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		<title>Aktuelles von explizit.net</title>
		<link>http://www.explizit.net</link>
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		<language>de-de</language>
		
			<copyright>explizit.net</copyright>
		
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 17:54:18 +0100</pubDate>
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						<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 11:50:05 +0100</pubDate>
						<title>&quot;Vernetzung unplugged&quot; - Tagung Kirche im Web 2026 in München</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/vernetzung-unplugged-tagung-kirche-im-web-2026-in-muenchen/</link>
						<description>Die Tagung Tagung &quot;Kirche im Web&quot; findet in der nächsten Woche in München statt. In der Katholischen Akademie Bayern wird  dabei &quot;Vernetzung unplugged, Community Building, Einsamkeit und echte Begegnung im Spannungsfeld&quot; das Thema sein. Die Opening-Keynote am 05. März mit Prof. Dr. Benjamin Gust und das Abschlusspodium am 06. März mit Vivien Pein und Prof. Dr. Alexander Filipovic werden live gestreamt.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag im Rahmen des Monatsthemas März 2026 &quot;Digitalität, Künstlche Intelligenz und Kirche&quot; der Portale explizit.net und kath.de.*<br /></em><br />&quot;Digitaler Gottesdienst, die KI als Seelsorgerin und  Glaubens-Communities, die sich nur über Instagram kennen: Gemeinschaft,  die früher nur in Präsenz möglich war, hat sich in den letzten Jahren  immer mehr ins Internet verschoben. Das hat sicher viele Vorteile, aber  ist digitale Vernetzung so real, wie es scheint? Was ist mit der steigenden Einsamkeit in der Gesellschaft und der  Gefahr von Radikalisierung in kleinen Gruppen gleichdenkender Personen  im Internet? Führen Soziale Netzwerke wirklich zu Vernetzung und echter  Begegnung, oder oft eher zu einer Vereinsamung der User:innen? Muss man  bei der Beurteilung der Online- und Offline-Vernetzung nicht auch das  Alter beachten und unter Umständen auch regeln?&quot;<br /><br />So beschreibt die <a href="https://kath-akademie-bayern.de/" target="_blank">Katholische Akademie Bayern</a> die Ziele der Tagung &quot;Kirche im Web 2026&quot;, die gemeinsam mit der Akademie Franz Hitze Haus in Münster, dem Internetportal katholisch.de, dem Internetportal evangelisch.de, ChurchDesk, dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP) und dem Studienprogramm Medien der PTH St. Georgen in Frankfurt a.M. durchgeführt werden wird. Die ökumenische Tagung, die jährlich zwischen München und Münster als Ort wechselt, findet mittlerweile zum 19. Mal statt.&nbsp;<br /><br /><em>Die Portale explizit.net und kath.de werden von der Tagung <strong>#kiw26 </strong>in München am 05./06. März live berichten. </em><br /><br /><strong>Videotipp: Opening-Keynote und Abschlusspodium im YouTube-Livestream<br /><br /></strong>Die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oDzv2zppZ-E" target="_blank">Opening- Keynote </a>von <strong>Prof. Dr. Benjamin Gust </strong>zum Thema „Vernetzung  unplugged“ am 05. März um 10:15 Uhr und das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fXJ1A5xALQs" target="_blank">Abschlusspodium</a> mit <strong>Vivian Pein</strong> und <strong>Prof. Dr.  Alexander Filipovic</strong> zum Thema „Soziale Netzwerke – Zwischen virtueller  Beziehung und echter Einsamkeit“ am 06. März um 11:00 Uhr werden live gestreamt. Eine  Online-Teilnahme ist über den <a href="https://www.youtube.com/@KatholischeAkademieinBayern/streams" target="_blank">YouTube-Kanal der Katholischen Akademie in  Bayern</a> möglich.&nbsp;<br /><br />Weitere Informationen zur Tagung &quot;Kirche im Web 2026&quot; gibt es auf der Website <a href="http://www.kircheimweb.net" target="_blank">www.kircheimweb.net.</a>&nbsp;<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)<br /><br /></em>*Hinweis: Weitere Artikel zum Monatsthema März 2026 &quot;Digitalität, Künstlche Intelligenz und Kirche&quot; der Portale explizit.net und kath.de werden hier erscheinen: <a href="https://explizit.net/monatsthema/">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
								<category>Medien</category>
							
						
						
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					<item>
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						<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Synodalkonferenz nimmt weitere Hürde</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-synodalkonferenz-nimmt-weitere-huerde/</link>
						<description>Bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Würzburg wurde am 24. Februar 2026 die Satzung der künftigen &quot;Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland&quot; angenommen. In einem nächsten Schritt wird die Satzung zur sogenannten &quot;Recognitio&quot; dem Heiligen Stuhl vorgelegt werden. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Die &quot;Synodalkonferenz&quot; hat eine weiter Hürde genommen. Nach dem bereits das Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) der Satzung zugestimmt hat, hat am 24. Februar 2026 auch die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) die Zustimmung erteit.&nbsp;<br /><br />&quot;In einem nächsten Schritt wird die Deutsche Bischofskonferenz die Satzung zur sogenannten <em>Recognitio</em> an den Heiligen Stuhl senden&quot;, teilte die DBK mit (<a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/deutsche-bischofskonferenz-nimmt-satzung-fuer-kuenftige-synodalkonferenz-an" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/deutsche-bischofskonferenz-nimmt-satzung-fuer-kuenftige-synodalkonferenz-an</a>).&nbsp;<br /><br />Hinweis: Seit dem 12. Februar 2026 steht der Flyer mit den Beschlüssen des Synodalen Weges zum <a href="https://www.synodalerweg.de/service/aktuelles/meldung/flyer-zum-synodalen-weg-veroeffentlicht" target="_blank">Download</a> zur Vergügung<em>.<br /><br />Christian Schnaubelt (Chefredakteur Herausgeber der Portale  explizit.net und kath.de) begleitet die Frühjahrs - Vollversammlung der  DBK vom 23.-26. Februar vor Ort im Burkardus-Haus in Würzburg.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					<item>
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						<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 13:19:25 +0100</pubDate>
						<title>Bischofskonferenz wählt Bischof Heiner Wilmer zum neuen Vorsitzenden</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/bischofskonferenz-waehlt-bischof-heiner-wilmer-zum-neuen-vorsitzenden/</link>
						<description>Bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Würzburg wurde Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ am 24. Februar zum neuen Vorsitzenden gewählt und Generalsekretärin Dr. Beate Gilles in ihrem Amt bestätigt. Die Portale explizit.net und kath.de dokumentieren die Statements sowie die Reaktionen.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Der Bischof von Hildesheim, Dr. Heiner Wilmer SCJ, ist heute (24.  Februar 2026) zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz  gewählt worden. Er folgt auf Bischof Dr. Georg Bätzing und wird die  Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen  vertreten&quot;, dies gab die Deutsche Bischofskonferenz am 24. Februar in Würzburg bekannt (<em><a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-dr-heiner-wilmer-scj-ist-neuer-vorsitzender-der-deutschen-bischofskonferenz" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-dr-heiner-wilmer-scj-ist-neuer-vorsitzender-der-deutschen-bischofskonferenz</a>).&nbsp;<br /></em><br />Der neu gewählte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Heiner Wilmer SCJ, und die in ihrem Amt bestätigte Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Beate Gilles, äußerten sich nach der Wahl gegenüber Medienvertretern - darunter kath.de - und betonten dabei auch den Dank an Bischpf Georg Bätzing für sein Wirken als DBK-Vorsitzender (Videoaufzeichnung: <a href="https://www.dbk.de/presse/videobeitraege)." target="_blank">https://www.dbk.de/presse/videobeitraege</a>)&nbsp;<br /><br /><strong>Reaktionen aus der katholischen Kirche<br /><br /></strong>Die Vorsitzende des ZdK, <strong>Dr. Irme-Stetter Karp</strong>, gehörte zu den ersten Gratulanten und betonte &quot;Gottes Segen für Ihre Arbeit, Mut zu anstehenden Veränderungen und ein spürbares Herz für weitere Reformen in der Kirche“ (<a href="https://explizit.net/(https://www.zdk.de/presse/2026/wir-brauchen-ihr-herz-fuer-reform-und-zusammenhalt).">https://www.zdk.de/presse/2026/wir-brauchen-ihr-herz-fuer-reform-und-zusammenhalt</a>). „Wir brauchen Ihr Herz für Reform und Zusammenhalt“, schreibt  Stetter-Karp in ihrem Glückwunschbrief an Wilmer und formuliert darin „Wir brauchen es  gerade für den Zusammenhalt mit den vielen Millionen Katholikinnen und  Katholiken im Land, die sich ein belastbares Band zwischen Bischöfen und  Laien wünschen. Es sind viele, die die Veränderung ihrer Kirche im  Alltag erleben möchten.“<br /><br />BDKJ-Bundsesvorsitzender <strong>Volker Andres&nbsp;</strong>betonte: „Wir gratulieren&nbsp;Heiner&nbsp;Wilmer&nbsp;herzlich zur Wahl und wünschen ihn für  sein Wirken Gottes Segen.&nbsp;Wir freuen&nbsp;uns auf die Zusammenarbeit&nbsp;mit dem  neuen Vorsitzenden&nbsp;und&nbsp;erwarten&nbsp;weiterhin&nbsp;einen guten Dialog&nbsp;mit der  Deutschen Bischofskonferenz. (...) In den letzten Jahren  wurden wichtige Schritte in der Zusammenarbeit zwischen Bischöfen und  Lai*innen umgesetzt. Wir erwarten, dass der neue Vorsitzende den  eingeschlagenen Weg&nbsp;zu Reformen in der Kirche verlässlich weitergeht.“ Der Dachverband der katholischen Kinder- und Jugendverbände betonte ferner heute: &quot;Kirche gewinnt Glaubwürdigkeit dort zurück, wo sie dialogbereit,  transparent und nah an den Lebensrealitäten der Menschen  ist.&nbsp;Der&nbsp;BDKJ&nbsp;wird diesen Weg&nbsp;kritisch&nbsp;und konstruktiv  begleiten.&nbsp;Das&nbsp;Ziel bleibt eine Kirche, die zuhört, Verantwortung teilt  und junge Menschen ernst nimmt&quot; (<a href="https://explizit.net/(https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-gratuliert-bischof-wilmer-zur-wahl-als-dbk-vorsitzenden).">https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-gratuliert-bischof-wilmer-zur-wahl-als-dbk-vorsitzenden</a>).<br /><br />Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) verband ihre Glück- und Segenswünsche mit der Hoffnung auf  eine kraftvolle und zukunftsgerichtete Führung in bewegten Zeiten  innerhalb der römisch-katholischen Kirche und auch in der Gesellschaft. Die stellvertretende Bundesvorsitzende <strong>Ulrike Göken-Huismann </strong>betonte: „Die Reformanliegen vieler Christinnen und Christen dürfen nicht ins  Stocken geraten. Es braucht Verlässlichkeit und die Bereitschaft,  notwendige Veränderungen mutig anzugehen“ (<a href="https://explizit.net/(https://www.kfd.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/hoffnung-auf-mutigen-brueckenbauer-in-bewegten-zeiten).">https://www.kfd.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/hoffnung-auf-mutigen-brueckenbauer-in-bewegten-zeiten</a>).<br /><br />Die Reformbewegung <strong>&quot;Wir sind Kirche&quot; </strong>ewartet vom neugewählten Vorsitzenden &quot;ein entschiedenes  Bekenntnis zur Weiterführung Synodaler Wege und Strukturen in  Deutschland. Denn auch innerhalb des weltweiten – von Papst Franziskus  initiierten und von Papst Leo fortgesetzten – Synodalen Prozesses sind  die Ortskirchen aufgerufen, im Jahr 2026 auf der Ebene der Ortskirchen  Reformprozesse einzurichten, umzusetzen und zu dokumentieren.&quot; (<a href="https://explizit.net/(https://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&amp;id_entry=10703).">https://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&amp;id_entry=10703</a>). Zugleich richtet das KirchenVolksBegehren einen Appell an die DBK-Vollversammlung: &quot;An alle Bischöfe appelliert <em>Wir sind Kirche</em>, dem heute  Gewählten deutlich mehr Unterstützung als gegenüber dem Vorgänger zu  gewähren, wenn die aktuelle Kirchenkrise überwunden und die  gesellschaftliche Bedeutung der römisch-katholischen Kirche in unserem  Land nicht weiter abnehmen soll (...)&quot;.&nbsp;<br /><em><br />Christian Schnaubelt (Chefredakteur Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de) begleitet die Frühjahrs - Vollversammlung der DBK vom 23.-26. Februar vor Ort im Burkardus-Haus in Würzburg.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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					<item>
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						<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Wie voll ist das Glas?</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-wie-voll-ist-das-glas/</link>
						<description>Vor einer Woche endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Schnaubelt.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.<br /><br />Heute vor einer Woche endete in Stuttgart der „Synodale Weg“, der die katholische Kirche in Deutschland in den letzten sechs Jahren geprägt und verändert hat, formal. Die Zeit war – nicht nur während den sechs Versammlungen – von intensiven und teilweise teils kontroversen Diskussionen zwischen Bischöfen und Lai:innen, Teilnahmeboykotten von Bischöfen und insgesamt 15 gefassten Beschlüssen (<a href="https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/Flyer-Synodaler-Weg.pdf)" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/Flyer-Synodaler-Weg.pdf)</a> geprägt. Am 31. Januar verabschiedete die sechste und letzte Synodalversammlung mit großer Mehrheit die Abschlusserklärung „Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht. Die katholische Kirche in Deutschland und der Synodale Weg“ (<a href="https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/SV-VI_Erklaerung-der_Synodalversammlung.pdf)" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/SV-VI_Erklaerung-der_Synodalversammlung.pdf)</a>.&nbsp;</p>
