Eckhard Bieger

Ich schreibe für explizit.net, weil es eine katholische Präsenz im Internet geben muss, die nicht Kirchenberichterstattung ist, weil die katholische Tradition die Philosophie und damit das Argument schätzt, weil eine weltweite Kirche zu wenig im Bewusstsein in Deutschland präsent ist, weil es Vieles gibt, was man in den Medien nicht findet, jedoch notwendig ist, um Vorgänge nicht nur von ihrer Oberfläche her zu verstehen. explizit.net will jungen Leuten helfen, als Journalisten im Internet ihr Auskommen zu finden.

Ich bin kurz vor dem II. Weltkrieg geboren, seit 1959 Mitglied des Jesuitenordens und habe mich mein Berufsleben lang mit Medien beschäftigt – bis 2003 mit dem Fernsehen und ab dann mit kath.de.

Beiträge von Eckhard Bieger

Arbeit gerecht bewerten – durch Aufnahme des Wissens in die Bilanz

Arbeit scheint zu teuer. Wenn man sie von Maschinen machen lässt, dann wachsen die Gewinne. Deshalb wird das wachsende Heer der Betriebswirte auf Reduzierung der Arbeitskosten angesetzt. Aber verspricht das Zukunft. Vor allem: Macht die Berechnung der Arbeit die Mitarbeiter zufriedener und damit wertvoller für das Unternehmen? Die Gerechtigkeitslücke, die die SPD offen gelassen hat, kann deutlicher gemacht werden.

Barock: Die Antwort auf die Reformation

Nach dem Dreißigjährigen Krieg gab es in Europa nicht nur Lutheraner, Reformierte und Katholiken, sondern auch zwei unterschiedliche Kulturen. Die Katholiken hatten mit dem Konzil von Trient und energischen Päpsten nicht nur ihre Kirche „reformiert“, sie hatten auch eine neue Ausdrucksform gefunden, die wir mit dem Wort „barock“ kaum angemessen erfassen. War macht den Barock so anders als die Reformation: Die katholische Erlösungsgewissheit

Neuer Humus Orden

Orden, das wählte man früher wie einen Beruf. Zugleich wählte man einen der christlichen Stände, der mit der Familie gleichrangig war. Heute haben diejenigen einen Beruf, die in einen Orden eintreten. Die meisten sind älter als früher. Es gibt nicht mehr die Nachwuchszahlen wie bis in die sechziger Jahre. Aber Gottes Geist weckt auch in diesen Zeiten Ordensberufe. Für die Orden selbst hat sich die kirchliche Situation stark verändert. Sie werden eigentlich kaum noch gebraucht und müssen sich manchmal als nicht erwünscht fühlen.

Ganagobie - Benediktiner beten auf dem Berg

Von dem Plateau, auf dem das Kloster liegt, blickt man auf das Tal der Durance. Ein Fluss aus den Alpen, der ein breites Tal ausgefräst hat. Hier beten Benediktiner Mönche seit über 1.000 Jahren, oft unterbrochen, so durch den Religionskrieg in Frankreich von 1562-1592, die Auflösung aller Klöster im Gefolge der Französischen Revolution. Seite 1891 läuft der Wiederaufbau. In der Geschichte des Klosters spiegelt sich das wechselvolle Schicksal der Kirch ein Frankreich.

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