen aus der katholischen Kirche<br /><br /></strong>Die Vorsitzende des ZdK, <strong>Dr. Irme-Stetter Karp</strong>, gehörte zu den ersten Gratulanten und betonte &quot;Gottes Segen für Ihre Arbeit, Mut zu anstehenden Veränderungen und ein spürbares Herz für weitere Reformen in der Kirche“ (<a href="https://explizit.net/(https://www.zdk.de/presse/2026/wir-brauchen-ihr-herz-fuer-reform-und-zusammenhalt).">https://www.zdk.de/presse/2026/wir-brauchen-ihr-herz-fuer-reform-und-zusammenhalt</a>). „Wir brauchen Ihr Herz für Reform und Zusammenhalt“, schreibt  Stetter-Karp in ihrem Glückwunschbrief an Wilmer und formuliert darin „Wir brauchen es  gerade für den Zusammenhalt mit den vielen Millionen Katholikinnen und  Katholiken im Land, die sich ein belastbares Band zwischen Bischöfen und  Laien wünschen. Es sind viele, die die Veränderung ihrer Kirche im  Alltag erleben möchten.“<br /><br />BDKJ-Bundsesvorsitzender <strong>Volker Andres&nbsp;</strong>betonte: „Wir gratulieren&nbsp;Heiner&nbsp;Wilmer&nbsp;herzlich zur Wahl und wünschen ihn für  sein Wirken Gottes Segen.&nbsp;Wir freuen&nbsp;uns auf die Zusammenarbeit&nbsp;mit dem  neuen Vorsitzenden&nbsp;und&nbsp;erwarten&nbsp;weiterhin&nbsp;einen guten Dialog&nbsp;mit der  Deutschen Bischofskonferenz. (...) In den letzten Jahren  wurden wichtige Schritte in der Zusammenarbeit zwischen Bischöfen und  Lai*innen umgesetzt. Wir erwarten, dass der neue Vorsitzende den  eingeschlagenen Weg&nbsp;zu Reformen in der Kirche verlässlich weitergeht.“ Der Dachverband der katholischen Kinder- und Jugendverbände betonte ferner heute: &quot;Kirche gewinnt Glaubwürdigkeit dort zurück, wo sie dialogbereit,  transparent und nah an den Lebensrealitäten der Menschen  ist.&nbsp;Der&nbsp;BDKJ&nbsp;wird diesen Weg&nbsp;kritisch&nbsp;und konstruktiv  begleiten.&nbsp;Das&nbsp;Ziel bleibt eine Kirche, die zuhört, Verantwortung teilt  und junge Menschen ernst nimmt&quot; (<a href="https://explizit.net/(https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-gratuliert-bischof-wilmer-zur-wahl-als-dbk-vorsitzenden).">https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-gratuliert-bischof-wilmer-zur-wahl-als-dbk-vorsitzenden</a>).<br /><br />Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) verband ihre Glück- und Segenswünsche mit der Hoffnung auf  eine kraftvolle und zukunftsgerichtete Führung in bewegten Zeiten  innerhalb der römisch-katholischen Kirche und auch in der Gesellschaft. Die stellvertretende Bundesvorsitzende <strong>Ulrike Göken-Huismann </strong>betonte: „Die Reformanliegen vieler Christinnen und Christen dürfen nicht ins  Stocken geraten. Es braucht Verlässlichkeit und die Bereitschaft,  notwendige Veränderungen mutig anzugehen“ (<a href="https://explizit.net/(https://www.kfd.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/hoffnung-auf-mutigen-brueckenbauer-in-bewegten-zeiten).">https://www.kfd.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/hoffnung-auf-mutigen-brueckenbauer-in-bewegten-zeiten</a>).<br /><br />Die Reformbewegung <strong>&quot;Wir sind Kirche&quot; </strong>ewartet vom neugewählten Vorsitzenden &quot;ein entschiedenes  Bekenntnis zur Weiterführung Synodaler Wege und Strukturen in  Deutschland. Denn auch innerhalb des weltweiten – von Papst Franziskus  initiierten und von Papst Leo fortgesetzten – Synodalen Prozesses sind  die Ortskirchen aufgerufen, im Jahr 2026 auf der Ebene der Ortskirchen  Reformprozesse einzurichten, umzusetzen und zu dokumentieren.&quot; (<a href="https://explizit.net/(https://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&amp;id_entry=10703).">https://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&amp;id_entry=10703</a>). Zugleich richtet das KirchenVolksBegehren einen Appell an die DBK-Vollversammlung: &quot;An alle Bischöfe appelliert <em>Wir sind Kirche</em>, dem heute  Gewählten deutlich mehr Unterstützung als gegenüber dem Vorgänger zu  gewähren, wenn die aktuelle Kirchenkrise überwunden und die  gesellschaftliche Bedeutung der römisch-katholischen Kirche in unserem  Land nicht weiter abnehmen soll (...)&quot;.&nbsp;<br /><em><br />Christian Schnaubelt (Chefredakteur Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de) begleitet die Frühjahrs - Vollversammlung der DBK vom 23.-26. Februar vor Ort im Burkardus-Haus in Würzburg.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2630</guid>
						<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Wie voll ist das Glas?</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-wie-voll-ist-das-glas/</link>
						<description>Vor einer Woche endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Schnaubelt.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.<br /><br />Heute vor einer Woche endete in Stuttgart der „Synodale Weg“, der die katholische Kirche in Deutschland in den letzten sechs Jahren geprägt und verändert hat, formal. Die Zeit war – nicht nur während den sechs Versammlungen – von intensiven und teilweise teils kontroversen Diskussionen zwischen Bischöfen und Lai:innen, Teilnahmeboykotten von Bischöfen und insgesamt 15 gefassten Beschlüssen (<a href="https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/Flyer-Synodaler-Weg.pdf)" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/Flyer-Synodaler-Weg.pdf)</a> geprägt. Am 31. Januar verabschiedete die sechste und letzte Synodalversammlung mit großer Mehrheit die Abschlusserklärung „Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht. Die katholische Kirche in Deutschland und der Synodale Weg“ (<a href="https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/SV-VI_Erklaerung-der_Synodalversammlung.pdf)" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/SV-VI_Erklaerung-der_Synodalversammlung.pdf)</a>.&nbsp;</p>
