Foto: Deutsche Bischofskonferenz/Kopp

Wilmer: „Die Recognitio ist erbeten“

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ , hat am 31. März die Satzung für eine künftige Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland zur Recognitio (Anerkennung) im Vatikan vorgelegt. Auch die ZdK - Vorsitzende Irme Stetter-Karp begrüßte die Vorlage der Synodal-Satzung und hofft auf eine "zeitnahe" Anerkennung sowie eine konstituierende Sitzung "noch in diesem Jahr".

Wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mitteilte wurde Bischof Wilmer bei der Übergabe der Satzung von der Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Beate Gilles, und dem Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Matthias Kopp, begleitet.

Zudem veröffentlichte die DBK dieses Zitat des Vorsitzenden Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ:

„Ich habe im Gespräch mit Erzbischof Filippo Iannone O.Carm., Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe, die Satzung erläutert und zwar in Kontinuität zu meinem Vorgänger, Bischof Dr. Georg Bätzing, sowie zu den zahlreichen Vorgesprächen, die Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck geführt hat. Die Recognitio ist erbeten, damit wir die Satzung anwenden und eine Synodalkonferenz für die Kirche in Deutschland umsetzen können. Ich bin froh und dankbar, dass wir heute so einen weiteren Schritt auf der langen Etappe des Synodalen Weges fortgesetzt haben. Ebenso bin ich dankbar, wie intensiv dieser Prozess in Deutschland in den vergangenen Monaten mit dem weltweiten synodalen Geschehen zusammengeführt wurde.“

ZdK-Präsidentin begrüßt Vorlage der Synodal-Satzung in Rom

Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, gab zudem heute diese Stelliungnahme gegenüber den Medien ab:

„Es ist gut, dass Bischof Wilmer als neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz heute seinen Besuch in Rom damit verbunden hat, die Satzung der künftigen Synodalkonferenz vorzulegen. Die katholische Kirche in Deutschland hat auf ihrem Synodalen Weg mit großem Engagement auf diese Synodalkonferenz hingearbeitet, in der künftig Bischöfe und Laien dauerhaft gemeinsam beraten und Beschlüsse fassen möchten. Ich hoffe sehr, dass die nun erbetene Recognitio, also die Anerkennung dieser Satzung, zeitnah kommt. Die mehrfachen Vorgespräche zum Text der Satzung werden dem Prozess sicher dienlich sein. Es wäre wunderbar, wenn wir noch in diesem Jahr zur konstituierenden Sitzung der Synodalkonferenz zusammenkommen könnten.“

Quelle:
https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/satzung-fuer-kuenftige-synodalkonferenz-in-rom-vorgelegt 

Christian Schnaubelt
(Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de)


Kategorie: Kirche

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