<p> <strong>Ein Stück „Kirchengeschichte“ oder „ernüchternde Bilanz“?<br /> <br /> </strong>In der Abschlusspressemitteilung des Synodalen Weges (<a href="https://www.synodalerweg.de/service/aktuelles/meldung/sechste-synodalversammlung-in-stuttgart-beendet" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/service/aktuelles/meldung/sechste-synodalversammlung-in-stuttgart-beendet</a>) heißt es vom Präsidenten des Synodalen Weges <strong>Bischof Georg Bätzing </strong>(DBK): „Synodalität ist das Zukunftsmerkmal der Kirche – weltweit und in Deutschland. Ich bin froh und dankbar, dass die beiden synodalen Prozesse – der römische Weg und unser Weg – mittlerweile gut ineinandergreifen. Es gibt kein Gegenüber mehr, Kirche ist ein Miteinander, und Synodalität ist die Zukunft des Miteinanders der Kirche. Daran müssen wir uns messen lassen.“ Und die Präsidentin des Synodalen Weges <strong>Irme Stetter-Karp </strong>(ZdK) betonte: „Wir haben es geschafft! Die sechste Synodalversammlung markiert den Übergang zur Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland. Wir haben eine Aufgabe in unserem Miteinander, für die Kirche auf dem Weg ins 21. Jahrhundert.“ <br /> <br /> <strong>Prof. Thomas Söding,</strong> Mitglied des Präsidiums des Synodalen Weges und Vizepräsident des ZdK, sprach von einem Stück „Kirchengeschichte“, die der Synodale Weg geschrieben habe. Gegenüber explizit.net und kath.de betonte Prof. Söding „Die synodale Erneuerung der Kirche ist eine Jahrhundertaufgabe. Wir gehen Schritt für Schritt voran. Der nächste Schritt ist immer der wichtigste (<a href="https://explizit.net/monatsthema/artikel/synodaler-weg-interview-mit-prof-thomas-soeding-zdk/">https://explizit.net/monatsthema/artikel/synodaler-weg-interview-mit-prof-thomas-soeding-zdk/</a>). <br /> <br /> Die Reformbewegung <strong>„Wir sind Kirche“</strong> zog zum Abschluss des Synodalen Weges „eine „ernüchternde Bilanz“ und betonte die „bleibende Brisanz“ (<a href="https://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&amp;id_entry=10679" target="_blank">https://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&amp;id_entry=10679</a>). Dabei wurde einerseits gewürdigt, „was der Synodale Weg in Deutschland angestoßen und bewegt hat“ und zugleich wurde aufgezeigt,&nbsp; „woran weiterhin intensiv gearbeitet werden muss, damit unsere Kirche wieder glaubwürdiger und relevant für die Menschen werden kann.“<br /> <br /> BDKJ-Bundesvorsitzender <strong>Volker Andres</strong> betonte gegenüber explizit.net und kath.de: „Wir müssen wir&nbsp;als Kirche in Deutschland einfach mutiger werden und einfach anfangen, Dinge umzusetzen, wenn Rom uns nicht antworten will. Auch gab es einige kleine Reformen, die ohne den Synodalen Weg so wahrscheinlich nicht möglich gewesen wären, aber es liegt noch einiges vor uns (<a href="https://explizit.net/monatsthema/artikel/synodaler-weg-interview-mit-bdkj-bundesvorsitzenden-volker-andres/">https://explizit.net/monatsthema/artikel/synodaler-weg-interview-mit-bdkj-bundesvorsitzenden-volker-andres/</a>). <strong><br /> <br /> Ist das Glas nun halb voll oder halb leer?<br /> <br /> </strong>Auf diese Frage der Portale kath.de und explizit.net gab es bisher diese Antworten:<br /> <br /> „Das Glas ist weit über halbvoll, aber wir müssen auch ehrlich sein, wo wir nicht weit genug gekommen sind.“ (Bischof Georg Bätzing, DBK-Vorsitzender)<br /> <br /> „Beim Prozess ist Glas dreiviertel voll. Bei der Reformagenda ist dies unterschiedlich. In der Frauenfrage ist das Glas z.B. noch nicht mal leicht gefüllt.“ (Irme Stetter-Karp, ZdK-Präsidentin)<br /> <br /> <em>„Das Glas ist nicht leer, aber deutlich zu wenig gefüllt – und es wird nur dann voller werden, wenn Beschlüsse und Ordnungen konsequent umgesetzt und Unabhängigkeit der dort Engagierten endlich ermöglicht werden.</em>“ (Johannes Norpoth, Betroffenbeirat bei der Deutschen Bischofskonferenz“<br /> <br /> „Hinter die das bereits Erreichte gehen wir kfd-Frauen nicht mehr zurück. Das gilt deutschlandweit für alle Bistümer. Insofern ist noch viel Platz im Glas.“ (Lucia Lagoda, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd). <br /><em><strong><br /></strong></em><strong>Das Glas ist mit Hoffnungen und Enttäuschungen gefüllt</strong><em><strong>.<br /> <br /> </strong></em>Die letzte Synodalversammlung endete vor einer Woche in Stuttgart sowohl mit Hoffnungen („Kirchengeschichte“, Söding) als auch mit Enttäuschungen („strukturelle Änderungen sind gescheitert“, Reformkräfte) zugleich. Somit ist das Glas auch mit Beiden zugleich gefüllt.&nbsp;</p>
<p>Entscheidend wird sein, ob alle Beteiligten den Mut und die Kraft haben, die Reformen vor Ort umzusetzen. Dabei sind vor allem die Bischöfe in der Pflicht, ihren Abstimmungsergebnissen auch Taten folgen zu lassen (<a href="https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/SV-VI_TOP-4.2-Beschluss-Umgang-Monitoring.pdf" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-VI/SV-VI_TOP-4.2-Beschluss-Umgang-Monitoring.pdf</a>). Zwingen kann sie dazu aber Niemand, auch nicht Rom.</p>
<p>Apropos: Der Gegenwind aus Rom scheint sich – nicht zuletzt durch die Ergebnisse der Weltsynode 2024 – zu drehen. Ob es mal ein Rückenwind werden wird? </p>
<p>Es wäre zu hoffen, denn das „laute Schweigen“ des Vatikans auf die Schreiben von DBK und die Gesprächsangebote des ZdK bald durchbrochen wird. Denn ansonsten droht ein Riss im Glas und das in sechs Jahren mühevoll gesammelte Wasser würde wieder aus dem Glas herausfließen…</p>
<p>Aber eins scheint sich dennoch aktuell abzuzeichnen: Ein „Zurück“, insbesondere bei der Frage der Synodalität der Kirche, wird es nicht mehr geben, auch nicht im Vatikan. Das ist gut, denn es gibt noch viel zu tun, damit die Beschlüsse des Synodalen Weges und die bisher erfolgten „Trippelschritte“ (ZdK) kein Strohfeuer bleiben. </p>
<p>„Nichts ist so beständig, wie der Wandel“, schrieb Heraklit. Und der Wandel in der katholischen Kirche in Deutschland ist erst ganz am Anfang. Aber er ist nicht allein und auch das zeigt:</p>
<p><strong>Fazit: Das Glas ist voller als gedacht, aber auch anders als gedacht.&nbsp;</strong><br /><br /><em>Christian Schnaubelt, Chefredakteur und Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, hat alle Synodalversammlungen des Synodalen Weges und die Weltsynode 2024 in Rom als Journalist begleitet.&nbsp;<br /><br />Hinweis:&nbsp;<br /></em>Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2628</guid>
						<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit Lucia Lagoda (kfd)</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-lucia-lagoda-kfd/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Heute: Lucia Lagoda, stellv. Bundesbvorsitzende der kfd. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.</p>
<p><strong>Frage 1: Frau Lagoda am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die Evaluation und die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart? Und wie lautet ihr pers<span lang="SV">ö</span>nliches Fazit als Mitglied des Gremiums?&nbsp;</strong></p>
<p>Mein Weg begann schon 2018. Im Dezember 2018 rief die Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) mit ihrer Aktion #MachtLichtAn zur Aufklärung der Missbrauchsfälle und der Erneuerung der Kirche auf. Ein Jah&nbsp; später, im Advent 2019 startete der Synodale Weg mit dem Ziel, Reformen in den Bereichen Macht und Gewaltenteilung, Sexualmoral, Formen priesterlichen Lebens und Frauendiskriminierung herbeizuführen.</p>
<p>Sechs Jahre lang haben wir diskutiert, gestritten, dabei immer zu wenig Zeit gehabt und doch gemeinsam fünfzehn gute Grund- und Handlungstexte zu allen Themen beschlossen. Das der Grundtext des Forums Sexuallehre durch das Abstimmungsverhalten der Bischöfe nicht verabschiedet werden konnte, brachte den Synodalen Weg an den Rand des Scheiterns. Trotzdem ist dieser Text in der Welt und er wird beachtet.</p>
<p>Im Monitoring wurde klar, dass 23 von 27 Bistümern sich auf den Weg machen die beschlossenen Texte, in unterschiedlicher Gestaltung und Tempo umzusetzen. Es ist für mich unverständlich, dass das Monitoring nicht namentlich erfolgte. So ist eine Nachvollziehbarkeit über den Entwicklungsstand nicht möglich.Es fehlt die Transparenz, um die Umsetzung vor Ort einzufordern.</p>
<p>Wichtig ist mir, dass die systemischen Ursachen unseres Dilemmas von Missbrauch, sexualisierter und spiritueller Gewalt und deren Vertuschung nie mehr tabuisiert werden können und&nbsp; Schutzkonzepte und Schutzräume insbesondere für Frauen, Kinder, Jugendliche und queere Personen geschaffen werden. </p>
<p>Dass das Kirchenrecht Bestand hat und nur durch eine Selbstverpflichtung der Bischöfe die Umsetzung der Beschlüsse erfolgen kann, war allen von Anfang an klar, aber kleinste Schritte sind möglich geworden, wie z.B. die Taufe durch Lai*innen oder die Änderung des kirchlichen Arbeitsrechts.</p>
<p>Andere Ziele wie z.B. die Teilhabe von Frauen an allen Diensten und Ämtern, werden noch Zeit brauchen. Wir haben gezeigt, dass der Synodale Weg kein deutscher Sonderweg ist, sondern weltweit gedacht und beachtet wird. Ausländische Beobachter*innen haben uns das bestätigt und uns in unserem Weg bestärkt.&nbsp;</p>
<p>Für die finale Entwicklung muss der Synodale Weg fortgeführt werden. Seine Fortsetzung soll er in einer Synodalen Konferenz finden. Die Voraussetzungen dazu können die Bischöfe in ihrer Frühjahrsvollversammlung durch die Annahme der Satzung schaffen. Danach bedarf es noch der Kenntnisnahme und Zustimmung Roms.</p>
<p><strong>Frage 2: Sie engagieren sich im kfd-Bundesvorstand Wie lautet dessen Fazit zum Synodalen Weg. Ist das Glas halb voll oder halb leer?</strong></p>
<p>Der Synodale Weg war kein gerader Weg, er hatte steinige Passagen und wirbelte, wie nicht anders zu erwarten war, eine Menge Staub auf. Der Weg ist noch nicht an seinem Ende angekommen.</p>
<p>Die Umsetzung der beschlossenen Grund-und Handlungstexte muss jetzt zeitnah im Kirchenalltag umgesetzt werden und alle verantwortlich Beteiligten müssen sie zulassen. Die kfd wird dies auf Bundesebene, sowie in den Diözesanverbänden beobachten und ggf. einfordern.</p>
<p>Hinter die das bereits Erreichte gehen wir kfd-Frauen nicht mehr zurück. Das gilt deutschlandweit für alle Bistümer. Insofern ist noch viel Platz im Glas.</p>
<p><strong>Frage 3: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96 Prozent für Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit hat der Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in Deutschland gebracht? Und was erwarten Sie an Reaktionen aus dem Vatikan?&nbsp;</strong></p>
<p>Positiv gesehen haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht.</p>
<p>Aber wie nicht anders zu erwarten, haben sich Ewiggestrige dagegen gestellt. Rückenwind kam von den Reformwilligen innerhalb dieser Weggemeinschaft. Eine kleine Zahl machte den Gegenwind aus.</p>
<p>Der Synodale Weg hat Tabus in der Kirche gebrochen. Er hat den Missbrauch ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht und dessen systemische Ursachen konkret benannt. In langen, oft schwierigen Diskussionen wurden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten&nbsp; aufgezeigt und erarbeitet, von denen einige direkt in den Bistümern und Gemeinden umgesetzt werden können. Andere Schwerpunkte aber wegen ihrer weltkirchlichen Bedeutung müssen in Rom entschieden werden. </p>
<p>Die Abschlusserklärung:“Für eine Welt, die Zukunft hat - mit einer Kirche die Hoffnung macht“ fasst es gut zusammen, was durch den Synodalen Weg bereits angestoßen wurde. Sie verschweigt aber auch nicht, wo weiterhin Handlungsbedarf, besteht.</p>
<p>Hier blicke ich besonders&nbsp;&nbsp;optimistisch auf die Synodalkonferenz, die den Synodalen Weg in Deutschland weiterentwickeln und in den Köpfen der Menschen verstetigen wird.&nbsp;</p>
<p><em>Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und     Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle     Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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						<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit Viola Kohlberger (junge Synodale)</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-viola-kohlberger-junge-synodale/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Heute: Viola Kohlberger, eine der 15 &quot;jungen Synodalen&quot;. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;</p>
<p><strong>Frage 1: Frau Kohlberger, gestern endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die Evaluation und die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart? Und wie lautet ihr persönliches Fazit als Mitglied des Gremiums?</strong></p>
<p>Mein Fazit zur letzten Synodalversammlung fällt sehr gemischt aus. Ich bin zuallererst erleichtert, dass wir den Synodalen Weg nun abschließen können und dass unsere Bemühungen um eine Verstetigung der Synodalität in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland Erfolg hatten. Es wird aller Wahrscheinlichkeit nach – so die Deutsche Bischofskonferenz und der Vatikan will – noch in diesem Jahr eine sogenannte Synodalkonferenz eingesetzt werden. Dort werden sich insgesamt 81 Personen in regelmäßigen Abständen treffen, um die Arbeit des Synodalen Weges weiterzuführen und gemeinsam über relevante Themen beraten und entscheiden. Ein Drittel der Mitglieder werden die Ortsbischöfe der 27 deutschen Bistümer sein, ein Drittel wird durch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gestellt und ein Drittel werden wir im Sommer als letzte Amtshandlung der Synodalversammlung wählen. Als junge Synodale haben wir uns, gemeinsam mit vielen weiteren Synodalen, auf der Versammlung in Stuttgart dafür eingesetzt, dass es ein Quorum für junge Menschen und für weibliche Personen in dieser dritten Gruppe geben soll. Damit kommen wir einerseits dem Auftrag der Geschlechter- und Generationengerechtigkeit nach, den wir uns für die Synodalkonferenz selbst gegeben haben und sichern andererseits ab, dass tatsächlich junge Menschen in dieses zukünftige Gremium gewählt werden. Auch wenn es für manche (männlichen) Ohren wie Erbsenzählerei klingen mag: Wir wissen, dass Systeme und Gruppen sich selbst erhalten. Bei der Wahl der Mitglieder zum Synodalen Ausschuss haben wir trotz zahlreichen großartigen Kandidaten*innen unter 30 Jahren die Erfahrung gemacht, dass ausschließlich diejenigen von der Versammlung gewählt wurden, die bereits als Synodale dabei gewesen waren. Junge Menschen, die in der Regel noch nicht gut vernetzt sind, haben in so einem System also so gut wie keine Chance. Und da sich aus dem Kreis der Jungen Synodalen nur sehr wenige Personen vorstellen können, überhaupt für die Synodalkonferenz zu kandidieren, bestand die reelle Gefahr, dass unter den 81 Personen nur 1 oder 2 Menschen unter 30 Jahren sein werden – und das konnten wir durch den Quorums-Beschluss verhindern.</p>