<p> <strong>Ein Stück „Kirchengeschichte“ oder „ernüchternde Bilanz“?<br /> <br /> </strong>In der Abschlusspressemitteilung des Synodalen Weges (<a href="https://www.synodalerweg.de/service/aktuelles/meldung/sechste-synodalversammlung-in-stuttgart-beendet" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/service/aktuelles/meldung/sechste-synodalversammlung-in-stuttgart-beendet</a>) heißt es vom Präsidenten des Synodalen Weges <strong>Bischof Georg Bätzing </strong>(DBK): „Synodalität ist das Zukunftsmerkmal der Kirche – weltweit und in Deutschland. Ich bin froh und dankbar, dass die beiden synodalen Prozesse – der römische Weg und unser Weg – mittlerweile gut ineinandergreifen. Es gibt kein Gegenüber mehr, Kirche ist ein Miteinander, und Synodalität ist die Zukunft des Miteinanders der Kirche. Daran müssen wir uns messen lassen.“ Und die Präsidentin des Synodalen Weges <strong>Irme Stetter-Karp </strong>(ZdK) betonte: „Wir haben es geschafft! Die sechste Synodalversammlung markiert den Übergang zur Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland. Wir haben eine Aufgabe in unserem Miteinander, für die Kirche auf dem Weg ins 21. Jahrhundert.“ <br /> <br /> <strong>Prof. Thomas Söding,</strong> Mitglied des Präsidiums des Synodalen Weges und Vizepräsident des ZdK, sprach von einem Stück „Kirchengeschichte“, die der Synodale Weg geschrieben habe. Gegenüber explizit.net und kath.de betonte Prof. Söding „Die synodale Erneuerung der Kirche ist eine Jahrhundertaufgabe. Wir gehen Schritt für Schritt voran. Der nächste Schritt ist immer der wichtigste (<a href="https://explizit.net/monatsthema/artikel/synodaler-weg-interview-mit-prof-thomas-soeding-zdk/">https://explizit.net/monatsthema/artikel/synodaler-weg-interview-mit-prof-thomas-soeding-zdk/</a>). <br /> <br /> Die Reformbewegung <strong>„Wir sind Kirche“</strong> zog zum Abschluss des Synodalen Weges „eine „ernüchternde Bilanz“ und betonte die „bleibende Brisanz“ (<a href="https://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&amp;id_entry=10679" target="_blank">https://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&amp;id_entry=10679</a>). Dabei wurde einerseits gewürdigt, „was der Synodale Weg in Deutschland angestoßen und bewegt hat“ und zugleich wurde aufgezeigt,&nbsp; „woran weiterhin intensiv gearbeitet werden muss, damit unsere Kirche wieder glaubwürdiger und relevant für die Menschen werden kann.“<br /> <br /> BDKJ-Bundesvorsitzender <strong>Volker Andres</strong> betonte gegenüber explizit.net und kath.de: „Wir müssen wir&nbsp;als Kirche in Deutschland einfach mutiger werden und einfach anfangen, Dinge umzusetzen, wenn Rom uns nicht antworten will. Auch gab es einige kleine Reformen, die ohne den Synodalen Weg so wahrscheinlich nicht möglich gewesen wären, aber es liegt noch einiges vor uns (<a href="https://explizit.net/monatsthema/artikel/synodaler-weg-interview-mit-bdkj-bundesvorsitzenden-volker-andres/">https://explizit.net/monatsthema/artikel/synodaler-weg-interview-mit-bdkj-bundesvorsitzenden-volker-andres/</a>). <strong><br /> <br /> Ist das Glas nun halb voll oder halb leer?<br /> <br /> </strong>Auf diese Frage der Portale kath.de und explizit.net gab es bisher diese Antworten:<br /> <br /> „Das Glas ist weit über halbvoll, aber wir müssen auch ehrlich sein, wo wir nicht weit genug gekommen sind.“ (Bischof Georg Bätzing, DBK-Vorsitzender)<br /> <br /> „Beim Prozess ist Glas dreiviertel voll. Bei der Reformagenda ist dies unterschiedlich. In der Frauenfrage ist das Glas z.B. noch nicht mal leicht gefüllt.“ (Irme Stetter-Karp, ZdK-Präsidentin)<br /> <br /> <em>„Das Glas ist nicht leer, aber deutlich zu wenig gefüllt – und es wird nur dann voller werden, wenn Beschlüsse und Ordnungen konsequent umgesetzt und Unabhängigkeit der dort Engagierten endlich ermöglicht werden.</em>“ (Johannes Norpoth, Betroffenbeirat bei der Deutschen Bischofskonferenz“<br /> <br /> „Hinter die das bereits Erreichte gehen wir kfd-Frauen nicht mehr zurück. Das gilt deutschlandweit für alle Bistümer. Insofern ist noch viel Platz im Glas.“ (Lucia Lagoda, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd). <br /><em><strong><br /></strong></em><strong>Das Glas ist mit Hoffnungen und Enttäuschungen gefüllt</strong><em><strong>.<br /> <br /> </strong></em>Die letzte Synodalversammlung endete vor einer Woche in Stuttgart sowohl mit Hoffnungen („Kirchengeschichte“, Söding) als auch mit Enttäuschungen („strukturelle Änderungen sind gescheitert“, Reformkräfte) zugleich. Somit ist das Glas auch mit Beiden zugleich gefüllt.&nbsp;</p>
<p>Entscheidend wird sein, ob alle Beteiligten den Mut und die Kraft haben, die Reformen vor Ort umzusetzen. Dabei sind vor allem die Bischöfe in der Pflicht, ihren Abstimmungsergebnissen auch Taten folgen zu lassen (<a href="https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/SV-VI_TOP-4.2-Beschluss-Umgang-Monitoring.pdf" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/SV-VI_TOP-4.2-Beschluss-Umgang-Monitoring.pdf</a>). Zwingen kann sie dazu aber Niemand, auch nicht Rom.</p>
<p>Apropos: Der Gegenwind aus Rom scheint sich – nicht zuletzt durch die Ergebnisse der Weltsynode 2024 – zu drehen. Ob es mal ein Rückenwind werden wird? </p>
<p>Es wäre zu hoffen, denn das „laute Schweigen“ des Vatikans auf die Schreiben von DBK und die Gesprächsangebote des ZdK bald durchbrochen wird. Denn ansonsten droht ein Riss im Glas und das in sechs Jahren mühevoll gesammelte Wasser würde wieder aus dem Glas herausfließen…</p>
<p>Aber eins scheint sich dennoch aktuell abzuzeichnen: Ein „Zurück“, insbesondere bei der Frage der Synodalität der Kirche, wird es nicht mehr geben, auch nicht im Vatikan. Das ist gut, denn es gibt noch viel zu tun, damit die Beschlüsse des Synodalen Weges und die bisher erfolgten „Trippelschritte“ (ZdK) kein Strohfeuer bleiben. </p>
<p>„Nichts ist so beständig, wie der Wandel“, schrieb Heraklit. Und der Wandel in der katholischen Kirche in Deutschland ist erst ganz am Anfang. Aber er ist nicht allein und auch das zeigt:</p>
<p><strong>Fazit: Das Glas ist voller als gedacht, aber auch anders als gedacht.&nbsp;</strong><br /><br /><em>Christian Schnaubelt, Chefredakteur und Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, hat alle Synodalversammlungen des Synodalen Weges und die Weltsynode 2024 in Rom als Journalist begleitet.&nbsp;<br /><br />Hinweis:&nbsp;<br /></em>Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
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						<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit Lucia Lagoda (kfd)</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-lucia-lagoda-kfd/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Heute: Lucia Lagoda, stellv. Bundesbvorsitzende der kfd. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.</p>
