Foto: H. Gerlach

Gouverneur von Sunnistan

*Fortschritt in Mittelost: gewähltes Parlament in Kairo, kurdischer Widerstand gegen "Islamstaat".

*Die UN geht gegen die Finanzen der Islamisten vor, versagt aber bei Irans zwei Raketentests.

*Alle suchen nach einer Agenda gegen Islamismus als Terrorideologie in Amerika und Mittelost.

*Abd ar-Rahman ar-Rashid zieht Lehren aus der Überwindung des Nazismus für Antiislamismus.

*Fortschritt in Mittelost: gewähltes Parlament in Kairo, kurdischer Widerstand gegen "Islamstaat".

*Die UN geht gegen die Finanzen der Islamisten vor, versagt aber bei Irans zwei Raketentests.

*Alle suchen nach einer Agenda gegen Islamismus als Terrorideologie in Amerika und Mittelost.

*Abd ar-Rahman ar-Rashid zieht Lehren aus der Überwindung des Nazismus für Antiislamismus.

(explizit.net) Gute Nachrichten kommen aus Mittelost: Der

<p> der Parlamentswahlen am Nil. Widerstand kurdischer Peshmerga gegen den "Islamstaat" bei Irbil und Mosul. Sowie der </p> <p>

<p> Ansatz, eine Einheitsregierung zu finden. Letzteres bleibt offen, zumal der "Islamstaat" in Sirte agiert. Erstmals nahm der UN Sicherheitsrat eine </p> <p>

<p>-Resolution für eine politische Regelung an und beschloss verbindlich Schritte gegen die Finanzierung des "Islamstaats": Profit von Spenden, Erdöl, Antiquitäten und Sponsoren, darunter das al-Asad-Regime. CNN zählte </p> <p>

<p> 50 Angriffe des "Islamstaats" in 18 Ländern mit 1.100 Toten sowie 1.700 Verletzten, konservativ gerechnet, darunter am 2. Dezember 14 Tote und 21 Verletzte in San Bernardino, Kalifornien. </p> <p>Ausgerechnet am Morgen jenes Tages, als republikanische Präsidialbewerber die fünfte Vorwahldebatte führten, durften eine dreiviertel Million Kinder nicht in die Schulen von Los Angeles: wo der Anschlag in San Bernardino nachwirkt, führte eine "Terror-Email" aus Frankfurt am Main zur Vorsicht. Hingegen hielten New Yorker Behörden eine ähnliche Drohung für unglaubwürdig. Doch rückte die Sicherheit im abendlichen Disput in den Vordergrund. Jeder von neun Kandidaten der ersten Garnitur gab seine Ansicht zur Lage ab, was ich hier sinngemäß wie folgt verkürzte und auf Sicherheit und "Islamstaat" (ISIS) fokussiert habe.</p> <p><emphasize>Schlagworte von neun Präsidialkandidaten zu Sicherheit und ISIS, Las Vegas, 15. Dezember </emphasize>

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  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">Rand Paul: Wie Amerika sichern? Diktatoren zu stürzen, führte zu ISIS. Arabische Bodentruppen sind nötig.</paragraph>
  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">Chris Christie: Führung durch Obama und Clinton verriet Sicherheit. Terroristen sind überall zu bekämpfen.</paragraph>
  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">Jeb Bush: Wir müssen freie Welt für zivilisierte Lebensweise anführen, ISIS zerstören, bevor sie uns zerstört.</paragraph>
  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">Ted Cruz: Amerika ist im Krieg gegen radikale islamische Terroristen, was Obama einfach nicht sagen will.</paragraph>
  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">Donald Trump: Aufbau Militär und Grenzen. Iran-Pakt mit Terrornation. Gegen radikalislamischen Terror.</paragraph>
  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">Ben Carson: Krieg gegen radikal islamistische Jihadisten gewinnen. Kongress soll Krieg gegen ISIS erklären.</paragraph>
  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">Marco Rubio: Amerikas Einfluss ging zurück, das Militär ist zerstört. Die Alliierten vertrauen uns nicht, die Feinde fürchten uns nicht.</paragraph>
  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">Carly Fiorina: Bürger, holt Euer Land zurück. Es geht dann mit erprobtem Führer um den Nationalcharakter.</paragraph>
  • <paragraph xmlns:tmp="http://ez.no/namespaces/ezpublish3/temporary/">John Kasich: Unter den großen Fragen für alle Amerikaner - Jobs, Löhne, Heimat schützen, ISIS zerstören.</paragraph>

Die einminütigen Statements, wo sich jeder vorstellte, bieten ein Momentbild. Da Präsident Obama den Gegner nicht definiert, sondern stets nur vom

<p> redet, lädt er zur Kritik ein. Trump stempelte aber Iran zur "Terrornation", statt nur das Regime zu meinen. Außer Cruz, Carson und Trump, waren alle unsicher, geht es um </p> <p>