<p>Die Ergebnisse des Monitorings zur Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges in den Bistümern sind ernüchternd. Ja, es hat sich zumindest in allen Bistümern, die überhaupt an den Umfragen teilgenommen haben, ein bisschen etwas bewegt. Aber ich kann nicht nachvollziehen, warum sich die Verantwortlichen immer noch davor scheuen, die Anonymität der Umfragen aufzulösen. Wir haben nun sechs lange Jahre darüber gesprochen, dass wir Macht- und Gewaltenteilung brauchen, die MHG-Studie hat Intransparenz, Männerbünde und die Konzentration von Macht auf eine Person deutlich als Risikofaktoren für Machtmissbrauch benannt. Und dennoch verweigern sich einige Bischöfe sogar dem Ansatz einer Rechenschaftspflicht, die sogar die Weltsynode als grundlegenden Pfeiler für Synodalität benannt hat.</p>
<p><strong>Frage 2: Sie engagieren sich in der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg und im Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Wie lautet das Fazit der &quot;Jungen Synodalen&quot; zum Synodalen Weg. Ist das Glas halb voll oder halb leer?</strong></p>
<p>Ein gemeinsames Fazit der Jungen Synodalen gibt es nicht. Wir sind mit unterschiedlich hohen Erwartungen in den Synodalen Weg und auch in die letzte Synodalversammlung gestartet. Auf unserem Instagram-Account @jung_synodal haben wir in der Woche vor dem Treffen in Stuttgart Reels mit unseren Redebeiträgen aus der Zeit des Synodalen Weges geteilt. Hier wurde nochmal sichtbar, dass wir inhaltlich bereits so gut wie alles angesprochen haben. Es gibt nur noch sehr wenige Argumente, die noch nicht gesagt wurden. Und das führt doch zu einer Ernüchterung: Was können wir noch tun, damit die relevanten Themen an den richtigen Stellen Gehör finden?<br /><br />Insgesamt lässt sich sagen, dass wir als Junge Synodale einen wichtigen Beitrag zum Synodalen Weg geleistet haben. Wir konnten uns in den Synodalversammlungen, in den verschiedenen Foren und Schreibgruppen gut einbringen. Darüber hinaus haben wir uns an den verschiedensten Stellen bemüht, Transparenz bezüglich der Inhalte und Vorhaben des Synodalen Weges herzustellen: sei es in Präsenz- oder Online-Veranstaltungen, zu denen wir eingeladen wären, in persönlichem Kontakt oder über Social Media. Gerade über unseren Instagram-Account konnten wir viele synodal Interessierte erreichen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Wir haben, so würde ich meinen, die Perspektive junger Menschen und derjenigen, die sich noch Reformen in unserer Kirche erhoffen, gut vertreten. Immer gemeinsam mit anderen, wie beispielsweise den Vertreter*innen der pastoralen Berufsgruppen, den Ordensleuten oder den Vertreter*innen der Erwachsenenverbänden.&nbsp;</p>
<p><strong>Frage 3: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96 Prozent für Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit hat der Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in Deutschland gebracht? Und was erwarten Sie an Reaktionen aus dem Vatikan?&nbsp;</strong></p>
<p>Ich erwarte, dass die entsprechenden Verantwortlichen in Rom sobald wie möglich der Satzung der Synodalkonferenz zustimmen und damit eine zeitnahe Einsetzung der Synodalkonferenz ermöglichen. Im Vorfeld gab es viele Absprachen, so dass an dieser Stelle hoffentlich keine überraschende Ablehnung mehr zu erwarten ist. Wir haben in den letzten Jahren, dass sich das deutsche vom römischen Synodalverständnis etwas unterscheidet. Jedes Land, jede Kultur lebt Synodalität etwas unterschiedlich. Und das darf und soll so auch nebeneinander stehen bleiben. Wir brauchen keine Uniformität, sondern Pluralität, um auch in Zukunft auf Fragen der Zeit antworten zu können. Ich denke, hier sind wir in Deutschland einen kleinen Schritt weitergekommen – wir haben uns in Synodalität geübt, neue Formen von Synodalität ausprobiert und dürfen nun nicht das Handtuch werfen, nur weil es sich von der römischen Art unterscheidet. Im Gegenteil: Wir können uns gegenseitig bereichern. Dafür braucht es Menschen, die sich als Botschafter*innen oder Multiplikator*innen auf das Gegenüber einlassen können und von eigenen Erfahrungen und Themen berichten. Auch wenn insgesamt noch nicht allzu viel an Reformen umgesetzt wurde, so hat der Synodale Weg diese doch beschleunigt. Wo stünden wir jetzt, wenn die Themen des Missbrauchs und der strukturellen Faktoren in Kirche nicht besprochen worden wären? Wichtig erscheint mir, dass die Verantwortlichen sich nun gemeinsam mit aller Kraft daransetzen, die guten Ideen und Beschlüsse des Synodalen Weges an ihren jeweiligen Orten anzugehen. Und dafür braucht es Gläubige, die diese Reformen überall einfordern und ihre eigene auch strukturelle Verantwortung reflektieren.<br /><br /><strong>Zur Person</strong><br />Viola Kohlberger (Jahrgang  1991), promoviert an der LMU München in Katholischer Theologie zur  Jugendverbandsarbeit im Bistum Augsburg im Zeitraum 1945-1963 und  arbeitet als Referentin für Theologische Erwachsenenbildung bei der  Domberg-Akademie in Freising. Sie ist Mitglied der Deutschen  Pfadfinder*innenschaft St. Georg (DPSG) und gewählte Einzelpersönlichkeit im  Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).&nbsp;</p>
<p><em>Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und    Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle    Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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						<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit Johannes Norpoth (Betroffenenbeirat)</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-johannes-norpoth-betroffenenbeirat/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Heute: Johannes Norpoth aus dem Betroffenenbeirat bei der DBK. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;<br /></em><br /><strong>Frage  1: Herr Norpoth, am 31. Januar endete die sechste und letzte  Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die Evaluation und  die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart? Und wie lautet  ihr persönliches Fazit als beratendes Mitglied des Gremiums?&nbsp;</strong><br /><br />Die  Evaluationsergebnisse waren doch ernüchternd: Viele Synodale sehen  bislang nur einen geringen Beitrag des Synodalen Weges zur Behebung der  systemischen Ursachen sexualisierter Gewalt und zur Wiedergewinnung von  Vertrauen – aber einen deutlich größeren Beitrag zur Enttabuisierung von  Themen und zur Anerkennung bisher diskriminierter Gruppen.&nbsp;<br /><br />Die  Beratungen in Stuttgart haben diese gemischte Bilanz bestätigt: Es gibt  Fortschritte bei Prävention, Beteiligungsstrukturen und beim offenen  Sprechen über Macht, Gewaltenteilung, Geschlechtergerechtigkeit und  Sexualmoral, zugleich bestehen bei der Aufarbeitung und im Umgang mit  Betroffenen weiterhin massive Defizite. </p>
<p>Mein persönliches Fazit lautet  deshalb: Der Synodale Weg hat Türen geöffnet und wichtige Prozesse  angestoßen. In der Überwindung der Missbrauchskrise liegt aber sicher  noch viel Wegstrecke vor uns und das nicht nur für den Klerus, sondern  insbesondere auch für die Laien.</p>
<p><strong>Frage  2: Sie engagieren sich im Betroffenenbeirat bei der Deutschen  Bischofskonferenz. Wie lautet dessen Fazit zum Synodalen Weg. Ist das  Glas halb voll odr halb leer?</strong></p>
<p>Aus  Sicht von Betroffenen ist die Bilanz ebenfalls zweigeteilt: Die  Einrichtung von Betroffenenbeirat, Sachverständigenrat und unabhängigen  Aufarbeitungskommissionen in nahezu allen Bistümern sind wichtige  Schritte, die ohne den Druck von Betroffenen, Politik und  Öffentlichkeit, auch der innerkirchlichen Öffentlichkeit durch den  Synodalen Weg so nicht unbedingt gekommen wären. </p>
<p>Zugleich erleben wir  weiterhin erhebliche Defizite. Etwa beim Anerkennungssystem. Hier hat  der Betroffenenbeirat ja schon zu Beginn des Synodalen Wegs der  Bischofskonferenz mögliche Gestaltung- und  Weiterentwicklungsperspektiven aufgezeigt, nur leider haben die Bischöfe  einer solchen Weiterentwicklung nicht zugestimmt. </p>
<p>Ein anderer,  wesentlicher Aspekt ist eine wirkliche Unabhängigkeit der  Unterstützungsstrukturen für Betroffenenbeirat und Sachverständigenrat.  Da wollte und will man die eigenen Einflussmöglichkeiten nicht aufgeben.  </p>
<p>Wenn Sie so wollen: <em></em></p>
<p><em>Das Glas ist nicht leer, aber deutlich zu wenig  gefüllt – und es wird nur dann voller werden, wenn Beschlüsse und  Ordnungen konsequent umgesetzt und Unabhängigkeit der dort Engagierten  endlich ermöglicht wird.</em></p>
<p><strong>Frage  3: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96 Prozent für  Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit hat der  Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in Deutschland  gebracht? Und was erwarten Sie an Reaktionen aus dem Vatikan?<br /><br /></strong>Die  hohe Zustimmung zu Reformen zeigt, wie groß der Druck in der Kirche  ist. Vor diesem Hintergrund hat der Synodale Weg beides gebracht:  Rückenwind, weil Reformthemen wie Machtkontrolle,  Geschlechtergerechtigkeit, eine erneuerte Sexualethik sowie ein  liberaleres kirchliches Arbeitsrecht und Segensfeiern für  gleichgeschlechtliche Paare überhaupt erst offiziell beraten,  beschlossen und in Teilen umgesetzt wurden. </p>
<p>Gleichzeitig erleben wir  Gegenwind: Die Evaluation und das Monitoring machen sichtbar, dass die  Umsetzung vieler Beschlüsse deutlich langsamer als erwartet von statten  geht. Ob das an fehlendem politischem Willen und Transparenz in den  Diözesen oder auch an der Vielzahl der Problemstellungen liegt, vermag  ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Fest steht aber: Der Frust  vieler Gläubiger wächst bisher unaufhaltsam weiter! </p>
<p>Vom Vatikan erwarte  ich keinen Beifall auf offener Bühne, aber einen intensiven, durchaus  spannungsreichen,&nbsp; Dialog: Es gibt Signale, dass Rom die geplante  Synodalkonferenz als gemeinsames Beratungsorgan von Bischöfen und Laien  akzeptieren könnte, zugleich bleiben zentrale inhaltliche Reformen  umstritten.&nbsp;</p>
<p>Entscheidend wird sein, ob der Vatikan den deutschen Prozess  als konstruktiven Beitrag zur Bewältigung von Missbrauchskrise UND zur  Stärkung der Glaubwürdigkeit der Kirche versteht. Wobei: Zunächst sind  die Bischöfe am Zug, denn die müssen Ende Februar die Satzung der  Synodalkonferenz beschließen. Erst dann wird Rom am Zug sein.&nbsp;</p>
<p><em>Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und   Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle   Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 18:30:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit Prof. Thomas Söding (ZdK)</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-prof-thomas-soeding-zdk/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Hier stellt sich Prof. Thomas Söding, Mitglied des Synodalpräsidiums und Vizepräsident des ZdK, den Fragen.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;</em></p>
<p><strong>Frage  1: Herr Prof. Söding, heute endete die sechste und letzte  Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die Evaluation und  die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart? Und wie lautet  ihr persönliches Fazit als Mitglied des Synodalpräsidiums?</strong></p>
<p>Wir  haben intensiv gearbeitet. Das war wichtig. Denn die  synodale Erneuerung der Kirche ist eine Jahrhundertaufgabe. Wir gehen  Schritt für Schritt voran. Der nächste Schritt ist immer der wichtigste.  Die Evaluation hat gezeigt, wie aufmerksam und selbstkritisch die  Mitglieder der Synodalversammlung ihre Aufgabe genommen haben: Sie  identifizieren sich in ungewöhnlich hoher Weise mit dem synodalen  Prozess, in dem sie selbst die Akteure sind. Sie würdigen auch durchaus  den Ernst, mit dem vielerorts die Umsetzung bereits begonnen hat. Aber  sie kritisieren, wo es unbegründete Verzögerungen und Verschleppungen  gibt – nicht wegen, sondern trotz des Synodalen Weges. </p>
<p>Auch das  Monitoring hat gezeigt: Viel ist schon umgesetzt worden, anderes braucht  noch Zeit. Am schwierigsten ist es bei denen Themen, die auf  weltkirchlicher Ebene weiterbearbeitet werden müssen, Netzwerke zu  schaffen. Aber auch hier ist ein Anfang gemacht, die Kurie weiß das. Der  Synodale Weg ist nötig, er ist auch möglich: Er ist nötig, weil die  Probleme nur gemeinsam beschrieben und gelöst werden können; er ist  möglich, weil sich die große Mehrheit der Bischöfe nicht abkapselt, das  ZdK in die Verantwortung geht und viele Menschen innerhalb wie außerhalb  der Kirche für gute Veränderungen arbeiten: mehr Gemeinsamkeit, mehr  geteilte Leitung mehr vereinter Einsatz für das Evangelium.<br /><br /><strong>Frage  2: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96 Prozent für  Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit hat der  Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in Deutschland  gebracht?</strong></p>
<p>Es  gibt keinen kirchlichen Ort, der wichtiger gewesen wäre, um in Ruhe und  Entschiedenheit, mit der nötigen Leidenschaft und mit klarem Verstand  eine Reform anzustoßen, die ihren Namen verdient. Der Synodale Weg hat  Öffentlichkeit geschaffen. Er hat Tabus gebrochen. Er hat Verletzungen  sichtbar gemacht. Er hat sich einer harten Gewissensprüfung unterzogen.  Er hat valide Lösungsvorschläge gemacht – und genau unterschieden, ob es  sich um Veränderungen handelt, die vor Ort umgesetzt werden können,  oder um Optionen, von der die Weltkirche überzeugt werden muss. Das  alles war nicht perfekt, aber verantwortlich. Es gibt nur ganz wenige,  die bereuen, mitgemacht zu haben – aber viele, die sich eingebracht  haben und gerne noch weitergegangen wären. Dazu besteht jetzt die  Möglichkeit: mit der Synodalkonferenz.<br /><br /><strong>Frage  3: Sie engagieren sich als Vizepräsident des ZdK. Wie bewertet das  Zentralkomitee der deutschen Katholiken den Abschluss des Synodalen  Weges? Was wurde erreicht, was wurde noch nicht erreicht? Welche  weiteren Schritte sind aus Sicht des ZdK notwendig?&nbsp;</strong></p>