<p><strong>Frage 1: Frau Lagoda am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die Evaluation und die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart? Und wie lautet ihr pers<span lang="SV">ö</span>nliches Fazit als Mitglied des Gremiums?&nbsp;</strong></p>
<p>Mein Weg begann schon 2018. Im Dezember 2018 rief die Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) mit ihrer Aktion #MachtLichtAn zur Aufklärung der Missbrauchsfälle und der Erneuerung der Kirche auf. Ein Jah&nbsp; später, im Advent 2019 startete der Synodale Weg mit dem Ziel, Reformen in den Bereichen Macht und Gewaltenteilung, Sexualmoral, Formen priesterlichen Lebens und Frauendiskriminierung herbeizuführen.</p>
<p>Sechs Jahre lang haben wir diskutiert, gestritten, dabei immer zu wenig Zeit gehabt und doch gemeinsam fünfzehn gute Grund- und Handlungstexte zu allen Themen beschlossen. Das der Grundtext des Forums Sexuallehre durch das Abstimmungsverhalten der Bischöfe nicht verabschiedet werden konnte, brachte den Synodalen Weg an den Rand des Scheiterns. Trotzdem ist dieser Text in der Welt und er wird beachtet.</p>
<p>Im Monitoring wurde klar, dass 23 von 27 Bistümern sich auf den Weg machen die beschlossenen Texte, in unterschiedlicher Gestaltung und Tempo umzusetzen. Es ist für mich unverständlich, dass das Monitoring nicht namentlich erfolgte. So ist eine Nachvollziehbarkeit über den Entwicklungsstand nicht möglich.Es fehlt die Transparenz, um die Umsetzung vor Ort einzufordern.</p>
<p>Wichtig ist mir, dass die systemischen Ursachen unseres Dilemmas von Missbrauch, sexualisierter und spiritueller Gewalt und deren Vertuschung nie mehr tabuisiert werden können und&nbsp; Schutzkonzepte und Schutzräume insbesondere für Frauen, Kinder, Jugendliche und queere Personen geschaffen werden. </p>
<p>Dass das Kirchenrecht Bestand hat und nur durch eine Selbstverpflichtung der Bischöfe die Umsetzung der Beschlüsse erfolgen kann, war allen von Anfang an klar, aber kleinste Schritte sind möglich geworden, wie z.B. die Taufe durch Lai*innen oder die Änderung des kirchlichen Arbeitsrechts.</p>
<p>Andere Ziele wie z.B. die Teilhabe von Frauen an allen Diensten und Ämtern, werden noch Zeit brauchen. Wir haben gezeigt, dass der Synodale Weg kein deutscher Sonderweg ist, sondern weltweit gedacht und beachtet wird. Ausländische Beobachter*innen haben uns das bestätigt und uns in unserem Weg bestärkt.&nbsp;</p>
<p>Für die finale Entwicklung muss der Synodale Weg fortgeführt werden. Seine Fortsetzung soll er in einer Synodalen Konferenz finden. Die Voraussetzungen dazu können die Bischöfe in ihrer Frühjahrsvollversammlung durch die Annahme der Satzung schaffen. Danach bedarf es noch der Kenntnisnahme und Zustimmung Roms.</p>
<p><strong>Frage 2: Sie engagieren sich im kfd-Bundesvorstand Wie lautet dessen Fazit zum Synodalen Weg. Ist das Glas halb voll oder halb leer?</strong></p>
<p>Der Synodale Weg war kein gerader Weg, er hatte steinige Passagen und wirbelte, wie nicht anders zu erwarten war, eine Menge Staub auf. Der Weg ist noch nicht an seinem Ende angekommen.</p>
<p>Die Umsetzung der beschlossenen Grund-und Handlungstexte muss jetzt zeitnah im Kirchenalltag umgesetzt werden und alle verantwortlich Beteiligten müssen sie zulassen. Die kfd wird dies auf Bundesebene, sowie in den Diözesanverbänden beobachten und ggf. einfordern.</p>
<p>Hinter die das bereits Erreichte gehen wir kfd-Frauen nicht mehr zurück. Das gilt deutschlandweit für alle Bistümer. Insofern ist noch viel Platz im Glas.</p>
<p><strong>Frage 3: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96 Prozent für Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit hat der Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in Deutschland gebracht? Und was erwarten Sie an Reaktionen aus dem Vatikan?&nbsp;</strong></p>
<p>Positiv gesehen haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht.</p>
<p>Aber wie nicht anders zu erwarten, haben sich Ewiggestrige dagegen gestellt. Rückenwind kam von den Reformwilligen innerhalb dieser Weggemeinschaft. Eine kleine Zahl machte den Gegenwind aus.</p>
<p>Der Synodale Weg hat Tabus in der Kirche gebrochen. Er hat den Missbrauch ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht und dessen systemische Ursachen konkret benannt. In langen, oft schwierigen Diskussionen wurden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten&nbsp; aufgezeigt und erarbeitet, von denen einige direkt in den Bistümern und Gemeinden umgesetzt werden können. Andere Schwerpunkte aber wegen ihrer weltkirchlichen Bedeutung müssen in Rom entschieden werden. </p>
<p>Die Abschlusserklärung:“Für eine Welt, die Zukunft hat - mit einer Kirche die Hoffnung macht“ fasst es gut zusammen, was durch den Synodalen Weg bereits angestoßen wurde. Sie verschweigt aber auch nicht, wo weiterhin Handlungsbedarf, besteht.</p>
<p>Hier blicke ich besonders&nbsp;&nbsp;optimistisch auf die Synodalkonferenz, die den Synodalen Weg in Deutschland weiterentwickeln und in den Köpfen der Menschen verstetigen wird.&nbsp;</p>
<p><em>Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und     Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle     Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2627</guid>
						<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit Viola Kohlberger (junge Synodale)</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-viola-kohlberger-junge-synodale/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Heute: Viola Kohlberger, eine der 15 &quot;jungen Synodalen&quot;. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;</p>
<p><strong>Frage 1: Frau Kohlberger, gestern endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die Evaluation und die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart? Und wie lautet ihr persönliches Fazit als Mitglied des Gremiums?</strong></p>