<p> als Ideologie des globalen Terrors. Bush und Rubio betonten Amerikas Globalmission, Fiorina deren Verlust samt Nationalcharakter. Paul verkannte, dass innere Kräfte die Autokraten stürzten (Mubarak) oder nicht (al-Asad), und dass äußere Kräfte den "Islamstaat" oder Libyens Zerfall begünstigten, nicht verursachten. Arabische </p> <p>

<p>, auf die er verwies, sind in der Tat überfällig.</p> <h2>Sunniten-Schiiten</h2> <p>Die Saudis verkündeten am 15. Dezember ihre Koalition aus 34 Islamländern, um diesen "teuflischen Terror" und ISIL zu bekämpfen. Laut Außenminister Adil al-Jubair in Paris sind auch Ägypten, die Türkei, Malaysia und Pakistan dabei. Das Hauptquartier der Koalition sei in Riyadh. Länder fehlten, wo Islamisten stark sind wie in Afghanistan, Algerien und Indonesien. Laut Vize-Kronprinz Muhammad Bin Salman gehe um Islamräume, nicht nur um ISIL.</p> <p>Doch stehen diese im Jemenkrieg, also im Kampf gegen Teherans Schiiten. Dort mag sich Ali al-</p> <p>

<p> freuen. Die UN verfügte, das Dossier zur früheren Atomwaffen-Forschung zu schließen. Selbst die widerrechtlichen Raketentests am 10. Oktober und 21. November erfuhren keine Gegenaktion. Teheran wird also belohnt durch das Ende vieler Sanktionen plus $150 Milliarden. Ausbaden dürfen es alle, speziell Israelis und Araber.</p> <p>In Las Vegas betonte Chris Christie den persönlichen Anteil Barack H. Obamas und Hillary R. Clintons an der Lage in Mittelost. Sicher haben in Amerika die Gewählten an der Spitze der Administration das letzte Wort in Themen und Personen. Dies bestätigten auch Obamas vier Verteidigungsminister in Texten und Memoiren wie eben Chuck Hagel. Er warf ihm vor, die </p> <p>

<p> in Syrien nicht realisiert, Grundbeschlüsse stets aufgeschoben und einen zu engen Kreis von Politberatern als Mikromanager zu haben.</p> <h2>Obamas Strategie</h2> <p>Diese </p> <p>

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<p> erklärte Präsident Obama im kleinen Kreis, zumal nun 75 Prozent seinen Anti-Terror-Job ablehnen. In drei </p> <p>

<p> im Dezember sagte er daher, "Amerika steht nicht im Krieg mit dem Islam". Das wäre unmöglich, denn dies ist eine Religion, kein Kriegsziel. Auch betonte er, im syrischen </p> <p>

<p> von heute solle man den jüdischen Flüchtling vom Zweiten Weltkrieg sehen. Was für ein schiefer Vergleich.</p> <p>Der Präsident unterstrich am </p> <p>

<p>. Dezember: Bodentruppen in Mittelost führten zu 100 toten, 500 verwundeten Soldaten und zehn Milliarden Dollar Kosten im Monat. Die Bedrohung rechtfertige dies nicht. Einmal Truppen in Syrien, könnte Gleiches in Libyen oder Jemen folgen. Dies machte ihn zum - Washington </p> <p>

<p> - "Gouverneur von Sunnistan". Er sehe massiv US-Truppen nur dann dort, treffe Amerika ein massiver Terrorangriff. Er ziehe den langsamen Kurs mit Sondertruppen vor. Hoffentlich liest dies nicht der </p> <p>

<p>, er käme wohl auf Ideen.</p> <h2>Überwindung der Ideologie</h2> <p>Alle mögen die Gedanken Abd ar-Rahman ar-Rashids prüfen. Der Journalist schrieb in ash-Sharq al-Ausat am </p> <p>

<p>. November, hier verkürzt dies: nach Hitler verboten Sieger die Lehre und Träger des Nazismus. Wie dieser beruht der terroristische Islam auf absoluter Loyalität, ist auch </p> <p>

<p>, basiert auf Hass und Feindschaft gegen Muslime und Nichtmuslime. Wer al-</p> <p>

<p>, </p> <p>

<p> und an-</p> <p>

<p> beseitigen will, muss deren Ideologie angehen. Sonst liegen vor uns </p> <p>

<p> Jahre Chaos und Terror. Davor betonte er, diese betreffe weniger Führer, sondern die Ideologie. Letztere vergehe nicht durch deren Tod und den Abzug von US-Militär aus Irak, sondern wie nach 1945 nach dem obigen Muster. Wäre zu ergänzen, wie einst mag bald "</p> <p>

<p> Islamstaat Tribunal" vielen helfen, die jüngste </p> <p>

<p> des Islamismus zu begreifen und zu überwinden.</p> <p><emphasize>Wolfgang G. Schwanitz</emphasize>

<p><emphasize>Siehe<emphasize>Facebook Gruppe<link target="_blank" url_id="2007">.</emphasize></emphasize>

<p><emphasize>Folgen sie dem<link target="_blank" url_id="1856">auf Twitter.</emphasize>



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