<p>Das  ZdK ist von der Deutschen Bischofskonferenz eingeladen worden, den  Synodalen Weg nicht nur mitzugehen, sondern auch mitzuverantworten. Es  hat die Einladung angenommen. Das war richtig. Das ZdK habe ich während  der gesamten Zeit als eine aktive Kraft gesehen: mit einer langen  Erfahrung von Demokratie in der Kirche, mit einer tiefgründigen  Expertise für das Glaubensleben mitten in der Welt, mit Ideen und  Anstößen, die deutlich machen, dass die Kirche sich neu aufstellen muss,  um ihre kerygmatische und katechetische, ihre pastorale und  liturgische, ihre diakonische, nicht zuletzt ihre politische, soziale  und kulturelle Aufgabe zu erfüllen. Jetzt sind wir einen entscheidenden  Schritt vorangekommen. Mit der Synodalkonferenz wird Synodalität auf  Dauer gestellt. </p>
<p>Das Finanzmandat muss noch ausgearbeitet werden. Aber am  wichtigsten ist: Das ZdK muss zusammen mit der Bischofskonferenz und  mit den weiteren Konferenzmitgliedern schauen, welche politischen und  pastoralen Themen zuerst auf die Tagesordnung gehören: eine gerechte  Gesellschaft, die den Frieden verteidigt; eine neue Schule des Glaubens,  die der Freiheit Hausrecht erteilt; eine faire Beteiligung an den  Entscheidungen über die Gelder auf Bundesebene, die zum großen Teil  Steuermittel sind. Das Ganze in einer geistlichen Haltung, die sich  nicht scheut, politisch zu werden, und in einer organisatorischen  Klarheit, die dem Geist bessere Chancen gibt, wirksam zu werden.<br /><br /><strong>Zusatzfrage:</strong><strong>  Im November soll - vorbehaltlich der Zustimmung der DBK und des  Vatikan- die &quot;Synodalkonferenz&quot; in Würzburg erstmals tagen. Was ist die  Besonderheit dieses Gremiums und inwieweit kann dieses Gremium dazu  beitragen, die eine dauerhafte &quot;geteilte Verantwortung&quot; zwischen  Lai:innen und Bischöfen zu schaffen?&nbsp;</strong></p>
<p>In  der Synodalkonferenz werden alle Diözesanbischöfe Sitz und Stimme haben  – wenn sie sich nicht verweigern. In der Synodalkonferenz wird das ZdK  mit gleicher Zahl das Kirchenvolk vertreten und die Räte in den  Diözesen, die Vereine und Verbände, das organisierte Engagement  Einzelner repräsentieren. Und in der Synodalkonferenz werden weitere  Personen und Gruppen mit ihren Charismen, mit ihren Erfahrungen, mit  ihrer Verantwortung die Zukunft der Kirche bestimmen. Das ist eine  qualitative Verbesserung der Partizipation.&nbsp;Jetzt kommt es darauf an, das neue Instrument zu nutzen und positive Impulse in die Kirche zu senden. Ich bin sicher: Das wird gelingen. </p>
<p><em>Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und  Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle  Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 16:30:00 +0100</pubDate>
						<title>Synodaler Weg: Interview mit BDKJ-Bundesvorsitzenden Volker Andres</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/synodaler-weg-interview-mit-bdkj-bundesvorsitzenden-volker-andres/</link>
						<description>Am 31. Januar endete die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Portale explizit.net und kath.de führen dazu eine Interviewreihe durch. Den Auftakt macht BDKJ-Bundesvorsitzender Volker Andres. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;<br /></em><strong><br />Frage 1: Herr Andres, heute endete die sechste  und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges. Was ergaben die  Evaluation und die Beratungen in den letzten drei Tagen in Stuttgart?</strong>&nbsp;</p>
<p>Andres: Die Synodalen haben selbstkritisch auf den  Synodalen Weg&nbsp;geschaut. Dieser ist gestartet, um die strukturellen  Ursachen für sexualisierte Gewalt zu beseitigen.&nbsp;In einigen&nbsp;Bereichen  wurden hier zwar Beschlüsse gefasst, diese sind aber noch  nicht weitreichend genug. Das Monitoring über die&nbsp;Umsetzung&nbsp;der  gefassten Beschlüsse hat gezeigt: Nur rund ein Drittel  der&nbsp;Beschlüsse&nbsp;wurde bisher umgesetzt.&nbsp;Deshalb hat die Versammlung die  Bischöfe&nbsp;noch einmal&nbsp;aufgefordert,&nbsp;die Beschlüsse umzusetzen&nbsp;und&nbsp;die  Zwischenstände zum Stand der Umsetzung&nbsp;endlich&nbsp;transparent&nbsp;zu  machen.&nbsp;Hier müssen wir dringen weiter dranbleiben.&nbsp;&nbsp;<br /> &nbsp;<br /> <strong>Frage 2: In der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung haben sich 96  Prozent für Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen. Inwieweit  hat der Synodale Weg Rückenwind oder Gegenwind für Reformen in  Deutschland gebracht?&nbsp;</strong>&nbsp;</p>
<p>Andres: Der Synodale Weg hat geholfen, dass über viele  Themen endlich einmal gemeinsam diskutiert werden konnte.&nbsp;Er hat aber  auch deutlich gemacht, wie schwierig es ist, ernsthafte Reformen  voranzubringen. Viele der Beschlüsse sind durch Druck  der Bischöfe sehr abgeschwächt worden.&nbsp;Dennoch gab es aus Rom&nbsp;immer  wieder Kritik. Und auf viele Fragen und Schreiben vom Synodalen Weg gab  es bis heute keine Antwort. Hier müssen wir&nbsp;als Kirche in Deutschland  einfach mutiger werden und einfach anfangen, Dinge  umzusetzen, wenn Rom uns nicht antworten will. Auch gab es einige  kleine Reformen, die ohne den Synodalen Weg so wahrscheinlich nicht  möglich gewesen wären, aber es liegt noch einiges vor uns.&nbsp;<br /> &nbsp;<br /> <strong>Frage 3:&nbsp;Synodalität in der Kirche in Deutschland soll ja  weitergehen. Wie bewerten sie die Satzung der Synodalkonferenz und die  Pläne zum weiteren&nbsp;Vorgehen?</strong>&nbsp;&nbsp;<br /> &nbsp;<br />Andres: Wir müssen weiter konsequent Missbrauch aufarbeiten. Dabei ist es  wichtig, auf das&nbsp;zu hören, was uns Betroffene empfehlen.&nbsp;Die  Synodalkonferenz ist aber auch ein wichtiges Mittel, gemeinsam als  Lai:innen und Bischöfe über aktuelle Fragen&nbsp;und weitere Reformen&nbsp;zu  beraten und zu entscheiden.&nbsp;Dazu ist es wichtig,&nbsp;dass&nbsp;die  Synodalkonferenz generationen- und&nbsp;geschlechtergerecht&nbsp;besetzt ist.&nbsp;Wir  haben uns für 30% unter 30 Jährige und 50% Frauen stark gemacht.&nbsp;Leider konnten  wir uns aber nicht ganz durchsetzen.&nbsp;Es&nbsp;wurde in Stuttgart  ein&nbsp;Kompromiss&nbsp;erzieht. Unter den 27 noch zu&nbsp;besetzenden&nbsp;“weiteren  Gläubigen” sollen&nbsp;immerhin&nbsp;mindestens 5 Personen unter 30 Jahren und  mindestem 13 Frauen sein.&nbsp;Auch bei der Besetzung der Plätze durch das  Zentralkomitee&nbsp;der&nbsp;Katholiken&nbsp;wollen wir uns für mehr  Generationen- und Geschlechtergerechtigkeit stark machen.&nbsp;<em><br /><br />Das Interview führte Christian Schnaubelt, Chefredakteur und Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, der alle Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist begleitet hat.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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						<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Bischof Overbeck &quot;Synodalität bleibt dauerhafte Aufgabe der ‎Kirche&quot;</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/bischof-overbeck-synodalitaet-bleibt-dauerhafte-aufgabe-der-kirche/</link>
						<description>Bis zum 31. Januar tagt die sechste und letzte Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Nach sechs Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen und zu fragen: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, äußerte sich zur Frage, wie die Zukunft von Synodalität in der katholischen Kirche aussieht?</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Artikel im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explzit.net und kath.de.&nbsp;<br /><br /></em>In einer <a href="https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/overbeck-synodalitaet-bleibt-dauerhafte-aufgabe-der-kirche" target="_blank">Stellungnahme des Bistums Essen</a> betonte Bischof Franz-Josef Overbeck, dass Synodalität - auch nach Abschluss des Reformprojekt &quot;Synodaler Weg&quot; - als „Ausdruck einer geistlichen Haltung“ ein zentrales Element des kirchlichen Selbstverständnisses bleibe. Der Ruhrbischof würdigte den Weg als „konstruktiven Austausch“, der aus der Krise des Missbrauchsskandals hervorging und nun seine Fortsetzung finde. „Synodalität ist kein Projekt mit Ablaufdatum“. Zugleich warnte Bischof Overbeck im Hinblick auf die geplante &quot;Synodalkonferenz&quot; vor überzogenen Erwartungen: „Es braucht  Geduld, Realismus, Ernsthaftigkeit und Augenmaß“, um die neuen  Strukturen nun mit Inhalt zu füllen.<br /><br /><strong>Kein Widerspruch zur kirchlichen Lehre<br /><br /></strong>Kritisch wies Bischof Overbeck in der Stellungnahme auf <a href="https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/overbeck-synodalitaet-bleibt-dauerhafte-aufgabe-der-kirche" target="_blank">www.bistum-essen.de&nbsp;</a>Vorwürfe zurück, der Synodale Weg stehe im Widerspruch  zur kirchlichen Lehre: „Er sollte als Ausdruck gelebter katholischer  Verantwortung verstanden werden – verbunden mit einem gemeinsamen,  ehrlichen Ringen um die nächsten Schritte.“ Zudem verwies Overbeck, der im regelmäßigen Austauch mit dem Vatikan steht, darauf, dass die in Deutschland diskutierten Themen – von Strukturreformen bis zu  spirituellen Fragen –„keine isolierten Phänomene, sondern  allesamt Themen der Weltkirche“ seien.<br /><br />Synodalität erschöpfe sich zudem nicht in innerkirchlichen Reformen, so Bischof Overbeck. Sie zeige sich ebenso in der Haltung, mit der Christinnen und  Christen das Gespräch mit der Gesellschaft suchen.</p>
<p><em>Der Autor Christian Schnaubelt, Chefredakteur und   Herausgeber der Portale explizit.net und kath.de, begleitete alle Synodalversammlungen des Synodalen Weges als Journalist.&nbsp;<br /><br />Hinweis: Weitere Artikel zum Thema &quot;Synodale Kirche&quot; erscheinen hier: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema/</a>.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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						<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
						<title>„Menschliche Stimmen und Gesichter bewahren”</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/menschliche-stimmen-und-gesichter-bewahren/</link>
						<description>Am heutigen Gedenktag des Heiligen Franz von Sales wurde die Botschaft zum &quot;60. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel&quot; im Vatikan veröffentlicht, die inhaltlich ganz im Zeichen von Künstlichen Intelligenz steht. „Wir müssen die Gabe der Kommunikation als die tiefste Wahrheit des Menschen bewahren, an der sich auch jede technologische Neuerung orientieren muss“, schrieb darin Papst Leo XVI.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Die „Gesichter und  Stimmen zu bewahren“ bedeute „uns selbst zu bewahren“, betonte Papst Leo XVI. in der Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel 2026. Die Chancen, die die digitale Technologie und  die Künstliche Intelligenz böten, „mit Mut, Entschlossenheit und  Unterscheidungsvermögen anzunehmen“, heiße jedoch keinesfalls, die Augen  vor den damit verbundenen Risiken und Intransparenzen zu verschließen&quot;, zitierte&nbsp;<a href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-01/papst-leo-xiv-botschaft-ki-kommunikation-beziehungen-mensch.html" target="_blank">Vatican News</a>. &quot;„Es geht nicht so sehr um die Frage, was die Maschine leisten kann oder  leisten wird, sondern darum, was wir leisten können und könnten, wenn  wir an Menschlichkeit und Erkenntnis zunehmen und diese mächtigen  Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen, klug einsetzen.“<br /><br /><strong>Innovationen nicht stoppen<br /><br />&quot;</strong>Die Herausforderung, die uns erwartet, bedeutet nicht, die  technologische Innovation zu stoppen, sondern, uns ihres ambivalenten  Charakters bewusst zu sein (...) Keiner kann sich angesichts der Zukunft, die wir aufbauen, der eigenen Verantwortung entziehen“. Jede/r Einzelne/n sei aufgerufe, seine „Stimme zur Verteidigung der menschlichen  Person zu erheben, damit diese Mittel von uns wirklich als Verbündete  integriert werden können.“ <br /><br />Die Botschaft zum &quot;Mediensonntag 2026&quot;, der in Deutschland jeweils am zweiten Sonntag im September begangen wird, steht hier im Wortlaut zur Verfügung:<br /><br /><a href="https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/events/event.dir.html/content/vaticanevents/de/2026/1/24/messaggio-comunicazioni-sociali.html" target="_blank">https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/events/event.dir.html/content/vaticanevents/de/2026/1/24/messaggio-comunicazioni-sociali.html</a>&nbsp;<br /><br />Zudem stellt die Deutsche Bischofskonferenz eine Seite mit allen Papstbotschaften zu den Mediensonntagen zur Verfügung, auf der die Botschaft auch in deutscher Sprache bereitgestellt werden wird:&nbsp;<br /><br /><a href="https://www.dbk.de/themen/welttag-der-sozialen-kommunikationsmittel-mediensonntag/termine-und-botschaften" target="_blank">https://www.dbk.de/themen/welttag-der-sozialen-kommunikationsmittel-mediensonntag/termine-und-botschaften</a>&nbsp;<br /><br />Lesetipp:&nbsp;<br />Mehr zum Heiligen Franz von Sales lesen Sie in diesem Artikel:&nbsp;<br /><a href="https://explizit.net/religion/artikel/24-januar-gedenktag-franz-von-sales/" target="_top">https://explizit.net/religion/artikel/24-januar-gedenktag-franz-von-sales/&nbsp;<br /></a><em><br />Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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						<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
						<title>24. Januar: Gedenktag Franz von Sales</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/24-januar-gedenktag-franz-von-sales/</link>