<p>Mein Fazit zur letzten Synodalversammlung fällt sehr gemischt aus. Ich bin zuallererst erleichtert, dass wir den Synodalen Weg nun abschließen können und dass unsere Bemühungen um eine Verstetigung der Synodalität in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland Erfolg hatten. Es wird aller Wahrscheinlichkeit nach – so die Deutsche Bischofskonferenz und der Vatikan will – noch in diesem Jahr eine sogenannte Synodalkonferenz eingesetzt werden. Dort werden sich insgesamt 81 Personen in regelmäßigen Abständen treffen, um die Arbeit des Synodalen Weges weiterzuführen und gemeinsam über relevante Themen beraten und entscheiden. Ein Drittel der Mitglieder werden die Ortsbischöfe der 27 deutschen Bistümer sein, ein Drittel wird durch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gestellt und ein Drittel werden wir im Sommer als letzte Amtshandlung der Synodalversammlung wählen. Als junge Synodale haben wir uns, gemeinsam mit vielen weiteren Synodalen, auf der Versammlung in Stuttgart dafür eingesetzt, dass es ein Quorum für junge Menschen und für weibliche Personen in dieser dritten Gruppe geben soll. Damit kommen wir einerseits dem Auftrag der Geschlechter- und Generationengerechtigkeit nach, den wir uns für die Synodalkonferenz selbst gegeben haben und sichern andererseits ab, dass tatsächlich junge Menschen in dieses zukünftige Gremium gewählt werden. Auch wenn es für manche (männlichen) Ohren wie Erbsenzählerei klingen mag: Wir wissen, dass Systeme und Gruppen sich selbst erhalten. Bei der Wahl der Mitglieder zum Synodalen Ausschuss haben wir trotz zahlreichen großartigen Kandidaten*innen unter 30 Jahren die Erfahrung gemacht, dass ausschließlich diejenigen von der Versammlung gewählt wurden, die bereits als Synodale dabei gewesen waren. Junge Menschen, die in der Regel noch nicht gut vernetzt sind, haben in so einem System also so gut wie keine Chance. Und da sich aus dem Kreis der Jungen Synodalen nur sehr wenige Personen vorstellen können, überhaupt für die Synodalkonferenz zu kandidieren, bestand die reelle Gefahr, dass unter den 81 Personen nur 1 oder 2 Menschen unter 30 Jahren sein werden – und das konnten wir durch den Quorums-Beschluss verhindern.</p>
<p>Die Ergebnisse des Monitorings zur Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges in den Bistümern sind ernüchternd. Ja, es hat sich zumindest in allen Bistümern, die überhaupt an den Umfragen teilgenommen haben, ein bisschen etwas bewegt. Aber ich kann nicht nachvollziehen, warum sich die Verantwortlichen immer noch davor scheuen, die Anonymität der Umfragen aufzulösen. Wir haben nun sechs lange Jahre darüber gesprochen, dass wir Macht- und Gewaltenteilung brauchen, die MHG-Studie hat Intransparenz, Männerbünde und die Konzentration von Macht auf eine Person deutlich als Risikofaktoren für Machtmissbrauch benannt. Und dennoch verweigern sich einige Bischöfe sogar dem Ansatz einer Rechenschaftspflicht, die sogar die Weltsynode als grundlegenden Pfeiler für Synodalität benannt hat.</p>
<p><strong>Frage 2: Sie engagieren sich in der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg und im Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Wie lautet das Fazit der &quot;Jungen Synodalen&quot; zum Synodalen Weg. Ist das Glas halb voll oder halb leer?</strong></p>
<p>Ein gemeinsames Fazit der Jungen Synodalen gibt es nicht. Wir sind mit unterschiedlich hohen Erwartungen in den Synodalen Weg und auch in die letzte Synodalversammlung gestartet. Auf unserem Instagram-Account @jung_synodal haben wir in der Woche vor dem Treffen in Stuttgart Reels mit unseren Redebeiträgen aus der Zeit des Synodalen Weges geteilt. Hier wurde nochmal sichtbar, dass wir inhaltlich bereits so gut wie alles angesprochen haben. Es gibt nur noch sehr wenige Argumente, die noch nicht gesagt wurden. Und das führt doch zu einer Ernüchterung: Was können wir noch tun, damit die relevanten Themen an den richtigen Stellen Gehör finden?<br /><br />Insgesamt lässt sich sagen, dass wir als Junge Synodale einen wichtigen Beitrag zum Synodalen Weg geleistet haben. Wir konnten uns in den Synodalversammlungen, in den verschiedenen Foren und Schreibgruppen gut einbringen. Darüber hinaus haben wir uns an den verschiedensten Stellen bemüht, Transparenz bezüglich der Inhalte und Vorhaben des Synodalen Weges herzustellen: sei es in Präsenz- oder Online-Veranstaltungen, zu denen wir eingeladen wären, in persönlichem Kontakt oder über Social Media. Gerade über unseren Instagram-Account konnten wir viele synodal Interessierte erreichen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Wir haben, so würde ich meinen, die Perspektive junger Menschen und derjenigen, die sich noch Reformen in unserer Kirche erhoffen, gut vertreten. Immer gemeinsam mit anderen, wie beispielsweise den Vertreter*innen der pastoralen Berufsgruppen, den Ordensleuten oder den Vertreter*innen der Erwachsenenverbänden.&nbsp;</p>
<p><strong>Frage 3: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96 Prozent für Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit hat der Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in Deutschland gebracht? Und was erwarten Sie an Reaktionen aus dem Vatikan?&nbsp;</strong></p>
<p>Ich erwarte, dass die entsprechenden Verantwortlichen in Rom sobald wie möglich der Satzung der Synodalkonferenz zustimmen und damit eine zeitnahe Einsetzung der Synodalkonferenz ermöglichen. Im Vorfeld gab es viele Absprachen, so dass an dieser Stelle hoffentlich keine überraschende Ablehnung mehr zu erwarten ist. Wir haben in den letzten Jahren, dass sich das deutsche vom römischen Synodalverständnis etwas unterscheidet. Jedes Land, jede Kultur lebt Synodalität etwas unterschiedlich. Und das darf und soll so auch nebeneinander stehen bleiben. Wir brauchen keine Uniformität, sondern Pluralität, um auch in Zukunft auf Fragen der Zeit antworten zu können. Ich denke, hier sind wir in Deutschland einen kleinen Schritt weitergekommen – wir haben uns in Synodalität geübt, neue Formen von Synodalität ausprobiert und dürfen nun nicht das Handtuch werfen, nur weil es sich von der römischen Art unterscheidet. Im Gegenteil: Wir können uns gegenseitig bereichern. Dafür braucht es Menschen, die sich als Botschafter*innen oder Multiplikator*innen auf das Gegenüber einlassen können und von eigenen Erfahrungen und Themen berichten. Auch wenn insgesamt noch nicht allzu viel an Reformen umgesetzt wurde, so hat der Synodale Weg diese doch beschleunigt. Wo stünden wir jetzt, wenn die Themen des Missbrauchs und der strukturellen Faktoren in Kirche nicht besprochen worden wären? Wichtig erscheint mir, dass die Verantwortlichen sich nun gemeinsam mit aller Kraft daransetzen, die guten Ideen und Beschlüsse des Synodalen Weges an ihren jeweiligen Orten anzugehen. Und dafür braucht es Gläubige, die diese Reformen überall einfordern und ihre eigene auch strukturelle Verantwortung reflektieren.<br /><br /><strong>Zur Person</strong><br />Viola Kohlberger (Jahrgang  1991), promoviert an der LMU München in Katholischer Theologie zur  Jugendverbandsarbeit im Bistum Augsburg im Zeitraum 1945-1963 und  arbeitet als Referentin für Theologische Erwachsenenbildung bei der  Domberg-Akademie in Freising. Sie ist Mitglied der Deutschen  Pfadfinder*innenschaft St. Georg (DPSG) und gewählte Einzelpersönlichkeit im  Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).&nbsp;</p>
