Foto: explizit.net

Kein Anrecht auf Männerparkplätze?

Ich wollte ja nach dem Jahreswechsel mit meinem gesetzten Alter mich nicht mehr uffresche. Das war eigentlich mein guter Vorsatz für das neue Jahr. Doch ab und zu bringt mich das Leben immer noch uff die Palme. Da kam jetzt letztens ein Mann uff die Idee, gegen Frauenparkplätze zu klagen.

Ein wehrloses kleines Männchen fühlt sich von Frauenparkplätzen diskriminiert.
Ich hätte ja fast schon Mitleid gehabt. Schließlich sehe ich ja meist nur Frauen, wenn ich durch die Welt laufe, die in keinen Pullover mehr rein passen, weil ihre Muskeln viel zu riesig sind. Kein Wunder, dass das kleine Männchen sich von den vielen muskulösen Frauen bedroht fühlt, wenn es in sein Auto steigt. Nicht, dass das kleine Männchen von den muskulösen riesigen Frauen noch vergewaltigt wird. Ja wahrlich, das kleine Männchen hat ein Anrecht auf seinen Männerparkplatz.

Warum sollten denn auch die ganzen riesigen muskulösen Frauen einen Frauenparkplatz brauchen? Das würde sie ja als das schwache Geschlecht diskriminieren. Es ist ja nicht so, dass das kleine Männchen sich trauen würde, die großen muskulösen Frauen zu bedrängen, wenn Sie in ihr Auto steigen:
Auf einem Parkplatz, der nicht beleuchtet ist und am finstersten Winkel der Stadt oder auf dem Land liegt.
Von Massenvergewaltigungen habe ich auch noch nichts gehört, höchsten von denen:
Eine einzige riesige muskulöse Frau stürzt sich auf eine Masse von kleinen Männchen und nutzt ihre ganze körperliche Überlegenheit.

Ja wahrlich, die kleinen Männchen haben es im Leben nicht leicht.
Schließlich sind ja alle höheren Stellen in Unternehmen von den muskulösen starken Frauen besetzt. In der Politik haben auch nur noch Frauen das Sagen. Die katholische Kirche hat Probleme, männliche Priester zu finden, weil die Männer sich vor lauter weiblichen Priesterinnen nicht trauen.
Ja wahrlich, die Männer haben es nicht leicht,
dass darf ich als Mann mal sagen.



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