						<description>Am heutigen Tag gedenkt die katholische Kirche dem Heiligen Franz von Sales, dem Ordensgründer und Patron der Schriftsteller:innen und Journalist:innen. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Januar ist der Gedenktag des Heiligen Franz von Sales, dem Ordensgründer und dem Patron der Schriftsteller:innen und Journalist:innen. Dazu wurde der 1923 durch Papst Papst Pius XI. ernannt. Hintergrund dafür war, dass Franz von Sales Flugblätter erstellt und verteilt hat, um im calvinistisch geprägten Chablais die Menschen - nach vier Jahren größtenteils erfolgreich - zum katholischen Glauben zu bekehren.&nbsp;<br /><br />Weitere Informationn zum Leben und Wirken von Franz von Sales kann auf der Website der &quot;Oblaten des Heiligen Franz von Sales&quot; nachgelesen werden:&nbsp;<a href="https://www.osfs.eu/franz-von-sales/" target="_blank">https://www.osfs.eu/franz-von-sales/</a>&nbsp;<br /><strong><br /></strong><strong>Herz-Reliquie&nbsp;</strong><strong>von Franz von Sales</strong><br /><br />Im Rahmen des &quot;Jubiläums der Medien&quot;, welches anlässlich des &quot;Heiligen Jahres 2025&quot; begangen wurde, war die Herz-Reliquie von Franz von Sales in die Lateranbasilika nach Rom gebracht worden (s. Foto von Christian Schnaubelt / kath.de), welche sonst im &quot;Kloster der Heimsuchung Mariens&quot; in Treviso&nbsp;in Italien aufbewahrt wird. Papst Franziskus forderte die Medienschaffende damals dazu auf, sich für eine respektvolle und aufbauende Kommunikation  einsetzen und „Träger der Hoffnung zu sein“. Dies sei eine zentrale Botschaft für  alle, die sich dem Beruf der Kommunikation widmen, berichtete Vatican News.&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Welttag der sozialen Kommunikationsmittel&quot;<br /><br /></strong>Annlässlich des Gedenktag des Heiligen Franz von Sales wird jeweils zum 24. Januar - mittlerweile zum 60. Mal im Jahr 2026 -&nbsp; die päpstliche Botschaft zum &quot;Welttag der sozialen Kommunikationsmittel&quot; im Vatikan veröffentlicht. Weitere Informationen und die deutschsprachigen Texte gibt es auf der <a href="https://www.dbk.de/themen/welttag-der-sozialen-kommunikationsmittel-mediensonntag/termine-und-botschaften" target="_blank">DBK-Website</a>.&nbsp;<br /><br /><strong>Lesetipp:&nbsp;</strong><br />Lesen Sie zum Gedenktag des Heiligen Franz von Sales auch den <a href="https://www.kath.de/kommentar/2026-01-25-franz-von-sales-schutzpatron-und-vorbild-fuer-journalist-innen" target="_blank">kath.de - Kommentar am 25. Januar 2026</a><em><br /><br />Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)<br /><br /></em><em>Der Autor hat für das Portal kath.de am <a href="https://explizit.net/medien/artikel/papst-franziskus-beim-medienjubilaeum-in-rom-kommunikation-als-bruecke-in-einer-zerissenen-welt/" target="_top">&quot;Medienjubiläum&quot;</a>&nbsp;anlässlich  des Heiligen Jahres 2025 in Rom teilgenommen, bei dem rund 10.000  Medienschaffende aus der ganzen Welt u.a. zu einer  Audienz sowie zu einer Heiligen Messe&nbsp;</em><em>mit Papst Franziskus&nbsp;</em><em>zusammengekommen waren.</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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						<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
						<title>&quot;KI-Kodex&quot; im &quot;Einklang mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag&quot;</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/ki-kodex-im-einklang-mit-dem-oeffentlich-rechtlichen-auftrag/</link>
						<description>ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle haben einen &quot;KI-Kodex&quot; verabschiedet. Dieser soll &quot;die neuen Möglichkeiten der Künstliche Intelligenz in Einklang mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag und den gemeinsamen Werten&quot; bringen. Wesentlich sei dabei, dass die publizistische Verantwortung weiterhin beim Menschen bleibe. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Die ARD hat am 22. Januar 2026 per Pressemitteilung bekannt gegeben:&nbsp;<br /><br />&quot;Die ARD-Landesrundfunkanstalten, das ZDF, die Deutsche Welle und das  Deutschlandradio haben gemeinsame Grundsätze für den Umgang mit KI  verabschiedet. Mit ihrem sechs Punkte umfassenden KI-Kodex bringen die  Partner die neuen Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz bietet, in  Einklang mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag und den gemeinsamen  Werten.<br /><br />Wesentlich ist der &quot;Human in the Loop&quot;-Ansatz: Die publizistische  Verantwortung bleibt beim Menschen. Um das Vertrauen des Publikums zu  sichern, verpflichten sich die Sender darüber hinaus zu Transparenz und  einer klaren Kennzeichnung KI-generierter Inhalte.<br /><br />Der Kodex legt zudem hohe Standards für den Umgang mit Daten fest und  verankert Energieeffizienz als Kriterium bei Training und Anwendung. (...)&quot;<br /><br /><a href="https://www.ard.de/die-ard/presse-und-kontakt/ard-pressemeldungen/2026/ARD-ZDF-Deutschlandradio-und-Deutsche-Welle-verabschieden-KI-Kodex-100/" target="_blank">(https://www.ard.de/die-ard/presse-und-kontakt/ard-pressemeldungen/2026/ARD-ZDF-Deutschlandradio-und-Deutsche-Welle-verabschieden-KI-Kodex-100/</a>)<br /><strong><br />Der &quot;KI-Kodex&quot; steht hier im Wortlaut zur Verfügung (PDF):</strong><br /><a href="https://www.ard.de/die-ard/KI-Kodex-100.pdf" target="_blank">https://www.ard.de/die-ard/KI-Kodex-100.pdf</a>&nbsp;<br /><br />Hinweis: Der Verein publicatio e.V., der Herausgeber u.a. der Portale explizit.net und kath.de ist, hat bereits im März 2024 eine Selbstverpflichtungserklärung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz verabschiedet, die ebenfalls garantiert, dass alle Artikel von einem Menschen - nach journalistischen Regeln - letztverantwortet werden (<a href="https://explizit.net/(https://www.publicatio-verein.net/).">https://www.publicatio-verein.net/</a>).<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Medien</category>
							
						
						
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					<item>
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						<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Söding: &quot;Der Versuch, den Synodalen Weg in Deutschland als Sonderweg hinzustellen, ist gescheitert.&quot;</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/soeding-der-versuch-den-synodalen-weg-in-deutschland-als-sonderweg-hinzustellen-ist-gescheitert/</link>
						<description>Vom 29.-31. Januar 2026 wird in Stuttgart die letzte Synodalversammlung des &quot;Synodalen Weges&quot; tagen, um den Prozess zu reflektieren. ZdK - Vizepräsident Prof. Thomas Söding betonte gegenüber den Portalen explizit.net und kath.de: &quot;Der Versuch, den Synodalen Weg in Deutschland als Sonderweg hinzustellen, ist gescheitert.&quot;</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Gegenüber den Portalen explizit.net und kath.de gab Prof. Thomas Söding, Vizepräsident des ZdK und Mitglied des Synodalpräsidiums des Synodalen Weges, dieses Statement ab:<br /><br /><strong>Welche Chancen oder Herausforderungen sehen Sie im Bezug auf die Umsetzung der Weltsynodenbeschlüsse in Deutschland und für die synodalen Prozesse in den deutschen Bistümern für das neue Jahr 2026?&nbsp;</strong><br /><br />Söding: &quot;Die katholische Kirche in Deutschland ist ein aktiver Teil der Weltkirche. Ich erinnere nur an die Hilfswerke, die Solidarität üben, auch spirituelle, zwischen Ost und West, Nord und Süd. Der Versuch, den Synodalen Weg in Deutschland als Sonderweg hinzustellen, ist gescheitert.&nbsp;<br /> <br /> Die Weltsynode hat dem Synodalen Weg in Deutschland gutgetan, weil sie nicht nur die brennenden Themen bestätigt, die auf der Agenda stehen, sondern auch Impulse setzt, Synodalität in der Methode, in der Vernetzung und in der Zielsetzung zu schärfen.</p>
<p>Entscheidend ist dreierlei:<br /><br />Erstens, dass Synodalität kein Selbstzweck ist, sondern ein Mittel, das Evangelium neu zu entdecken – auf dem Weg der Umkehr, persönlich und gemeinschaftlich, im Geist und in den Strukturen, vor Ort und in weltweiter Verbundenheit.&nbsp;<br /><br />Zweitens, dass Synodalität nicht nur innerkirchlich gedacht wird, sondern Koalitionen mit allen Menschen guten Willens umfasst. </p>
<p>Und drittens, dass Sinn und Zweck synodaler Erneuerung nicht die Selbstoptimierung der Kirche ist, sondern ihr Dienst an der Vermittlung von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit, von Hoffnung, Trost und Sinn mitten in der Welt von heute.&nbsp;<br /> <br /> 2026 wird ein Neuanfang - dem kann und muss viel folgen.&quot;<br /><br />Weitere Informationen zur Synodalversammlung 2026 in Stuttgart finden Sie auf dieser Website:<br /><a href="https://www.synodalerweg.de/service/aktuelles/meldung/sechste-synodalversammlung-des-synodalen-weges-vom-29-bis-31-januar-2026-in-stuttgart" target="_blank">https://www.synodalerweg.de/service/aktuelles/meldung/sechste-synodalversammlung-des-synodalen-weges-vom-29-bis-31-januar-2026-in-stuttgart</a>&nbsp;<br /><br /><strong>Ein Beitrag im Rahmen des Monatsthemas &quot;Synodale Kirche&quot; der Portale explizit.net und kath.de.&nbsp;<br /></strong>Alle Beiträge finden Sie auf der Wesbite: <a href="https://explizit.net/monatsthema/" target="_top">https://explizit.net/monatsthema</a>.&nbsp;<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.netr und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Monatsthema</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 12:30:51 +0100</pubDate>
						<title>Neujahrsbotschaften 2026</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/neujahrsbotschaften-2026/</link>
						<description>Die Portale explizit.net und kath.de dokumentieren die Botschaften aus Kirche und Politik zum Neujahrstag sowie zum heutigen &quot;Welttag des Friedens&quot; in der katholischen Kirche. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern Gottes Segen für das Jahr 2026. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welttag des Friedens 2026<br /><br /></strong>&quot;Der Friede sei mit euch allen: hin zu einem „unbewaffneten und entwaffnenden“ Frieden&quot;, so lautet der Titel den <strong>Papst Leo XIV. </strong>für seine Botschaft zum Weltfriedenstag 2026, den die katholische Kirche wie jedes Jahr am 1. Januar begeht, ausgewählt hat.&nbsp;<br /><strong><br /></strong>Auszug aus der <a href="https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/messages/peace/documents/20251208-messaggio-pace.html" target="_blank">Papstbotschaft zum Welttag des Friedens 2026</a>:</p>
<p>„Der Friede sei mit dir!“ Dieser sehr alte Gruß, der auch heute noch in  vielen Kulturen alltäglich ist, wurde am Abend des Ostertages durch den  auferstandenen Jesus mit neuer Kraft erfüllt. (…) Bereits am Abend  meiner Wahl zum Bischof von Rom war es mir ein Anliegen, meinen Gruß in  dieses gemeinsame Bekenntnis einfließen zu lassen. Und ich möchte es  noch einmal betonen: Dies ist der Friede des auferstandenen Christus,  ein unbewaffneter und entwaffnender Friede, demütig und beständig. Er  kommt von Gott, dem Gott, der uns alle bedingungslos liebt.&quot;<br /><br />Quelle:<br /><a href="https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/messages/peace/documents/20251208-messaggio-pace.html" target="_blank">https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/messages/peace/documents/20251208-messaggio-pace.html</a>&nbsp;&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Die Botschaft ist  ein starkes Plädoyer für die Achtung  des Völkerrechts und die  Bedeutung des interreligiösen Dialogs&quot;</strong><br /><br />Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, der <strong>Erzbischof </strong>von Paderborn&nbsp;<strong>Dr.  Udo Markus Bentz</strong>,  würdigte die Botschaft des Papstes und  ermutigt, sie – nicht nur am  Welttag des Friedens – in die Arbeit der  Kirche aufzunehmen: „Papst Leo  XIV. erläutert sehr grundlegend, wie  wirklicher Frieden in unserer von  Ausgrenzung und Gewalt geplagten Welt  gelingen kann. Die Botschaft ist  ein starkes Plädoyer für die Achtung  des Völkerrechts und die  Bedeutung des interreligiösen Dialogs, das ich  mir ganz und gar zu  eigen mache“, wie die Deutsche Bischofskonferenz bekanntgab.&nbsp;&nbsp;<br /><br />Quelle:&nbsp;<br /><a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/papst-leo-xiv-zum-welttag-des-friedens-am-1-januar-2026" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/papst-leo-xiv-zum-welttag-des-friedens-am-1-januar-2026</a>&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Die  Welt wird nicht durch Waffengewalt gerettet, sondern durch Bemühen um  Verständnis, Vergebung und Annahme.&quot; </strong><br /><br />&quot;Die  Welt wird nicht durch Waffengewalt gerettet, sondern durch Bemühen um  Verständnis, Vergebung und Annahme.&quot; Das hat <strong>Papst Leo XIV. </strong>am Neujahrstag 2026 bei einer Heiligen Messe im Petersdom  gesagt. Jeder Tag könne für jeden dank der großzügigen Liebe und  Barmherzigkeit Gottes und dank der eigenen freien Antwort der Beginn  eines neuen Lebens sein, berichtet Vatican News.&nbsp;<br /><br />Quelle:<br /><a href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-01/wortlaut-neujahr-predigt-papst-leo-xiv-hochfest-maria-frieden.html?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=NewsletterVN-DE" target="_blank">https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-01/wortlaut-neujahr-predigt-papst-leo-xiv-hochfest-maria-frieden.html?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=NewsletterVN-DE</a>&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Fehlt es eigentlich an guten Nachrichten oder erzählen wir zu wenig davon?&quot;</strong></p>