<p><em>Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und    Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle    Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2626</guid>
						<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit Johannes Norpoth (Betroffenenbeirat)</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-johannes-norpoth-betroffenenbeirat/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Heute: Johannes Norpoth aus dem Betroffenenbeirat bei der DBK. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;<br /></em><br /><strong>Frage  1: Herr Norpoth, am 31. Januar endete die sechste und letzte  Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die Evaluation und  die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart? Und wie lautet  ihr persönliches Fazit als beratendes Mitglied des Gremiums?&nbsp;</strong><br /><br />Die  Evaluationsergebnisse waren doch ernüchternd: Viele Synodale sehen  bislang nur einen geringen Beitrag des Synodalen Weges zur Behebung der  systemischen Ursachen sexualisierter Gewalt und zur Wiedergewinnung von  Vertrauen – aber einen deutlich größeren Beitrag zur Enttabuisierung von  Themen und zur Anerkennung bisher diskriminierter Gruppen.&nbsp;<br /><br />Die  Beratungen in Stuttgart haben diese gemischte Bilanz bestätigt: Es gibt  Fortschritte bei Prävention, Beteiligungsstrukturen und beim offenen  Sprechen über Macht, Gewaltenteilung, Geschlechtergerechtigkeit und  Sexualmoral, zugleich bestehen bei der Aufarbeitung und im Umgang mit  Betroffenen weiterhin massive Defizite. </p>
<p>Mein persönliches Fazit lautet  deshalb: Der Synodale Weg hat Türen geöffnet und wichtige Prozesse  angestoßen. In der Überwindung der Missbrauchskrise liegt aber sicher  noch viel Wegstrecke vor uns und das nicht nur für den Klerus, sondern  insbesondere auch für die Laien.</p>
<p><strong>Frage  2: Sie engagieren sich im Betroffenenbeirat bei der Deutschen  Bischofskonferenz. Wie lautet dessen Fazit zum Synodalen Weg. Ist das  Glas halb voll odr halb leer?</strong></p>
<p>Aus  Sicht von Betroffenen ist die Bilanz ebenfalls zweigeteilt: Die  Einrichtung von Betroffenenbeirat, Sachverständigenrat und unabhängigen  Aufarbeitungskommissionen in nahezu allen Bistümern sind wichtige  Schritte, die ohne den Druck von Betroffenen, Politik und  Öffentlichkeit, auch der innerkirchlichen Öffentlichkeit durch den  Synodalen Weg so nicht unbedingt gekommen wären. </p>
<p>Zugleich erleben wir  weiterhin erhebliche Defizite. Etwa beim Anerkennungssystem. Hier hat  der Betroffenenbeirat ja schon zu Beginn des Synodalen Wegs der  Bischofskonferenz mögliche Gestaltung- und  Weiterentwicklungsperspektiven aufgezeigt, nur leider haben die Bischöfe  einer solchen Weiterentwicklung nicht zugestimmt. </p>
<p>Ein anderer,  wesentlicher Aspekt ist eine wirkliche Unabhängigkeit der  Unterstützungsstrukturen für Betroffenenbeirat und Sachverständigenrat.  Da wollte und will man die eigenen Einflussmöglichkeiten nicht aufgeben.  </p>
<p>Wenn Sie so wollen: <em></em></p>
<p><em>Das Glas ist nicht leer, aber deutlich zu wenig  gefüllt – und es wird nur dann voller werden, wenn Beschlüsse und  Ordnungen konsequent umgesetzt und Unabhängigkeit der dort Engagierten  endlich ermöglicht wird.</em></p>
<p><strong>Frage  3: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96 Prozent für  Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit hat der  Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in Deutschland  gebracht? Und was erwarten Sie an Reaktionen aus dem Vatikan?<br /><br /></strong>Die  hohe Zustimmung zu Reformen zeigt, wie groß der Druck in der Kirche  ist. Vor diesem Hintergrund hat der Synodale Weg beides gebracht:  Rückenwind, weil Reformthemen wie Machtkontrolle,  Geschlechtergerechtigkeit, eine erneuerte Sexualethik sowie ein  liberaleres kirchliches Arbeitsrecht und Segensfeiern für  gleichgeschlechtliche Paare überhaupt erst offiziell beraten,  beschlossen und in Teilen umgesetzt wurden. </p>
<p>Gleichzeitig erleben wir  Gegenwind: Die Evaluation und das Monitoring machen sichtbar, dass die  Umsetzung vieler Beschlüsse deutlich langsamer als erwartet von statten  geht. Ob das an fehlendem politischem Willen und Transparenz in den  Diözesen oder auch an der Vielzahl der Problemstellungen liegt, vermag  ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Fest steht aber: Der Frust  vieler Gläubiger wächst bisher unaufhaltsam weiter! </p>
<p>Vom Vatikan erwarte  ich keinen Beifall auf offener Bühne, aber einen intensiven, durchaus  spannungsreichen,&nbsp; Dialog: Es gibt Signale, dass Rom die geplante  Synodalkonferenz als gemeinsames Beratungsorgan von Bischöfen und Laien  akzeptieren könnte, zugleich bleiben zentrale inhaltliche Reformen  umstritten.&nbsp;</p>
<p>Entscheidend wird sein, ob der Vatikan den deutschen Prozess  als konstruktiven Beitrag zur Bewältigung von Missbrauchskrise UND zur  Stärkung der Glaubwürdigkeit der Kirche versteht. Wobei: Zunächst sind  die Bischöfe am Zug, denn die müssen Ende Februar die Satzung der  Synodalkonferenz beschließen. Erst dann wird Rom am Zug sein.&nbsp;</p>
<p><em>Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und   Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle   Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 18:30:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit Prof. Thomas Söding (ZdK)</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-prof-thomas-soeding-zdk/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Hier stellt sich Prof. Thomas Söding, Mitglied des Synodalpräsidiums und Vizepräsident des ZdK, den Fragen.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;</em></p>
<p><strong>Frage  1: Herr Prof. Söding, heute endete die sechste und letzte  Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die Evaluation und  die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart? Und wie lautet  ihr persönliches Fazit als Mitglied des Synodalpräsidiums?</strong></p>
