Krauss Maffey Wegmann

Panzer nach Syrien - kleiner Umweg über Frankreich

Die Deutschen und Franzosen bauen nun einen gemeinsamen Panzer. Das wird wahrscheinlich so hervorragend ablaufen wie bei Airbus. Wenn bei beiden schon nichts Gescheites rauskommt, dann – so dachte wohl auch Sigmar Gabriel – ergibt minus mal minus plus. Wobei der Leopard ein Erfolgsschlager ist, aber Krauss-Maffei zu geringe Gewinnerwartungen hat, da der Etat für Rüstung gekürzt wurde und außerdem die bösen Exportbeschränkungen in Deutschland bestehen. Der französische Panzer Leclerc findet dagegen einfach keine Käufer. Also baut man einen Leopard 2, deutsche Kunst, aus Dosen Panzer zu machen, und die laschen Exportbeschränkungen in Frankreich. Krauss-Maffei Wegmann kann so richtig Geld verdienen und für Bodentruppen könnte der Weg in Syrien freigeräumt werden. Es gibt nur das kleine Problem, dass der Leopard 2 den alten Panzer erst 2030 ablösen soll.

Die Deutschen und Franzosen bauen nun einen gemeinsamen Panzer. Das wird wahrscheinlich so hervorragend ablaufen wie bei Airbus. Wenn bei beiden schon nichts Gescheites rauskommt, dann – so dachte wohl auch Sigmar Gabriel – ergibt minus mal minus plus. Wobei der Leopard ein Erfolgsschlager ist, aber Krauss-Maffei zu geringe Gewinnerwartungen hat, da der Etat für Rüstung gekürzt wurde und außerdem die bösen Exportbeschränkungen in Deutschland bestehen. Der französische Panzer Leclerc findet dagegen einfach keine Käufer. Also baut man einen Leopard 2, deutsche Kunst, aus Dosen Panzer zu machen, und die laschen Exportbeschränkungen in Frankreich. Krauss-Maffei Wegmann kann so richtig Geld verdienen und für Bodentruppen könnte der Weg in Syrien freigeräumt werden. Es gibt nur das kleine Problem, dass der Leopard 2 den alten Panzer erst 2030 ablösen soll.

Wenn die Sache nicht zu offensichtlich wäre, dann könnte man an das Gute glauben. Dass Gabriel denkt, wenn es einen deutsch-französischen Panzer gibt, dann wird es auch keinen Krieg mehr zwischen Frankreich und Deutschland geben, ist eher abwegig. Wie so häufig dürften es wirtschaftliche Interessen sein. Je mehr Krieg, desto besser für die Wirtschaft. Was sollten Konsumgüter nützen, die nicht verbraucht werden? Man muss das vernichten, was produziert wird. Kriegsgeräte sind dafür geschaffen. Sie sind sehr teuer, also lässt man sie vom Gegner schrottreif bomben und kann wieder neue bauen. Ein perfekter Kreislauf, um die Rüstungsfirmen mit Aufträgen zu versorgen. Und da bei Rüstungsgütern die Geschäftspraktiken sowieso ein wenig außerhalb des Legalen liegen, kann man hervorragend Geld verdienen.

Pervers und absurd

Die Deutschen lassen nicht nur die Panzer rollen, sie ziehen jetzt auch in den Krieg. Da freut sich das deutsche Herz, endlich darf man wieder mitmachen. Der Erfolg dieses Bombens ist eher ungewiss. Wieso werfen die Russen, Franzosen und jetzt auch Briten ihre Bomben in Syrien ab? Welchen Effekt hat dieses Kaputtmachen bisher gehabt? Wie soll der normale Bürger verstehen, dass so eine Chaostruppe wie IS immer noch schießt, obwohl doch schon so viele Angriffe geflogen wurden? Den Nerv will niemand treffen, das ist der Grund. Wer kennt die Verstrickungen, die zwischen IS und Rüstungsfirmen, Geldhäusern oder anderen geldgierigen und unmoralischen Geschäftsleuten bestehen? Und welche Rolle spielt die Türkei eigentlich dabei? Man kann das nur als pervers und absurd bezeichnen.

Bald ist Heilige Nacht

Obwohl noch gar nicht Weihnachten und die Zeit der Geschenke ist, bringt Sigmar Gabriel Krauss-Maffei Wegmann schon übergroße Gaben. Vielleicht spielt Gabriel aber auch den Nikolaus. Zuerst schimpft er ein bisschen, liest die bösen Taten aus dem goldenen Buch vor, wedelt ein wenig mit der Rute und holt dann schließlich doch aus seinem Sack die Geschenke heraus. So böse waren die lieben Kleinen ja doch auch nicht und den strengen Eltern hält der gute Nikolaus Gabriel entgegen, dass sie doch daran denken sollten, wie unsicher ihre Arbeitsplätze wären und dass mit dem Bau eines Panzers viele, viele Menschen Arbeit finden könnten. Das viele Geld, was die Rüstungsfirmen verdienen würden, das spenden sie bestimmt wie Zuckerberg, Buffett und Gates. Und außerdem könnten die Flüchtlinge ein gutes Gefühl bekommen, wenn sie in den Rüstungsfirmen arbeiten dürfen und wissen, dass mit den Waffen ihre Unterdrücker totgeschossen werden, welch‘ eine Freude? Bald ist Heilige Nacht und da wollen wir friedlich sein, da wollen wir doch nicht über Rüstungsfirmen schimpfen.

Wollen wir aber doch!

Es ist zu ruhig in diesem Land, im Bundestag werden die Einsätze in Syrien beschlossen, die Angst wird geschürt, dass böse Terroristen einen Anschlag verüben könnten und dass die westliche Politik ihren Anteil an dieser ganzen Misere trägt, das wollen wir doch nicht diskutieren. Die Weihnachtsmärkte sind voll, die Stimmung glühweingeschwängert und alles viel zu kompliziert. Lasst uns doch friedlich sein und die vorweihnachtliche Zeit genießen! Nebenbei läuft die Kriegsmaschinerie, wir können gute Menschen sein, wenn wir den armen Flüchtlingen helfen und uns das Gefühl geben, wie toll und hilfsbereit wir doch sind. Wie arm im Geiste ist ein Land, das solchen Parolen folgt? Unruhe braucht das Land, nicht Angriffe von Terroristen, doch Anschläge auf die Trägheit und Ignoranz dem gegenüber, was vor unseren Türen passiert.

Die Bestätigung für die Thesen finden sich in dem Interview mi t Nicola Henin, der 10 Monate von ISIS gefangen gehalten wurde:



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