<p>Der Limburger <strong>Bischof Dr. Georg Bätzing</strong>, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) stellte in seiner Predigt am 31. Dezember im Dom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main die Frage: &quot;Fehlt es eigentlich an guten Nachrichten oder erzählen wir zu wenig davon?&quot; und gab - bezugnehmend auf den Philosoph und Kulturwissenschaftler Byung-Chul Han - auch die Antwort: &quot;Gerade haben wir das Geburtsfest Jesu gefeiert. Ein neues Jahr beginnt: ein Ansporn, gute Nachrichten aufzuspüren von dem, was neu beginnt, und sie weiterzuerzählen.&quot;<strong><br /><br /></strong>  Quelle: <br /><a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/predigt-von-bischof-dr-georg-baetzing-vorsitzender-der-deutschen-bischofskonferenz-in-der-eucharistiefeier-zum-jahresabschluss" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/predigt-von-bischof-dr-georg-baetzing-vorsitzender-der-deutschen-bischofskonferenz-in-der-eucharistiefeier-zum-jahresabschluss&nbsp;</a><strong><br /><br /></strong><strong>Christinnen und Christen leisten „einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt“ in der Gesellschaft</strong><br /><br />In seiner Neujahrsbotschaft rief der Essener <strong>Bischof </strong><strong>Franz-Josef Overbeck</strong> trotz politischer und gesellschaftlicher Krisen zu Hoffnung und Zuversicht auf. „Was auch immer kommen mag, Gott wird uns das Nötige an Weisheit und Kraft schenken, um uns allen Herausforderungen zu stellen“, sagte Overbeck, der auch adveniat-Bischof und Militärbischof ist. Hoffnung sei dabei mehr als naiver Optimismus oder bloßes Wunschdenken. „Wahre Hoffnung stellt sich der Wirklichkeit so, wie sie ist.“ Zudem bedeute Hoffen, „unbeirrt am Sinn und Wert unseres Tuns festzuhalten, selbst dann, wenn der Erfolg ungewiss ist oder lange auf sich warten lässt.“ <br /> <br />Aus dieser Hoffnung heraus, leisteten Christinnen und Christen in der Gesellschaft „einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt“, betont der Ruhrbischof weiter. So könne die Kirche auch in Zukunft „eine integrative und stärkende Kraft in unserer Gesellschaft sein, indem sie verbindet, was derzeit auseinanderzufallen droht“, sagte Overbeck, wie das Bistum Essen berichtet.&nbsp;<strong><br /><br /></strong><strong>„Deutschland ist ein großartiges Land. Lassen wir uns auch in 2026 von Zuversicht und Glauben an unsere eigene Kraft leiten.“&nbsp;<br /><br /></strong>Das sagte&nbsp;<strong>Bundeskanzler Friedrich Merz</strong> in seiner Neujahrsansprache für das Jahr 2026 und führte darin aus: &quot;(...) Die Entwicklungen zeigen, dass wir inmitten eines Epochenbruchs leben. Doch ich möchte Ihnen aus tiefster innerer Überzeugung sagen: Wir haben es selbst in der Hand, jede dieser Herausforderungen aus eigener Kraft zu bewältigen. Wir sind nicht Opfer von äußeren Umständen. Wir sind kein Spielball von Großmächten. Unsere Hände sind nicht gebunden.&quot;<br /><br />In der am 31. Dezember im Fernsehen ausgestrahlten Ansprache sagte Bundeskanzler Friedrich Merz weiterhin:&nbsp;<br /><br />&quot;(...) Lassen wir uns deshalb nicht von Angst und Verzagtheit leiten, sondern von Zuversicht und dem Glauben an unsere eigene Kraft zur Bewältigung jeder Herausforderung, ganz gleich wie groß sie auch sein mag. Dies ist ein Auftrag für uns alle.&quot;<br /><br />Quelle:<br /><a href="https://www.bundeskanzler.de/bk-de/mediathek/neujahrsansprache-kanzler-2026-2401366" target="_blank">https://www.bundeskanzler.de/bk-de/mediathek/neujahrsansprache-kanzler-2026-2401366</a>&nbsp;<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefrdakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
								<category>Politik</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
						<title>2025: Ein Jahr, dass Spuren hinterlässt</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/2025-ein-jahr-dass-spuren-hinterlaesst/</link>
						<description>Selten verdichteten sich kirchengeschichtlich bedeutsame Ereignisse so stark, wie im heute endenden Heiligen Jahr. Durch den Tod von Papst Franziskus, die Wahl von Papst Leo XIV., Jubiläen und Heiligsprechungen waren die Blicke dabei vor allem nach Rom gerichtet. Aber es lohnt sich auch der Blick auf die Veränderungen in Deutschland, wo Kirchen und Politik im Jahr der vorgezogenen Bundestagswahl, im Fokus standen.</description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Jahr mit zwei Päpsten </strong><br /> <br /> Am Morgen des 21. April 2025, dem Ostermontag, verstarb <strong>Papst Franziskus</strong> im Alter von 88 Jahren in der Vatikanstadt. „Heute Morgen um 7.35 Uhr ist der Bischof von Rom, Franziskus, in das Haus des Vaters zurückgekehrt&quot;, verkündete Kardinal Kevin Farrell. <br /> <br /> Der Tod kam nach wochenlanger schwerer Krankheit: Franziskus hatte vom 14. Februar bis 23. März 38 Tage in der römischen Gemelli-Klinik verbracht. Während dieser Zeit traf der Pontifex trotzdem wichtige Entscheidungen, wie die Umsetzung der Beschlüsse der Weltsynode 2024. Auf eigenen Wunsch fand Papst Franziskus seine letzte Ruhe nicht im Petersdom, sondern in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom.<br /> <br /> Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de.: <br /><a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-04-21-der-unvollendete-reformer" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-04-21-der-unvollendete-reformer<br /></a><a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-04-26-sedisvakanz-2025-wohin-steuert-die-katholische-kirche" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-04-26-sedisvakanz-2025-wohin-steuert-die-katholische-kirche</a>&nbsp;<br /><br />Als zwei der größten „Vermächtnisse“ von Papst Franziskus werden die Enzyklika<strong> „Laudato  si“ </strong>(die 2025 zehntes Jubiläum hatte) und die Note <strong>„Antiqua et  nova“ </strong>zum Umgang mit künstlicher Intelligenz angesehen.&nbsp;<br /><br />Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de:&nbsp;<br /><a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-06-09-10-jahre-laudato-si-papst-franziskus-vermaechtnis-und-auftrag" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-06-09-10-jahre-laudato-si-papst-franziskus-vermaechtnis-und-auftrag</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-06-29-antiqua-et-nova-epochenwandel-im-verhaeltnis-von-kuenstlicher-intelligenz-und-menschen" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-06-29-antiqua-et-nova-epochenwandel-im-verhaeltnis-von-kuenstlicher-intelligenz-und-menschen</a> <br /> <br /> Bereits am 7. Mai 2025 – nur 16 Tage nach dem Tod von Papst Franziskus – begann das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers. 133 wahlberechtigte Kardinäle versammelten sich in der Sixtinischen Kapelle unter der Leitung von Kardinal Pietro Parolin. Am Abend des zweiten Tages, dem 8. Mai 2025, stieg weißer Rauch über dem Petersdom auf: Im vierten Wahlgang hatten die Kardinäle einen neuen Papst gewählt. Es war R<strong>obert Francis Prevost,</strong> der den Namen Leo XIV. annahm. Mit <strong>Papst Leo XIV.</strong>, dessen Amtseinführung am 18. Mai stattfand, führt erstmals ein US-Amerikaner die katholische Kirche. <br /> <br /> Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de.:<br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-05-09-papst-leo-xiv-vor-schwieriger-mission" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-05-09-papst-leo-xiv-vor-schwieriger-mission</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-05-12-weiter-so-aber-trotzdem-ein-bisschen-anders" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-05-12-weiter-so-aber-trotzdem-ein-bisschen-anders</a><br /><br />Am 9. Oktober 2025 veröffentlichte Papt Leo XIV. sein erstes lehramtliches Dokument: die Apostolische Exhortation <strong>„Dilexi te&quot; </strong>über die Sorge der Kirche für die Armen. Das Schreiben geht weitgehend auf Vorarbeiten von Franziskus zurück, wurde aber von Leo XIV. überarbeitet und unterzeichnet.<br /><br />Die ersten sechs Monate von Papst Leo XIV. zeigten dabei sowohl Kontinuität mit seinem Vorgänger als auch deutliche Unterschiede in den Themen und vor allem in den Tönen.<strong><br /> </strong><br /> Kommentare in unserem Partnerportal kath.de:<br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-08-17-100-tage-papst-leo-pontifikat-mit-neuen-themen-und-toenen" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-08-17-100-tage-papst-leo-pontifikat-mit-neuen-themen-und-toenen</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-11-09-in-illo-uno-unum" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-11-09-in-illo-uno-unum</a> <br /> <br /><strong>Das Heilige Jahr 2025 in Rom<br /> </strong><br /> Das Jahr 2025 war bereits lange zuvor als besonderes Jahr vorgesehen gewesen: Papst Franziskus hatte es als sogenanntes ordentliches Heiliges Jahr ausgerufen – ein Ereignis, das nur alle 25 Jahre stattfindet. Unter dem Leitwort <strong>„Pilger der Hoffnung&quot;</strong>&nbsp;stand das Jubiläumsjahr, dass alle (Besucher:innen-) Rekorde brach. Allein von Mai bis Dezember 2025 – also unter Papst Leo XIV. – strömten 2,9 Millionen Menschen zu päpstlichen Veranstaltungen in den Vatikan. Der „Höhepunkt“ war das Jubiläum der Jugend, an dessen Abschlussgottedienst mehr als eine Million junger Menschen aus etwa 150 Ländern teilnahmen.&nbsp;<br /> <br /> Die Jubiläumsfeierlichkeiten, zu dem 35 Milliopnen Pilger:innen – zusätzlich zu den regulären 50 Millionen jährlichen Besuchern - in Rom erwartet wurden, haben den Vatikan und die Stadt Rom für große Herausforderungen gestellt (z.B. durch viele Baustellen). Eine weitere Ankündigung kam Ende 2025: Für das Jahr <strong>2033 </strong>wurde ein &quot;außerordentliches&quot; Heiliges Jahr (2000 Jahre nach dem Tod Christi) angekündigt.&nbsp;</p>
<p>Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de.:<br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-02-02-kommunikation-kann-bruecken-bauen-zwischen-menschen-und-zwischen-menschen-und-maschinen" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-02-02-kommunikation-kann-bruecken-bauen-zwischen-menschen-und-zwischen-menschen-und-maschinen</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-08-04-" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-08-04-</a> <br /> <br /> <strong>Weltsynode und synodale Prozesse in Deutschland<br /> <br /> </strong>Die Fortsetzung des synodalen Prozesses auf Weltebene, den Papst Franziskus noch kurz vor seinem Tod mit der „Ziellinie“ einer „Kirchenversammlung im Vatikan“ im Oktober 2028 auf den Weg gebracht hat, griff Papst Leo XIV. auf, setzte dabei auch aber eigene Akzente. Papst Franziskus hat mit kirchlicher Macht versucht, alle im Boot zu halten, Papst Leo setzt stattdessen mehr auf die Teilhabe und auf die Einheit der Kirche.<br /> <br /> Damit bleibt die katholische Kirche auf dem Weg zu mehr Synodalität, Teilhabe und Transparenz „auf Kurs“ – ein Zeichen von Kontinuität und von Erneuerung zugleich. <br /> <strong><br /> </strong>Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de: <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-10-26-synodalitaet-in-der-katholischen-kirche-weg-ohne-umkehr" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-10-26-synodalitaet-in-der-katholischen-kirche-weg-ohne-umkehr</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-07-08-alea-iacta-est-der-synodale-prozess-der-weltkirche-geht-weiter" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-07-08-alea-iacta-est-der-synodale-prozess-der-weltkirche-geht-weiter</a><strong> <br /> </strong><a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-05-25-wir-wollen-eine-synodale-kirche-auf-dem-weg-sein" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-05-25-wir-wollen-eine-synodale-kirche-auf-dem-weg-sein</a> <br /> <br /> Zudem rief Papst Leo XIV. zu einer stärkeren Beteiligung von Lai:innen auf, worüber unser Parnterportal kath.de berichtete:&nbsp;<br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-09-21-die-staerkere-beteiligung-von-lai-innen-ist-kein-modetrend" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-09-21-die-staerkere-beteiligung-von-lai-innen-ist-kein-modetrend</a> <br /> <br /> Auch in Deutschland hat das Jahr 2025 Weichenstellungen für die Weiterführung des „synodalen Weges“ gesetzt. Bei der Abschlusssitzung des „Synodalen Rates“ wurde im November mit dem einstimmigen Beschluss zur Bildung einer <strong>„Synodalkonferenz“</strong> ein neues Kapitel im Rahmen des „Synodalen Weges“ aufgeschlagen. Dieses neue Gremium soll Bischöfe und Laien gleichberechtigt zusammenführen: 27 Diözesanbischöfe, 27 Mitglieder des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und 27 weitere gewählte Mitglieder werden künftig „gemeinsam über das kirchliche Leben in Deutschland beraten und Beschlüsse fassen&quot;, wie die Satzung festlegt.&nbsp;Gleichzeitig bleibt aber Einigkeit unter den Bischöfen weiterhin ein &quot;Wunschdenken&quot;, da vier Bischöfe die Mitarbeit in den bisherigen synodalen Gremien in Deutschland mit einem Schreiben aus Mai 2025 ablehnten.&nbsp;<br /><br />Zudem steht noch die Entscheidung von Papst Leo aus, ob das neue Gremium anerkannt wird. Auf einer fliegenden Pressekonferenz am 01. Dezember 2025 sagte der Ponifiex: &quot;„Es braucht weiteren Dialog in Deutschland selbst, so dass niemandes Stimme ausgeschlossen wird&quot; (...) und ferner &quot;„Ich bin sehr hoffnungsvoll, dass sich alles zum Guten wenden wird&quot;.&nbsp;<br /><br />Kommentar aus unserem Partnerportal kath.de: <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-11-24-an-synodalitaet-fuehrt-kein-weg-mehr-vorbei" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-11-24-an-synodalitaet-fuehrt-kein-weg-mehr-vorbei</a><strong> <br /> <br /> Heiligsprechungen 2025<br /><br /></strong>Das Jahr 2025 war auch reich an Heiligsprechungen. Insgesamt sprach Papst Leo XIV. neun Menschen heilig.&nbsp;Die bedeutendste Zeremonie fand&nbsp;am 7. September auf dem Petersplatz in Rom statt: Die Heiligsprechungen von <strong>Carlo Acutis </strong>und von <strong>Giorgio Frassati</strong> durch Papst Leo vollzogen, die sein Vorgänger Papst Franziskus kanonisiert hatte. Der als „Cyber-Apostel“ bezeichnete Acutis steht dabei dafür, dass die „digitale Welt“ für die „Millennial-Generation“ identisch mit der „normalen Welt“ ist. Zugleich warfen die beiden Heiligsprechungen auch kritische Fragen auf.