<p>Wir  haben intensiv gearbeitet. Das war wichtig. Denn die  synodale Erneuerung der Kirche ist eine Jahrhundertaufgabe. Wir gehen  Schritt für Schritt voran. Der nächste Schritt ist immer der wichtigste.  Die Evaluation hat gezeigt, wie aufmerksam und selbstkritisch die  Mitglieder der Synodalversammlung ihre Aufgabe genommen haben: Sie  identifizieren sich in ungewöhnlich hoher Weise mit dem synodalen  Prozess, in dem sie selbst die Akteure sind. Sie würdigen auch durchaus  den Ernst, mit dem vielerorts die Umsetzung bereits begonnen hat. Aber  sie kritisieren, wo es unbegründete Verzögerungen und Verschleppungen  gibt – nicht wegen, sondern trotz des Synodalen Weges. </p>
<p>Auch das  Monitoring hat gezeigt: Viel ist schon umgesetzt worden, anderes braucht  noch Zeit. Am schwierigsten ist es bei denen Themen, die auf  weltkirchlicher Ebene weiterbearbeitet werden müssen, Netzwerke zu  schaffen. Aber auch hier ist ein Anfang gemacht, die Kurie weiß das. Der  Synodale Weg ist nötig, er ist auch möglich: Er ist nötig, weil die  Probleme nur gemeinsam beschrieben und gelöst werden können; er ist  möglich, weil sich die große Mehrheit der Bischöfe nicht abkapselt, das  ZdK in die Verantwortung geht und viele Menschen innerhalb wie außerhalb  der Kirche für gute Veränderungen arbeiten: mehr Gemeinsamkeit, mehr  geteilte Leitung mehr vereinter Einsatz für das Evangelium.<br /><br /><strong>Frage  2: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96 Prozent für  Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit hat der  Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in Deutschland  gebracht?</strong></p>
<p>Es  gibt keinen kirchlichen Ort, der wichtiger gewesen wäre, um in Ruhe und  Entschiedenheit, mit der nötigen Leidenschaft und mit klarem Verstand  eine Reform anzustoßen, die ihren Namen verdient. Der Synodale Weg hat  Öffentlichkeit geschaffen. Er hat Tabus gebrochen. Er hat Verletzungen  sichtbar gemacht. Er hat sich einer harten Gewissensprüfung unterzogen.  Er hat valide Lösungsvorschläge gemacht – und genau unterschieden, ob es  sich um Veränderungen handelt, die vor Ort umgesetzt werden können,  oder um Optionen, von der die Weltkirche überzeugt werden muss. Das  alles war nicht perfekt, aber verantwortlich. Es gibt nur ganz wenige,  die bereuen, mitgemacht zu haben – aber viele, die sich eingebracht  haben und gerne noch weitergegangen wären. Dazu besteht jetzt die  Möglichkeit: mit der Synodalkonferenz.<br /><br /><strong>Frage  3: Sie engagieren sich als Vizepräsident des ZdK. Wie bewertet das  Zentralkomitee der deutschen Katholiken den Abschluss des Synodalen  Weges? Was wurde erreicht, was wurde noch nicht erreicht? Welche  weiteren Schritte sind aus Sicht des ZdK notwendig?&nbsp;</strong></p>
<p>Das  ZdK ist von der Deutschen Bischofskonferenz eingeladen worden, den  Synodalen Weg nicht nur mitzugehen, sondern auch mitzuverantworten. Es  hat die Einladung angenommen. Das war richtig. Das ZdK habe ich während  der gesamten Zeit als eine aktive Kraft gesehen: mit einer langen  Erfahrung von Demokratie in der Kirche, mit einer tiefgründigen  Expertise für das Glaubensleben mitten in der Welt, mit Ideen und  Anstößen, die deutlich machen, dass die Kirche sich neu aufstellen muss,  um ihre kerygmatische und katechetische, ihre pastorale und  liturgische, ihre diakonische, nicht zuletzt ihre politische, soziale  und kulturelle Aufgabe zu erfüllen. Jetzt sind wir einen entscheidenden  Schritt vorangekommen. Mit der Synodalkonferenz wird Synodalität auf  Dauer gestellt. </p>
<p>Das Finanzmandat muss noch ausgearbeitet werden. Aber am  wichtigsten ist: Das ZdK muss zusammen mit der Bischofskonferenz und  mit den weiteren Konferenzmitgliedern schauen, welche politischen und  pastoralen Themen zuerst auf die Tagesordnung gehören: eine gerechte  Gesellschaft, die den Frieden verteidigt; eine neue Schule des Glaubens,  die der Freiheit Hausrecht erteilt; eine faire Beteiligung an den  Entscheidungen über die Gelder auf Bundesebene, die zum großen Teil  Steuermittel sind. Das Ganze in einer geistlichen Haltung, die sich  nicht scheut, politisch zu werden, und in einer organisatorischen  Klarheit, die dem Geist bessere Chancen gibt, wirksam zu werden.<br /><br /><strong>Zusatzfrage:</strong><strong>  Im November soll - vorbehaltlich der Zustimmung der DBK und des  Vatikan- die &quot;Synodalkonferenz&quot; in Würzburg erstmals tagen. Was ist die  Besonderheit dieses Gremiums und inwieweit kann dieses Gremium dazu  beitragen, die eine dauerhafte &quot;geteilte Verantwortung&quot; zwischen  Lai:innen und Bischöfen zu schaffen?&nbsp;</strong></p>
<p>In  der Synodalkonferenz werden alle Diözesanbischöfe Sitz und Stimme haben  – wenn sie sich nicht verweigern. In der Synodalkonferenz wird das ZdK  mit gleicher Zahl das Kirchenvolk vertreten und die Räte in den  Diözesen, die Vereine und Verbände, das organisierte Engagement  Einzelner repräsentieren. Und in der Synodalkonferenz werden weitere  Personen und Gruppen mit ihren Charismen, mit ihren Erfahrungen, mit  ihrer Verantwortung die Zukunft der Kirche bestimmen. Das ist eine  qualitative Verbesserung der Partizipation.&nbsp;Jetzt kommt es darauf an, das neue Instrument zu nutzen und positive Impulse in die Kirche zu senden. Ich bin sicher: Das wird gelingen. </p>
<p><em>Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und  Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle  Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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						<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 16:30:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit BDKJ-Bundesvorsitzenden Volker Andres</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-bdkj-bundesvorsitzenden-volker-andres/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Den Auftakt macht BDKJ-Bundesvorsitzender Volker Andres. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;<br /></em><strong><br />Frage 1: Herr Andres, heute endete die sechste  und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die  Evaluation und die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart?</strong>&nbsp;</p>
