Eckhard Bieger

Ich schreibe für explizit.net, weil es eine katholische Präsenz im Internet geben muss, die nicht Kirchenberichterstattung ist, weil die katholische Tradition die Philosophie und damit das Argument schätzt, weil eine weltweite Kirche zu wenig im Bewusstsein in Deutschland präsent ist, weil es Vieles gibt, was man in den Medien nicht findet, jedoch notwendig ist, um Vorgänge nicht nur von ihrer Oberfläche her zu verstehen. explizit.net will jungen Leuten helfen, als Journalisten im Internet ihr Auskommen zu finden.

Ich bin kurz vor dem II. Weltkrieg geboren, seit 1959 Mitglied des Jesuitenordens und habe mich mein Berufsleben lang mit Medien beschäftigt – bis 2003 mit dem Fernsehen und ab dann mit kath.de.

Beiträge von Eckhard Bieger

Religiöser Ort: Propsteikirche St. Peter und Paul Bochum

(explizit.net)Schon zur Zeit Karls des Großen stand an der Stelle der heutigen Propsteikirche St. Peter und Paul eine kleine Holzkapelle. Die heutige Kirche in der Bochumer Innenstadtwurde nach einem Brand zwischen 1517 und 1547 gebaut. Bis zum Bau der evangelischen Pauluskirche 1655-1659 wurde die einzige Bochumer Kirche für etwa 100 Jahre von beiden Konfessionen genutzt.An den Vorgängerbau erinnert der romanische Glockenturm wie auch der Taufstein. Die Kirche ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht.

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Der 68 Meter hohe Kirchturm ist mit dem benachbarten "Kuhhirten"-Denkmal eines der Wahrzeichen Bochums.

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Der Künstler

 

aus Recklinghausen hat unter dem Titel "Licht der Welt" ein Lichtkreuz erstellt, welches im Altarraum der Propsteikirche hängt. Je nach Lichteinfall erzeugt dieses sehenswerte (Farb-) Reflexionen.

Religiöser Ort: Oostkapelle

(explizit.net)Auf Kapelle endet dieser kleine Ort auf Walcheren. Der riesige Kirchturm erinnert an die Zeit, als die Insel leicht angreifbar war, so von den Normannen.

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1953 wurde vor allem die holländische Provinz Zeeland in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar von einer Sturmflut heimgesucht. In England starben 307, in Holland 1.835 Menschen. Eine Fähre ging unter. Das Wasser überflutete die oft zu niedrigen Deiche und riss diese ein. Für Holland ein Schock, der zu einer großen Bautätigkeit führte. Die Deiche wurden stärker befestigt, die Mündungen der Rheinarme und der Maas können heute durch Schleusen vor einer neuen Sturmflut abgeschirmt werden.

Warum braucht die Kirche heute das Internet - Videointerview

(explizit.net / Gebetsapostulat)

"Starbucks ist das neue Pfarrheim" - Videointerview mit Jürgen Pelzer -

. Dipl. Theologe Jürgen Pelzer von der Goethe-Universität Frankfurt, unterteilt die Internetnutzer in drei Gruppen. Für die meist jüngeren Nutzer gehören der Internetzugang und noch mehr die Social Media in den Alltag. Es sind wiederum etwa 30%, die sich in das Netz vorarbeiten und weitere 30% Offliner. Gerade letztere Gruppe erreicht die Katholische Kirche mit ihren bisherigen Kommunikationsmustern. Geht sie nicht auf die Gruppe der intensiven Internet-Nutzer zu, verliert sie diese.Im zweiten Teil des Interviews erklärt der Social Media-Spezialist, auf welche Kommunikationsmuster man sich einlassen muss und wie man im Internet diejenigen findet, die mitmachen wollen, sogar beim Beten.

Wie kommt die katholische Kirche wieder zu ihren Themen

(explizit.net) Nachdem die Ära Lehmann schon vor sechs Jahren zu ende war und jetzt auch der Übergangskandidat Zollitsch den Stab an den Münchner Kardinal weitergegeben hat, geht kein Zeichen der Erleichterung durch die Kirchenbänke. Dagegen verwundert die Nachricht, der neue Vorsitzende sei erst im vierten Wahlgang gewählt worden, also eher ein Kompromisskandidat. Den Ausschlag hat wohl gegeben, dass man sich eine offensivere Artikulation katholischer Positionen erhoffen kann. Eine Persönlichkeit wie den Argentinier haben die Deutschen nicht, ob in der Bischofskonferenz oder beim Zentralkomitee der Katholiken. Von den Ordensleuten wagt sich nur Br. Paulus vor eine Kamera.

Religiöser Ort: Liebfrauenkirche Middelburg

(explizit.net) Von weit her kann man den Turm der Liebfrauenkirche in Middelburg sehen. Die Stadt liegt in der Mitte der Halbinsel Walcheren. 85m ist der Lange Jan, wie der Turm genannt wird, hoch. Um die Kirche herum ist das 1125 gegründete ehemalige Kloster der Prämonstratenser gebaut. Ebenso wie die große Kirche ist das spätgotische Rathaus Ausdruck der Bedeutung, die Middelburg als Hafen im Mittelalter hatte. Mit seinen damals 30.000 Einwohnern war es die fünfgrößte Stadt der Niederlande

Ukraine – ihre schwierige Geschichte

(explizit.net)Auch konfessionelle Dynamiken stehen hinter dem Zerfall des jungen Staates.

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Als die Sowjetunion in ihre Teilrepubliken zerfiel und damit Gorbatschow ein Präsident ohne Land wurde, während Jelzin als Parlaments- und damit auch Ministerpräsident der russischen Republik die bestimmenden Person wurde, war für die Polen klar, dass sich die Zukunft Europas in der Ukraine entscheiden wird. Was jetzt zu beobachten ist, stand damals schon im Raum: Die Ukraine wird sich entweder westlich oder in Richtung Russland orientieren.

Religiöser Ort: Kirche unserer Lieben Frau in Breda

(explizit.net) In dem mittelalterlichen Stadtzentrum von Breda erhebt sich eine große Kirche. Sie ist Maria, Unserer Lieben Frau, wie das Mittelalter sie nannte, gewidmet. Bauherrn der im 1547 fertiggestellten Kirche war das Geschlecht Nassau. Es stammt von dem Fürstengeschlecht Nassau an der Lahn ab. Eine Linie des Hauses Nassau konnte ab 1403 in den Niederlanden Besitztümer gewinnen, zuerst Breda.

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Durch Heirat mit einer französischen Herzogin kam Orange unter ihre Herrschaft. In der Marienkirche kann man die Geschichte des Hauses Nassau-Oranien auf Bildtafeln kennenlernen.

Religiöser Ort: Schönstatt-Kapelle Vallendar

(explizit.net) Diese kleine Kapelle gilt aus Ausgangspunkt der Schönstatt-Bewegung. Sie liegt direkt gegenüber der Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar bei Koblenz. Die Kapelle, damals dem Erzengel Michael geweiht, war ungenutzt.

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Sie wurde von Studenten hergerichtet und Maria geweiht. Sie gilt heute als Urheiligtum der Schönstatt-Bewegung. Der Name kommt von dem Tal, das hinter der Kapelle in den Westerwald führt. Hier ist das weltweite Zentrum einer Bewegung, die aus verschiedenen Gemeinschaften besteht, Ordensleuten, Familien, Alleinstehende.

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