<strong><br /> <br /> </strong>Kommentar aus unserem Partnerportal kath.de: <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-09-08-das-digitale-ist-das-normale" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-09-08-das-digitale-ist-das-normale</a> <br /> <br /> <strong>Künstliche Intelligenz und Kirche<br /> <br /> </strong>„Die Kirche muss bei der ethischen Gestaltung der KI-Revolution eine führende Rolle spielen“, schrieb Papst Leo XIV. und schrieb der KI – anders als sein eher technikkritische Vorgänger – KI als „Teil des göttlichen Schöpfungsaktes“ eine neue Rolle zu. Dennoch ruft auch der neue Pontifex, der KI zu einen seiner Schwerpunkte benannt hat, zu dessen Regulierung und der Schaffung eines ethischen Codex für KI auf.&nbsp;<strong><br /><br /></strong>Vatikannahe Medien berichten, dass in 2026 auch eine Enzyklika von Papst Leo zum Thema KI unter dem vermeintlichen Titel <strong>&quot;Magnifica Humanitas&quot; </strong>erscheinen soll<strong>&nbsp;</strong>(<a href="https://explizit.net/(https://www.silerenonpossum.com/it/magnifica-humanitas-leone-xiv-lavora-allenciclica-sulle-nuove-sfide-antropologiche/)">https://www.silerenonpossum.com/it/magnifica-humanitas-leone-xiv-lavora-allenciclica-sulle-nuove-sfide-antropologiche/</a>). Dies ist aber noch nicht durch den Vatikan oder Papst Leo bestätigt worden.&nbsp;<br /><br />Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de:<br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-11-18-ist-kuenstliche-intelligenz-teil-des-goettlichen-schoepfungsakts" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-11-18-ist-kuenstliche-intelligenz-teil-des-goettlichen-schoepfungsakts<br />https://www.kath.de/kommentar/2025-11-02-kuenstliche-intelligenz-freie-fahrt-oder-begrenzung-durch-leitplanken</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-10-05-kuenstliche-intelligenz-liegt-die-verantwortung-noch-beim-menschen" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-10-05-kuenstliche-intelligenz-liegt-die-verantwortung-noch-beim-menschen<br />https://www.kath.de/kommentar/2025-08-10-kuenstliche-intelligenz-freiheit-nur-durch-transparenz</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-07-27-kann-kuenstliche-intelligenz-ueberhaupt-neutral-sein" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-07-27-kann-kuenstliche-intelligenz-ueberhaupt-neutral-sein</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-06-01-die-kirche-kann-und-muss-bei-der-ethischen-gestaltung-der-ki-revolution-eine-fuehrende-rolle-spielen-papst-leo-xiv" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-06-01-die-kirche-kann-und-muss-bei-der-ethischen-gestaltung-der-ki-revolution-eine-fuehrende-rolle-spielen-papst-leo-xiv</a> <br /> <br /> <strong>Regierungswechsel in Deutschland<br /> <br /> </strong>Zu Beginn des Jahres 2025 gerieten Politiker:innen und Kirchenvertreter:innen – im Umfeld der vorgezogenen Bundestagswahl – aneinander. Es ging um die Frage, ob Kirche sich politisch „einmischen“ sollten oder nicht. Ausgangspunkt war der Kritik von EKD und DBK-Vertreter*innen an einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD bei der Verabschiedung von Gesetzen im Bundestag (CDU tolerierte dabei eine Zustimmung der AfD).&nbsp;<br /><br />In der zum Teil hitzig geführten Debatte wurde deutich: Es deutet sich einerseits ein Paradigmenwechsel zwischen Kirche und Politik an und andererseits braucht die Politik die Stimme der Kirchen.&nbsp;<strong><br /> <br /> </strong>Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de: <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-08-24-100-tage-bundesregierung-zeit-dass-sich-was-dreht" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-08-24-100-tage-bundesregierung-zeit-dass-sich-was-dreht</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-04-19-die-politik-braucht-die-stimme-der-kirchen" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-04-19-die-politik-braucht-die-stimme-der-kirchen</a><strong> <br /> </strong><a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-04-14-kirche-und-politik-paradigmenwechsel" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-04-14-kirche-und-politik-paradigmenwechsel</a><strong> <br /> <br /> </strong>Aber auch das Thema <strong>„Wehrhaftigkeit der Demokratie“ </strong>war im Jahr 2025 präsent. <br /> <br /> Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de:<br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-12-21-demokratie-endet-nicht-an-der-wahlurne" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-12-21-demokratie-endet-nicht-an-der-wahlurne</a><strong>&nbsp;<br /><br />Personalien<br /></strong><br />Papst Leo XIV. nahm am 09. März das Rücktrittsgesuch von <strong>Dr. Felix Genn</strong>, Bischof von Münster, an. Das zweitgrößte deutsche Bistum wird vorrübergehend von Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers geleitet, während das Wahlverfahren nach &quot;Preußenkonkordat&quot; läuft.&nbsp;<br /><br />Turnusgemäß stehen 2025 und 2026 auch Wahlen beim Zusammenschluss der Lai:innen (ZdK) und der Bischöfe (DBK) statt. <strong>Dr. Irme Stetter-Karp </strong>wurde als ZdK - Präsidentin wiedergewählt, ob Bischof Georg Bätzing erneut kandidieren wird, ließ der Limbuger Bischof auf Medienfragen bisher unbeantwortet.&nbsp;<strong><br /><br /></strong>Ein besonderes Ereignis für Deutschland war die Ernennung von <strong>Pater Joshy George Pottackal </strong>zum  Weihbischof von Mainz am 25. November 2025. Der 48-jährige, aus Indien  stammende Ordensmann mit deutscher Staatsbürgerschaft wurde damit „zum  ersten Mal ein Katholik mit außereuropäischen Wurzeln Bischof in  Deutschland.&nbsp;<br /><strong><br />Verstetigung von Krisen</strong><strong><br /> </strong><br /> Das Jahr 2025 war für die katholische Kirche nicht nur ein Jahr von historischen Ereignissen, sondern auch ein Jahr der Verstetigung von Krisen: Kritik an Missbrauchsaufarbeitung und anhaltend hohe Austrittszahle in Deutschland (die Zahl der Katholiken sank auf 19,8 Millionen, was nur noch 23,7 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht und erstmals planten an Weihnachten 2025 die Mehrheit der Deutschen keinen Kirchgang), die Kritik der Jugend - begleitet durch finanzielle Skandale in Vatikan und eine zunehmende innerkirchliche Polarisierung. Nicht nur Papst Leo XIV., sondern auch die deutschen Bischöfe und die Lai:innen stehen vor großen Herausforderungen…<br /> <br /> Kommentare aus unserem Partnerportal kath.de: <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-12-23-weihnachten-zeit-fuer-offene-tueren" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-12-23-weihnachten-zeit-fuer-offene-tueren</a> <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-03-22-glaube-ohne-kirche-warum-junge-menschen-sich-abwenden" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-03-22-glaube-ohne-kirche-warum-junge-menschen-sich-abwenden<br /><br /></a><strong>Fazit: Ein Jahr, dass Spuren hinterlässt&nbsp;</strong><br /><br />Selten verdichteten sich kirchengeschichtlich bedeutsame Ereignisse so stark, wie im Jahr 2025. Aber wahrscheinlich erst 2026 (oder später) wird sich zeigen, welche langfristigen Auswirkungen die Ereignisse und Entscheidungen aus dem heute zu Ende gehenden Jahr haben werden. Aber eins scheint sich bereits jetzt abzuzeichen: <strong>Die Kirche wird sich wandeln, wie sie es bereits seit Anbeginn tut.</strong><br /><br />Der Autor nahm als Journalist am „Jubiläum der Medien“ Ende Januar 2025 unter Leitung von Papst Franziskus und am „Jubiläum der Jugend“ im Juli / August 2025 unter Leitung von Papst Leo XIV. in Rom teil.</p>
<p><em>Christian Schnaubelt<br /> (Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)&nbsp; </em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
								<category>Politik</category>
							
						
						
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						<pubDate>Sat, 27 Dec 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Frieden benötigt „einen Funken Mut“</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/frieden-benoetigt-einen-funken-mut/</link>
						<description>An Weihnachten ist der Friedensfürst geboren und Papst Leo XIV. appellierte an alle Krisengebiete der Welt, wenigstens für 24 Stunden die Kämpfe einzustellen. Der Weihnachtsfrieden ist aktuell keine Realität, leider. Aber deswegen resignieren? Nein. Manchmal braucht man „einen Funken Mut“, um für den Frieden einzustehen. Daran erinnert uns die Aktion „Friedenslicht aus Betlehem“, die bis zum 06. Januar andauert. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p> Das in der Geburtsgrotte Jesu Christi entzündete Licht hat einen weiten Weg hinter sich: Von Betlehem über Tel Aviv, Wien, Linz sowie Dortmund und Münster erreichte es nach 3.600 Kilometern beispielsweise Bochum. Hier hat die explizit.net – Redaktion ihren Sitz. Aber auch viele andere Orte im gesamten Bundesgebiet und unsere Nachbarländer, wie die Niederlande und Polen. Auch in die Ukraine wurde das Friedenslicht gebracht.&nbsp;<br /> <br /><strong>„Für alle Menschen guten Willens“<br /><br /></strong>&quot;Bis zum Heiligen Abend waren in Nordrhein-Westfalen rund 15.000  Pfadfinderinnen und Pfadfinder unterwegs sein, um das Friedenslicht an  ‚alle Menschen guten Willens‘ weiterzureichen“, betonte der Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände (rdp) NRW. „Ein  starkes Zeichen für den Frieden, das bis heute nichts an seiner  Aktualität verloren hat, im Gegenteil sogar noch wichtiger ist“. Unterstützung erhielten die scouts und guides von den Kirchen  und der Politik, so z.B. durch <strong>Ministerpräsident Hendrik Wüst </strong>und  Landtagspräsident André Kuper, die das Licht in Düsseldorf in Empfang nahmen.&nbsp;<br /><br />Darüber hinaus wurde das Friedenslicht auch in den Bundestag sowie in Bundesministerien und -Institutionen in Berlin gebracht. Höhepunkt war dabei eine Übergabe an <strong>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier</strong>,&nbsp;der das Motto &quot;Ein Funke Mut&quot; in seiner <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xBlUXafUB5g&amp;t=351s" target="_blank">Weihnachtsansprache 2025 </a>(Minute 6:23) aufgriff und darin betonte, dass dieses Licht ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht in  schwierigen Zeiten sei. <br /><br />Quellen:<br /><a href="https://pfadfinden-in-deutschland.de/de/ueber-uns/neuigkeiten/politisches-friedenslicht-2025" target="_blank">https://pfadfinden-in-deutschland.de/de/ueber-uns/neuigkeiten/politisches-friedenslicht-2025&nbsp;</a><br /><a href="https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2025/12/251215-Pfadfinder.html" target="_blank">https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2025/12/251215-Pfadfinder.html</a>&nbsp;<br /><br /><strong>Friedenslicht leuchtet auch bei den Soldat:innen im In- und Ausland<br /><br /></strong>Seit 14 Jahren reichen Pfadfinder:innen und die aktion kaserne des BDKJ das Friedenslicht an die evangelische und katholische Militärseelsorge weiter, damit es an Bundeswehr - Standorten im In- und Ausland an Weihnachten leuchten kann. In diesem Jahr leuchtet das Licht unter anderem in Litauen.&nbsp;<br /><strong><br /></strong>Quellen:<br /><a href="https://www.katholische-militaerseelsorge.de/aktuelles/nachrichten/newsdetails/ein-funke-mut" target="_blank">https://www.katholische-militaerseelsorge.de/aktuelles/nachrichten/newsdetails/ein-funke-mut</a>&nbsp;<br /><a href="https://www.katholische-militaerseelsorge.de/aktuelles/nachrichten/newsdetails/friedenslicht-erreicht-litauen" target="_blank">https://www.katholische-militaerseelsorge.de/aktuelles/nachrichten/newsdetails/friedenslicht-erreicht-litauen</a>&nbsp;</p>
<p><strong>„Ein Funke Mut“</strong></p>
<p>Die Aktion Friedenslicht aus Betlehem, die bis zum 06. Januar andauert, steht in diesem Jahr 2025 unter dem  bundesweiten Motto „Ein Funke Mut“. Es soll die Menschen daran erinnern,  dass es oft kleine Gesten der Zivilcourage sind, die große Bedeutung für  den Frieden und unser Leben in Demokratie und Freiheit haben.<br /><br />Weitere Informationen zum #friedenslicht gibt es auf der offiziellen Website&nbsp;<a href="http://www.friedenslicht.de" target="_blank">www.friedenslicht.de</a>. <br /> <br /> Lesetipp zum Friedenslicht aus Betlehem aus unserem Partnerportal kath.de: <br /> <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-12-17-ein-funke-mut" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-12-17-ein-funke-mut</a> <br /> <br /> <em>Christian Schnaubelt<br /> (Chefredakteur und Herausgeber von explitit.net und kath.de)</em> </p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-2606</guid>
						<pubDate>Wed, 24 Dec 2025 10:54:04 +0100</pubDate>
						<title>Weihnachtsbotschaften 2025</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/weihnachtsbotschaften-2025/</link>
						<description>Die Portale explizit.net und kath.de dokumentieren die Weihnachtsbotschaften aus Kirche und Politik und wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&quot;Waffenstillstand an Weihnachten&quot;</strong><br /><strong><br />Papst Leo XIV.</strong>  hat zu einem weltweiten Waffenstillstand zu Weihnachten  aufgerufen.  &quot;Ich erneuere meine Bitte an alle Menschen guten Willens,  einen Tag des  Friedens zu respektieren - zumindest am Festtag der Geburt  unseres  Erlösers&quot;, sagte der Pontifex am. 23. Dezember in Castel Gandolfo  gegenüber Medien.&nbsp;<br /><br />Quellen:<br /><a href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-12/leo-xiv-papst-krieg-ukraine-russland-weihnachten-presse-usa.html" target="_blank">https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-12/leo-xiv-papst-krieg-ukraine-russland-weihnachten-presse-usa.html</a><br /><br /><strong>„Um den Erlöser zu finden, muss man nicht nach oben blicken, sondern nach unten schauen“</strong></p>