<p>Andres: Die Synodalen haben selbstkritisch auf den  Synodalen Weg&nbsp;geschaut. Dieser ist gestartet, um die strukturellen  Ursachen für sexualisierte Gewalt zu beseitigen.&nbsp;In einigen&nbsp;Bereichen  wurden hier zwar Beschlüsse gefasst, diese sind aber noch  nicht weitreichend genug. Das Monitoring über die&nbsp;Umsetzung&nbsp;der  gefassten Beschlüsse hat gezeigt: Nur rund ein Drittel  der&nbsp;Beschlüsse&nbsp;wurde bisher umgesetzt.&nbsp;Deshalb hat die Versammlung die  Bischöfe&nbsp;noch einmal&nbsp;aufgefordert,&nbsp;die Beschlüsse umzusetzen&nbsp;und&nbsp;die  Zwischenstände zum Stand der Umsetzung&nbsp;endlich&nbsp;transparent&nbsp;zu  machen.&nbsp;Hier müssen wir dringen weiter dranbleiben.&nbsp;&nbsp;<br /> &nbsp;<br /> <strong>Frage 2: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96  Prozent für Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit  hat der Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in  Deutschland gebracht?&nbsp;</strong>&nbsp;</p>
<p>Andres: Der Synodale Weg hat geholfen, dass über viele  Themen endlich einmal gemeinsam diskutiert werden konnte.&nbsp;Er hat aber  auch deutlich gemacht, wie schwierig es ist, ernsthafte Reformen  voranzubringen. Viele der Beschlüsse sind durch Druck  der Bischöfe sehr abgeschwächt worden.&nbsp;Dennoch gab es aus Rom&nbsp;immer  wieder Kritik. Und auf viele Fragen und Schreiben vom Synodalen Weg gab  es bis heute keine Antwort. Hier müssen wir&nbsp;als Kirche in Deutschland  einfach mutiger werden und einfach anfangen, Dinge  umzusetzen, wenn Rom uns nicht antworten will. Auch gab es einige  kleine Reformen, die ohne den Synodalen Weg so wahrscheinlich nicht  möglich gewesen wären, aber es liegt noch einiges vor uns.&nbsp;<br /> &nbsp;<br /> <strong>Frage 3:&nbsp;Synodalität in der Kirche in Deutschland soll ja  weitergehen. Wie bewerten sie die Satzung der Synodalkonferenz und die  Pläne zum weiteren&nbsp;Vorgehen?</strong>&nbsp;&nbsp;<br /> &nbsp;<br />Andres: Wir müssen weiter konsequent Missbrauch aufarbeiten. Dabei ist es  wichtig, auf das&nbsp;zu hören, was uns Betroffene empfehlen.&nbsp;Die  Synodalkonferenz ist aber auch ein wichtiges Mittel, gemeinsam als  Lai:innen und Bischöfe über aktuelle Fragen&nbsp;und weitere Reformen&nbsp;zu  beraten und zu entscheiden.&nbsp;Dazu ist es wichtig,&nbsp;dass&nbsp;die  Synodalkonferenz generationen- und&nbsp;geschlechtergerecht&nbsp;besetzt ist.&nbsp;Wir  haben uns für 30% unter 30 Jährige und 50% Frauen stark gemacht.&nbsp;Leider konnten  wir uns aber nicht ganz durchsetzen.&nbsp;Es&nbsp;wurde in Stuttgart  ein&nbsp;Kompromiss&nbsp;erzieht. Unter den 27 noch zu&nbsp;besetzenden&nbsp;“weiteren  Gläubigen” sollen&nbsp;immerhin&nbsp;mindestens 5 Personen unter 30 Jahren und  mindestem 13 Frauen sein.&nbsp;Auch bei der Besetzung der Plätze durch das  Zentralkomitee&nbsp;der&nbsp;Katholiken&nbsp;wollen wir uns für mehr  Generationen- und Geschlechtergerechtigkeit stark machen.&nbsp;<em><br /><br />Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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						<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Bischof Overbeck &quot;Synodalität bleibt dauerhafte Aufgabe der ‎Kirche&quot;</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/bischof-overbeck-synodalitaet-bleibt-dauerhafte-aufgabe-der-kirche/</link>
						<description>Bis zum 31. Januar tagt die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, äußerte sich zur Frage, wie die Zukunft von Synodalität in der katholischen Kirche aussieht?</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;<br /><br /></em>In einer <a href="https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/overbeck-synodalitaet-bleibt-dauerhafte-aufgabe-der-kirche" target="_blank">Stellungnahme des Bistums Essen</a> betonte Bischof Franz-Josef Overbeck, dass Synodalität - auch nach Abschluss des Reformprojekt &quot;Synodaler Weg&quot; - als „Ausdruck einer geistlichen Haltung“ ein zentrales Element des kirchlichen Selbstverständnisses bleibe. Der Ruhrbischof würdigte den Weg als „konstruktiven Austausch“, der aus der Krise des Missbrauchsskandals hervorging und nun seine Fortsetzung finde. „Synodalität ist kein Projekt mit Ablaufdatum“. Zugleich warnte Bischof Overbeck im Hinblick auf die geplante &quot;Synodalkonferenz&quot; vor überzogenen Erwartungen: „Es braucht  Geduld, Realismus, Ernsthaftigkeit und Augenmaß“, um die neuen  Strukturen nun mit Inhalt zu füllen.<br /><br /><strong>Kein Widerspruch zur kirchlichen Lehre<br /><br /></strong>Kritisch wies Bischof Overbeck in der Stellungnahme auf <a href="https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/overbeck-synodalitaet-bleibt-dauerhafte-aufgabe-der-kirche" target="_blank">www.bistum-essen.de&nbsp;</a>Vorwürfe zurück, der Synodale Weg stehe im Widerspruch  zur kirchlichen Lehre: „Er sollte als Ausdruck gelebter katholischer  Verantwortung verstanden werden – verbunden mit einem gemeinsamen,  ehrlichen Ringen um die nächsten Schritte.“ Zudem verwies Overbeck, der im regelmäßigen Austauch mit dem Vatikan steht, darauf, dass die in Deutschland diskutierten Themen – von Strukturreformen bis zu  spirituellen Fragen –„keine isolierten Phänomene, sondern  allesamt Themen der Weltkirche“ seien.<br /><br />Synodalität erschöpfe sich zudem nicht in innerkirchlichen Reformen, so Bischof Overbeck. Sie zeige sich ebenso in der Haltung, mit der Christinnen und  Christen das Gespräch mit der Gesellschaft suchen.</p>
<p><em>Der Autor Christian Schnaubelt, Chefredakteur und   Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, begleitete alle Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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						<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
						<title>„Menschliche Stimmen und Gesichter bewahren”</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/menschliche-stimmen-und-gesichter-bewahren/</link>