<p>Am 24. Dezember feierte <strong>Papst Leo XIV. </strong>seine erste Weihnachtsmesse im Petersdom.&nbsp;<br /><br />In  seiner Predigt erinnerte der Papst daran, dass die Völker   jahrtausendelang nach der Wahrheit gesucht hätten, welche „unten in   ihren Häusern“ fehlte, während sie ihren Blick stets zum Himmel erhoben,   in der Meinung, sie unter den Sternen zu finden. Am Ende, so der  Papst,  tasteten sie im Dunkel ihrer eigenen Orakel umher. Um den Retter  zu  finden, gelte es jedoch, nicht nach oben, sondern nach unten zu  blicken,  so Papst Leo laut Vatican News.&nbsp;<br /><br />Es gelte, die Freude  der Weihnacht zu verkünden, die „ein Fest des  Glaubens, der Liebe und  der Hoffnung“ sei: „Mit diesen Tugenden im  Herzen können wir ohne  Furcht vor der Nacht der Morgendämmerung des  neuen Tages  entgegengehen“, schloss der Papst seine erste Predigt zu den   Weihnachtsfeierlichkeiten.<br /><br /><a href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-12/papst-leo-xiv-christmette-wuerde-leben-glaube-jesus-weihnachten.html" target="_blank">https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-12/papst-leo-xiv-christmette-wuerde-leben-glaube-jesus-weihnachten.html</a>&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Gott kann uns nicht ohne unser Zutun retten.&quot;</strong><br /><br />Am 25. Dezember spendete <strong>Papst Leo XIV. </strong>um 12 Uhr den Segen &quot;Urbi et Orbi&quot; auf der Loggia des Petersdom in Rom. Dabei betonte der Pontifex: &quot;Gott kann uns nicht ohne unser Zutun retten&quot; und rief zur Solidarität mit den Armen auf. &quot;Wir müssen unser Anteil dazu beitragen, dass Dialog, Friede und Versöhnung stattfinden&quot;. In seiner Ansprache erinnerte Papst Leo an die Konfliktherde und Naturkatastrophen auf der Welt und rief zum Weltfrieden auf und betonte &quot;Der Geburstag des Herrn ist der Geburtstag des Friedens&quot;.&nbsp;<br /><br />&quot;<strong>Frohe Weihnachten. Der Friede Christi herrsche in euren Herzen und in euren Familien&quot;</strong>, sagte Papst Leo auf deutsch vor der Spendung des Segens &quot;Urbi und Orbi&quot;.&nbsp;<br /><br />Quelle:<br /><a href="https://www.youtube.com/watch?v=8ZHkzW1TeZ8" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=8ZHkzW1TeZ8</a>&nbsp;<br /><strong><br />&quot;Die Furcht in Hoffnung verwandeln&quot;<br /></strong><br />&quot;Fürchtet euch nicht! Gott sagt sein großes Ja zu den Menschen. Diese  zentrale Botschaft, die vom Weihnachtsfest ausgeht, müssen wir auch 2026  in Politik, Gesellschaft und Kirche mit Leben füllen“, sagt die  <strong>Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)&nbsp;Dr. Irme  Stetter-Karp</strong>. „Weihnachten fordert uns auf, Menschen in den Blick zu  nehmen, deren Furcht wir in Hoffnung verwandeln können. Das betrifft zum  Beispiel sozial Benachteiligte, Geflüchtete und politisch Bedrohte.“<br /><br />&quot;Weihnachten sei kein Fest der Idylle&quot;, so Stetter-Karp. „Das Fest beginnt  mit dem Schrei eines Neugeborenen, dessen Eltern unbehaust und ohne  Hilfe sind. Dieser Schrei bringt Hoffnung in die Welt. Er antwortet auf  die Schreie der Gequälten und Hoffnungslosen, die auf Erlösung warten.  Ich verstehe es so: Sich ihnen zu öffnen – das ist der Auftrag, der im  Schrei des Kindes in der Krippe liegt.“<br /><br />Die vollständige Botschaft kann hier nachgelesen werden:&nbsp;<br /><a href="https://www.zdk.de/presse/presse-nach-tags/2025/die-furcht-in-hoffnung-verwandeln" target="_blank">https://www.zdk.de/presse/presse-nach-tags/2025/die-furcht-in-hoffnung-verwandeln</a>&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Eine heilsame Kraft der Menschheit&quot;<br /><br /></strong>&quot;Die Geburt Jesu hat alles zum Guten gewendet und die Geschicke der  Menschheit in neue Bahnen gelenkt.&quot; Davon hat der Vorsitzende der  Deutschen Bischofskonferenz, <strong>Bischof Dr. Georg Bätzing,</strong>&nbsp;am 25.  Dezember im Weihnachtsgottesdienst in Limburg gepredigt.<br /><br />Weihnachten entfalte bis heute eine heilsame Kraft für die Menschheit  und habe große Bedeutung für weltweite Solidarität, für das Einstehen  für Menschenwürde und für die Übernahme von globaler Verantwortung, so der Limburger Bischof.&nbsp;<br /><br />Abschottung, egoistischer Nationalismus und ein Denken nach dem Motto  „Wir zuerst“ widerspreche der christlichen Botschaft, betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt ließen sich nur  stärken, wenn Solidarität gelebt werde – zwischen Generationen, zwischen  Starken und Schwachen, Gesunden und Kranken. Auch der Schutz des Lebens  in all seinen Phasen sowie ein konsequentes Handeln gegen die Folgen  des Klimawandels seien Ausdruck dieser Verantwortung.<br /><br />Quelle:<br /><a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zum-weihnachtsfest" target="_blank">https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zum-weihnachtsfest</a>&nbsp;<br />&nbsp;<br /><strong>Mehr soziale Gerechtigkeit an Weihnachten</strong><br /><br />Der Essener <strong>Bischof Franz-Josef Overbeck</strong>&nbsp;betonte in seiner Weihnachtsbotschaft 2025. &quot;Es braucht einen gerechten  und verlässlichen Sozialstaat als Grundlage für den gesellschaftlichen  Zusammenhalt und das Vertrauen in die staatliche Ordnung&quot;. Overbeck, der auch Adveniat- und Militärbischof ist, mahnte&nbsp; mehr soziale Gerechtigkeit an Weihnachten an und sprach weiterhin davon, den &quot;Sozialstaat neu auszurichten&quot;, wie Domradio.de und das Bistum Essen berichten.&nbsp;<br /><br />Quellen:&nbsp;<br /><a href="https://www.domradio.de/artikel/bischof-overbeck-mahnt-zu-weihnachten-mehr-soziale-gerechtigkeit" target="_blank">https://www.domradio.de/artikel/bischof-overbeck-mahnt-zu-weihnachten-mehr-soziale-gerechtigkeit</a>&nbsp;<br /><a href="https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/bischof-overbeck-echter-frieden-geht-nur-mit-sozialer-gerechtigkeit" target="_blank"><br />https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/bischof-overbeck-echter-frieden-geht-nur-mit-sozialer-gerechtigkeit</a>&nbsp;<br /><br /><strong>Licht in der Dunkelheit sehen<br /><br /></strong><strong>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier </strong>appelliert in seiner  Weihnachtsansprache an die Menschen in Deutschland, das Licht in der  Dunkelheit zu sehen. Er ermuntert die Gesellschaft in Deutschland, mutig  zu sein, wie Tageschau.de berichtet.&nbsp;<br /><br />Das Fest sei &quot;vor allem die Botschaft: In der Dunkelheit erstrahlt ein Licht&quot;, sagte Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache, die am ersten Weihnachtstag in der ARD und im ZDF ausgestrahlt werden wird. </p>
<p>Quelle:<br /><a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/steinmeier-weihnachtsansprache-120.html" target="_blank">https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/steinmeier-weihnachtsansprache-120.html</a>&nbsp;<br /><br /><strong>&quot;Wir brauchen Geduld und einen langen Atem&quot;</strong><br /><br />In der Weihnachtsansprache von <strong>Bundeskanzler Friedrich Merx,</strong> die im Portal X veröffentlicht wurde heißt es: &quot;„Verantwortung ist mehr als eine Sachfrage. Es geht in diesen Monaten um Freiheit, um Frieden und Sicherheit und Wohlstand unseres Kontinents. Es kommt auf uns an. Wir werden weiter mit Geduld und Ausdauer arbeiten, um Deutschland voranzubringen.“<br /><br />Quelle:<br /><a href="https://x.com/CDU/status/2003753240853151767?s=20" target="_blank">https://x.com/CDU/status/2003753240853151767?s=20&nbsp;&nbsp;<br /></a></p>
<p><strong>Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.&nbsp;</strong><br /><em><br />Christian Schnaubelt<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Kirche</category>
							
						
						
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						<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 10:39:34 +0100</pubDate>
						<title>Wie stehen die Deutschen zu Gottesdienstbesuchen an Weihnachten?</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/wie-stehen-die-deutschen-zu-gottesdienstbesuchen-an-weihnachten/</link>
						<description>Noch ein Tag bis Heiligabend. Die Planungen für das Fest laufen auf Hochtouren. Laut einer aktuellen Umfrage plant jeder dritte Deutsche dabei den Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes, besonders Familien mit Kindern. Weitere acht Prozent sind &quot;unentschieden&quot;. Mehr als die Hälfte hat aber keinen Kirchenbesuch geplant, so Civey.    </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>„Auf die Frage &quot;Haben Sie vor, an einem der Weihnachtsfeiertage zu einem Gottesdienst in die Kirche zu gehen?&quot; antworteten 20 Prozent der Befragten mit &quot;Ja&quot;. Zehn Prozent haben mit &quot;Eher ja&quot; und weitere acht Prozent mit &quot;Unentschieden&quot; geantwortet. Mehr als die Hälfte hat keinen Kirchenbesuch geplant. Aus den Ergebnissen geht auch hervor, dass es dabei keine relevanten Unterschiede zwischen Alters- oder Geschlechtergruppen gibt“, schreibt das Portal GMX über die von ihm in Auftrag gegebene Civey – Studie. <br /> <br /> Laut der Umfrage, die zwischen dem 27.11.25 bis 01.12.2025 durchgeführt wurde, planen Haushalte mit Kindern „tendenziell eher“ einen Kirchenbesuch (41 Prozent) als Haushalte ohne Kinder Vergleich (27 Prozent). „Aber in beiden Gruppen plant die Mehrheit der Befragten keinen Besuch eines Gottesdienstes in der Weihnachtszeit“, so GMX. <br /> <br /> Die Ergebnisse der Befragung von 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen auch „deutliche Unterschiede zwischen den Regionen Deutschlands“:&nbsp; Während in den „neuen“ Bundesländern Schnitt weniger als 20 Prozent der Befragten angeben, einen Gottesdienst besuchen zu wollen, liegen die Zahlen in den „alten“ Bundesländern höher. Dort zeigt sich zudem ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, vor allem im Süden Deutschlands, also in Bayern (37 Prozent) und in Baden-Württemberg (36 Prozent), sind Kirchenbesuche in der Weihnachtszeit von größerer Relevanz, so die Studie (bei der Verzerrungen rausgerechnet wurden). &nbsp;</p>
<p>Für die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Civey durchgeführt, wobei der statistische Fehler der Ergebnisse 2,7 Prozent (auf Ebene der Bundesländer bei 5,1 Prozent) beträgt. Quelle: GMX&nbsp;<br /><br />Lesen Sie auch den dazugehörigen Kommentar unseres Partnerportal kath.de am 24. Dezember:&nbsp;<br /><strong><a href="https://www.kath.de/kommentar" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar&nbsp;</a></strong><strong><br /></strong><br /><em>Christian Schnaubelt&nbsp;<br />(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Religion</category>
							
						
						
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						<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 09:22:57 +0100</pubDate>
						<title>Moini: Wie wehrhaft ist unsere Demokratie?</title>
						<link>https://explizit.net/artikel/moini-wie-wehrhaft-ist-unsere-demokratie/</link>
						<description>Am 30. Januar jährt sich die Machtergreifung des NS-Regimes zum 93. Mail. Doch was wäre, wenn sich die Geschichte wiederholen und eine rechtsextreme Partei die einzige Oppositionspartei ausschalten und das Grundgesetz abschaffen würde? Der Roman &quot;2033&quot; von Autor Bijan Moini wirft die Frage auf: &quot;Wie wehrhaft ist unsere Demokratie&quot;? </description>
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						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Story von „2033“ spielt im gleichnamigen Jahr, in dem die fiktive rechtsextreme Partei „AUFSTAND“ die Bundeskanzlerin stellt. Als die Generalsekretärin der einzigen fiktiven Oppositionspartei „REFORM“ angeklagt wird, hinter einem Bombenanschlag auf die Parteizentrale des AUFSTANDs zu stecken, droht deren Verbot. Damit wäre der Weg für den „AUFSTAND“ frei, das Grundgesetz abzuschaffen und die Macht zu übernehmen.&nbsp;<br /><br />Der Autor Bijan Moini aus Berlin ist Jurist, Politologe und Bürgerrechtler. Gegenüber dem Verlag Atrium schildert der Experte für Freiheitsrechte die Gründe, warum er &quot;2033&quot; geschrieben hat:&nbsp;<br /><br /><strong>In Ihrem Roman behandeln Sie den schrittweisen, aber rapiden Zerfall der deutschen Demokratie. Warum haben Sie die Form des Fiktionalen für die Thematik gewählt?</strong><br /><em><br />Moini: &quot;Es ist eine Sache, sich vorzustellen, wie unsere Demokratie zerstört werden könnte – und eine ganz andere, es durch die Augen einer Romanfigur zu erleben. Durch die Fiktion möchte ich andere Menschen und Menschen anders erreichen als durch rein sachliche juristische Analysen.&quot;<br /><br /></em><strong>Die Initiative im Bundestag für das Verbot der AfD ist vorerst gescheitert. Seit dem Frühjahr 2025 erarbeiten Sie federführend ein Gutachten zur Frage der Verfassungswidrigkeit der AfD. Inwiefern sehen Sie die Demokratie in Deutschland bedroht – von der AfD oder anderen Kräften?</strong><br /><em><br />Moini: &quot;Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung steht unter massivem Druck, von innen wie von außen. Im Inland stellt nicht nur die AfD Menschenrechte und rechtsstaatliche Prinzipien infrage, und mit den USA ist die älteste Demokratie der Welt im Begriff, sich in einen autoritären Staat zu verwandeln. Wie groß die Gefahr konkret durch die AfD ist, versuchen wir in unserem Gutachten so umfassend wie möglich herauszuarbeiten. Aber auch jenseits der Schwelle der Verfassungswidrigkeit ist der Einfluss der AfD längst spürbar – in den Parlamenten, in der Gesellschaft und auf der Straße.&quot;</em><br /><br /><strong>Wie können wir als Zivilgesellschaft - auch ohne ein Parteienverbot - einer weiteren Spaltung entgegenwirken?<br /></strong><br /><em>Moini: &quot;Das Wichtigste ist, dass sich alle demokratischen Kräfte konsequent an die Grundprinzipien unserer Gesellschaft halten, auch wenn ihnen manche Ausprägungen davon vielleicht nicht schmecken. Grundrechte, Demokratie und Rechtsstaat gibt es nur als Gesamtpaket; wer es einmal aufschnürt, bekommt es nie wieder zusammen.&quot;</em><br /><br /><strong>Lesen Sie auch den Kommentar zu &quot;2033&quot; in unserem Partnerportal kath.de: <a href="https://www.kath.de/kommentar/2025-12-21-demokratie-endet-nicht-an-der-wahlurne" target="_blank">https://www.kath.de/kommentar/2025-12-21-demokratie-endet-nicht-an-der-wahlurne</a>&nbsp;</strong><br /><br />Bibliographische Angaben:<br />Bijan Moini: 2033. <a href="https://www.w1-verlage.de/atrium-verlag/2033" target="_blank">Atrium Verlag</a>&nbsp;<br /><br /><em>Christian Schnaubelt<br />(Chefredkteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)</em></p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Medien</category>
							
						
						
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