						<description>Am heutigen Gedenktag des Heiligen Franz von Sales wurde die Botschaft zum &quot;60. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel&quot; im Vatikan veröffentlicht, die inhaltlich ganz im Zeichen von Künstlichen Intelligenz steht. „Wir müssen die Gabe der Kommunikation als die tiefste Wahrheit des Menschen bewahren, an der sich auch jede technologische Neuerung orientieren muss“, schrieb darin Papst Leo XVI.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Die „Gesichter und  Stimmen zu bewahren“ bedeute „uns selbst zu bewahren“, betonte Papst Leo XVI. in der Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel 2026. Die Chancen, die die digitale Technologie und  die Künstliche Intelligenz böten, „mit Mut, Entschlossenheit und  Unterscheidungsvermögen anzunehmen“, heiße jedoch keinesfalls, die Augen  vor den damit verbundenen Risiken und Intransparenzen zu verschließen&quot;, zitierte&nbsp;<a href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-01/papst-leo-xiv-botschaft-ki-kommunikation-beziehungen-mensch.html" target="_blank">Vatican News</a>. &quot;„Es geht nicht so sehr um die Frage, was die Maschine leisten kann oder  leisten wird, sondern darum, was wir leisten können und könnten, wenn  wir an Menschlichkeit und Erkenntnis zunehmen und diese mächtigen  Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen, klug einsetzen.“<br /><br /><strong>Innovationen nicht stoppen<br /><br />&quot;</strong>Die Herausforderung, die uns erwartet, bedeutet nicht, die  technologische Innovation zu stoppen, sondern, uns ihres ambivalenten  Charakters bewusst zu sein (...) Keiner kann sich angesichts der Zukunft, die wir aufbauen, der eigenen Verantwortung entziehen“. Jede/r Einzelne/n sei aufgerufe, seine „Stimme zur Verteidigung der menschlichen  Person zu erheben, damit diese Mittel von uns wirklich als Verbündete  integriert werden können.“ <br /><br />Die Botschaft zum &quot;Mediensonntag 2026&quot;, der in Deutschland jeweils am zweiten Sonntag im September begangen wird, steht hier im Wortlaut zur Verfügung:<br /><br /><a href="https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/events/event.dir.html/content/vaticanevents/de/2026/1/24/messaggio-comunicazioni-sociali.html" target="_blank">https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/events/event.dir.html/content/vaticanevents/de/2026/1/24/messaggio-comunicazioni-sociali.html</a>&nbsp;<br /><br />Zudem stellt die Deutsche Bischofskonferenz eine Seite mit allen Papstbotschaften zu den Mediensonntagen zur Verfügung, auf der die Botschaft auch in deutscher Sprache bereitgestellt werden wird:&nbsp;<br /><br /><a href="https://www.dbk.de/themen/welttag-der-sozialen-kommunikationsmittel-mediensonntag/termine-und-botschaften" target="_blank">https://www.dbk.de/themen/welttag-der-sozialen-kommunikationsmittel-mediensonntag/termine-und-botschaften</a>&nbsp;<br /><br />Lesetipp:&nbsp;<br />Mehr zum Heiligen Franz von Sales lesen Sie in diesem Artikel:&nbsp;<br /><a href="https://explizit.net/religion/artikel/24-januar-gedenktag-franz-von-sales/" target="_top">https://explizit.net/religion/artikel/24-januar-gedenktag-franz-von-sales/&nbsp;<br /></a><em><br />Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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						<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
						<title>24. Januar: Gedenktag Franz von Sales</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/24-januar-gedenktag-franz-von-sales/</link>
						<description>Am heutigen Tag gedenkt die katholische Kirche dem Heiligen Franz von Sales, dem Ordensgründer und Patron der Schriftsteller:innen und Journalist:innen. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Januar ist der Gedenktag des Heiligen Franz von Sales, dem Ordensgründer und dem Patron der Schriftsteller:innen und Journalist:innen. Dazu wurde der 1923 durch Papst Papst Pius XI. ernannt. Hintergrund dafür war, dass Franz von Sales Flugblätter erstellt und verteilt hat, um im calvinistisch geprägten Chablais die Menschen - nach vier Jahren größtenteils erfolgreich - zum katholischen Glauben zu bekehren.&nbsp;<br /><br />Weitere Informationn zum Leben und Wirken von Franz von Sales kann auf der Website der &quot;Oblaten des Heiligen Franz von Sales&quot; nachgelesen werden:&nbsp;<a href="https://www.osfs.eu/franz-von-sales/" target="_blank">https://www.osfs.eu/franz-von-sales/</a>&nbsp;<br /><strong><br /></strong><strong>Herz-Reliquie&nbsp;</strong><strong>von Franz von Sales</strong><br /><br />Im Rahmen des &quot;Jubiläums der Medien&quot;, welches anlässlich des &quot;Heiligen Jahres 2025&quot; begangen wurde, war die Herz-Reliquie von Franz von Sales in die Lateranbasilika nach Rom gebracht worden (s. Foto von Christian Schnaubelt / kath.de), welche sonst im &quot;Kloster der Heimsuchung Mariens&quot; in Treviso&nbsp;in Italien aufbewahrt wird. Papst Franziskus forderte die Medienschaffende damals dazu auf, sich für eine respektvolle und aufbauende Kommunikation  einsetzen und „Träger der Hoffnung zu sein“. Dies sei eine zentrale Botschaft für  alle, die sich dem Beruf der Kommunikation widmen, berichtete Vatican News.&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Welttag der sozialen Kommunikationsmittel&quot;<br /><br /></strong>Annlässlich des Gedenktag des Heiligen Franz von Sales wird jeweils zum 24. Januar - mittlerweile zum 60. Mal im Jahr 2026 -&nbsp; die päpstliche Botschaft zum &quot;Welttag der sozialen Kommunikationsmittel&quot; im Vatikan veröffentlicht. Weitere Informationen und die deutschsprachigen Texte gibt es auf der <a href="https://www.dbk.de/themen/welttag-der-sozialen-kommunikationsmittel-mediensonntag/termine-und-botschaften" target="_blank">DBK-Website</a>.&nbsp;<br /><br /><strong>Lesetipp:&nbsp;</strong><br />Lesen Sie zum Gedenktag des Heiligen Franz von Sales auch den <a href="https://www.kath.de/kommentar/2026-01-25-franz-von-sales-schutzpatron-und-vorbild-fuer-journalist-innen" target="_blank">kath.de - Kommentar am 25. Januar 2026</a><em><br /><br />Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)<br /><br /></em><em>Der Autor hat für das Portal kath.de am <a href="https://explizit.net/medien/artikel/papst-franziskus-beim-medienjubilaeum-in-rom-kommunikation-als-bruecke-in-einer-zerissenen-welt/" target="_top">&quot;Medienjubiläum&quot;</a>&nbsp;anlässlich  des Heiligen Jahres 2025 in Rom teilgenommen, bei dem rund 10.000  Medienschaffende aus der ganzen Welt u.a. zu einer  Audienz sowie zu einer Heiligen Messe&nbsp;</em><em>mit Papst Franziskus&nbsp;</em><em>zusammengekommen waren.</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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